An Jesse James und seiner Gang hat es offensichtlich nicht gelegen, dass die Südstaaten den amerikanischen Bürgerkrieg verloren - denn bevor er vom Farmerssohn zum legendären "American Outlaw" reift, nimmt er es in einer letzten Schlacht gegen die Konföderierten mit Mut, Irrwitz und Tempo mit ein paar Dutzend Gegnern auf und kann kaum von seinem besonnenen Bruder Frank gestoppt werden.
Doch nach vier Jahren Krieg, den sie als Heranwachsende begannen und als gestandene Männer beenden, sind sie alle froh, nach Missouri in ihr Heimatdorf Liberty zurückkehren zu können: neben den Gebrüdern James das weitere Bruderpaar Cole und Bob Younger und ihr langjähriger Wegbegleiter Comanche Tom.
In Liberty wollen sie zu ihren Familien stoßen und das gewohnte Leben als Farmer wieder aufnehmen. Doch sie ahnen nicht, dass der nächste, deutlich gefährlichere Feldzug unmittelbar bevorsteht ...
Filmkritiken
Cinema 2002-08: Alte Geschichte mit jungen Gesichtern flott erzählt, auch diese Mischung ist bereits seit "Young Guns" (1988) bekannt. Während Emilio Estevez & Co. jedoch richtig kernig kamen, scheint Mayfields Cowboygroup bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg gecastet worden zu sein. Entsprechend banal sind die Dialoge seiner Prärie-Posse: "Ich bin der bessere Soldat!" - "ich bin der bessere Outlaw!"
film-dienst 2002-17: Die Geschichte der legendären James-Younger-Bande, die im amerikanischen Westen ihr Unwesen trieb, als schlampig inszenierte Popballade, die weder ihren Gegenstand noch ihr Publikum ernst nimmt. Dreiste Vermarktung eines Mythos, die weder an psychologischer Figurenzeichnung noch an Originalität interessiert ist und ihre Geschichte in flachen Fernsehbildern erzählt.
(TV-Today) 2002-17: Leider nur eine flaue Pferdeoper im TV-Look.