Gaylord Oakes ist ein erfahrener CIA-Agent, Jake Hayes ein ausgebuffter Buchmacher, der mit Vorliebe am Rande der Legalität operiert. Was die beiden ungleichen Männer verbindet, ist Jakes hochintelligenter Zwillingsbruder.
Der war beim CIA als Topagent mit der heiklen Mission betraut, einen komplizierten und hochsensiblen Nuklearwaffendeal auszuhandeln. Doch Jakes Bruder fällt einem Mordanschlag zum Opfer und Ersatz mußs her. Die Wahl fällt nicht schwer: Jake soll in die Rolle seines Bruders schlüpfen und den Auftrag zu einem guten Ende führen.
Neun Tage bleiben CIA-Veteran Oakes, um aus dem notorischen Plappermaul einen seriösen Agenten zu machen. Eine nicht ganz alltägliche Aufgabe, die selbst einen Profi wie Oakes vor immer neue und mehr als ungewöhnliche Herausforderungen stellt.
Filmkritiken
film-dienst 2002-17: Nach dem Tod eines Undercover-Agenten soll dessen Zwillingsbruder als Ersatzmann aufgebaut werden, um der CIA bei der Wiederbeschaffung einer gestohlenen Nuklearwaffe behilflich zu sein. Leider verfügt der Bruder nicht über die Umgangsformen des Toten und mußs an seine Rolle als glaubhafter Großgangster erst herangeführt werden. Der Pygmalion-Stoff in Form eines herkömmlichen Buddy Movies, das anr einem allzu simplen Drehbuch und indiskutablen Darsteller-Leistungen krankt.
Cinema 2002-09: "Bad Company" markiert die erste Zusammenarbeit von Regisseur Joel Schumacher und Produzent Jerry Bruckheimer, die mittlerweile schon ein zweites gemeinsames Werk abgedreht haben: den Journalistenthriller "Chasing the Dragon". Ihr Erstling kommt über schwache Dutzendware nicht hinaus und wirft allenfalls die Frage auf, wie sich ein Weltstar vom Format eines Anthony Hopkins in derartige Mac-Terror-Niederungen begeben konnte. Schlechte Gesellschaft, fürwahr.
Rüdiger Rapke (TV-Movie) 2002-18: Ein nicht nur wegen seiner Hautfarbe ungleiches Paar, das von einer brenzligen Situation in die nächste gerät - in "Staatsfeind Nr. 1" mit Will Smith und Gene Hackman funktionierte das prima. Hier nicht: Zwischen Hopkins (gut wie immer) und Rock (nicht so witzig wie sonst) fehlt die Chemie, die Action ist nur Routine, die Geschichte löchrig und vorhersehbar.
Kultur Spiegel 2002-08: Spaßhaft aufbereiteter Action-Stuss, in dem CIA und Chris Rock Global-Terroristen eine Atombombe abjagen. Der Film wurde nach dem 11. September aus Pietätsgründen zurückgestellt. Leider nicht weit genug.
Der Spiegel 2002-35: Auch dieser geistlose CIA-Thriller von Joel Schumacher gehört in die Riege Besorgnis erregender Action-Produktionen, die Hollywood vor dem 11. September inszeniert und danach eiligst verschoben haben.
(TV-Today) 2002-18: Grundsolider Reißbrettkracher mit vielen spaßigen Einlagen.