Filmkritiken
film-dienst 2002-17: Durch die Beziehung zum 12-jährigen Sohn seiner depressiven Freundin lernt ein 38-jähriger Yuppie, der vom väterlichen Erbe lebt, Verantwortung zu übernehmen und menschliche Werte zu erkennen. Verfilmung eines Bestsellers, die als subtile Sommerkomödie und durch einen ausgesprochen komischen Hauptdarsteller unterhält. Eine weitgehend leise Satire, die Lebenskonzepte ad absurdum führt, deren sentimentaler Lernprozess jedoch mitunter aufgesetzt erscheint.
Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-18: "Jede gute Komödie basiert auf Traurigkeit", behauptet Hugh Grant (41) und formuliert damit das Erfolgsrezept von "About A Boy": Neben jeder Menge brüllendem Wortwitz und Situationskomik gibts wunderbar stille, bewegende Momente. Ein Mix, den man weder Grant noch den "American Pie"-Machern Paul und Chris Weitz zugetraut hätte. Stark!
Cinema 2002-09: Mit ihrer "About a Boy"-Adaption gelang den "American Pie"-Regisseuren Chris und Paul Weitz eine formvoll-endete Blutgrätsche zwischen Humor und Hintersinn, selbst wenn sie es dabei mit den Off-Kommentaren übertreiben. Denn nicht zuletzt dank eines grandiosen Hugh Grant dürfte sich manch ewig Jugendlicher schmerzlich ertappt fühlen. Und sich trotzdem köstlich amüsieren.
Kultur Spiegel 2002-08: Mit leichter Hand inszenierte, präzise Verfilmung des Nick-Hornby-Bestsellers: Hugh Grant hat sichtlich Spaß in einer Geschichte, die ihre Gags sehr beiläufig unterbringt und trotzdem rührt. Und dann ist auch noch die wunderbare Rachel Weisz dabei.
(TV-Today) 2002-18: Hugh Grants bisher beste Rolle – in einer wundervollen Komödie mit Widerhaken.