Kissing Jessica Stein
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Kissing Jessica Stein
Titel USA: Kissing Jessica Stein
Genre: Liebeskomödie
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-07-25
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox


Szenenfoto 28 Jahre alt, ohne Anhang und erfolgreich im Job: Zeitungsredakteurin Jessica Stein steht mitten im Fegefeuer des modernen Singletums. Als ihr Bruder Dan verkündet, dass er heiraten will, brechen vor lauter Torschlusspanik sämtliche Dämme bei der Karrierefrau.

Sollte denn da draußen wirklich niemand sein, der sich für sie interessiert und den sie lieben kann? In ihrer Verzweifelung antwortet sie auf eine Kontaktanzeige: allerdings unter der Rubrik "Frau sucht Frau"! Und sie trifft auf Helen, eine Galeristin, die ihre Männerbekanntschaften zurzeit eher langweilig findet und etwas Neues sucht. Und während Helen sich voller Leidenschaft "neuen Erfahrungen" stellen will, ist Jessica zögerlich und von ihren Gefühlen gegenüber Helen überrascht.

Szenenfoto Die beiden entdecken viele Gemeinsamkeiten und schnell verstehen sich die joggende Hobbymalerin Jessica und der Yoga-Fan Helen prächtig. Vor der Verwandtschaft und ihren Freunden spielt Jessica allerdings immer noch die Single-Frau.

Nur Kollegin Joan und Jessicas Chef Josh Myers glauben entdeckt zu haben, dass Jessica eine geheime Affäre hat - natürlich mit einem Mann. Josh trifft diese Entdeckung zutiefst, trauert er doch immer noch seiner gescheiterten College-Liaison mit Jessica nach, die beide leider in eine berufliche Hassliebe überführt haben.

Doch so schön die Beziehung mit Helen auch sein mag, Jessica kann nicht dazu stehen. Schließlich erfährt Helen von Jessicas Mutter Judy, die Helen für die beste Freundin ihrer Tochter hält, den Termin für Dans Hochzeitsfeier. Helens Einladung dazu hatte Jessica unterschlagen ...


SzenenfotoDarsteller: Jennifer Westfeldt (Jessica Stein), Heather Juergensen (Helen Cooper), Scott Cohen (Josh Meyers), Tovah Feldshuh (Judy Stein), Jackie Hoffman (Joan), Michael Mastro (Martin), Carson Elrod (Sebastian), David Aaron Baker (Dan Stein), Jon Hamm (Charles), Robert Ari (Sidney Stein)

Regie: Charles Herman-Wurmfeld

Stab: • Produzenten: Eden Wurmfeld, Brad Zions • Drehbuch: Heather Juergensen, Jennifer Westfeldt • Vorlage: - • Filmmusik: Marcelo Zarvos • Kamera: Lawrence Sher • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Tema Levine • Schnitt: Kristy Jacobs Maslin, Greg Tillman • Kostüme: Melissa Bruning • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-15: Zwei Frauen, deren Liebessuche in der Männerwelt immer wieder frustriert wird, finden über eine Kontaktanzeige zueinander und wagen eine lesbische Beziehung. Amüsante romantische Komödie, die der formalen Schlichtheit des US-Independent-Kinos verpflichtet ist und ihren Reiz in erster Linie aus dem lebendigen Porträt zweier ungleicher Frauen bezieht. Die Herzlichkeit des Films bildet außerdem ein überfälliges Korrektiv zum abgebrühten Zynismus einschlägiger Fernsehserien.

Cinema 2002-08: Frauenliebe - im Kino immer noch ein Tabuthema? Nein, behauptet Produzentin Eden Wurmfeld. Investoren schreckte eher derr Gedanke an "eine romantische Komödie ohne Stars" ab. Problem erledigt: Westfeldt und Juergensen, die auch das Drehbuch verfassten, gelten in Hollywood als neue It-Girls. Ihr Ziel war ein "auf den Kopf gestellter" Meg-Ryan-Film. Mit Wohlfühl-Botschaft: Lerne, du selbst zu sein. Um die Details kümmert sich dann schon das Leben.

Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-16: Stadtneurotiker, Beziehungschaoten - "Kissing Jessica" wandelt auf Woody Allens Spuren, bringt aber mit neuen Gesichtern, frechen Dialogen frischen Wind ins übliche Herzschmerz-Einerlei. Doch leider geht dem Film zu früh die Puste aus. So endet er zwar launig, aber in altbekannten Bahnen.

Der Spiegel 2002-30: Das Spiel um Liebesexperimente und Bindungsängste zweier Endzwanzigerinnen im Kulturbetrieb ist ein reizvoller Beitrag zum Genre der spezifisch manhattanschen und spezifisch jüdischen Beziehungskomödie.

(TV-Today) 2002-16: "Sex and the City" trifft Woody Allen: Die New-York-Komödie über Trübsal blasende Singles erzählt ihre tragikomische Liebesgeschichte unter Frauen ohne Umwege und setzt ganz auf kauzigen Humor.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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