Als Jamal Walker ein wenig ambitionierter Angestellter eines Mittelalter-Freizeitparks beim Reinigen des künstlichen Burggrabens ins Wasser fällt, taucht er im England des 14. Jahrhunderts wieder auf.
Nicht nur, dass er dort das höfische Leben gehörig durcheinander wirbelt und sich mehrere Male in Lebensgefahr bringt. Nein, in dieser ihm so fremden Welt trifft er auf kaltblütige Machtmenschen, ungeahnt moderne Frauen und treue Gefolgsleute.
Und so nimmt der schlitzohrige Homeboy aus Los Angeles bei seiner Rückkehr weit mehr mit, als Einsichten über mittelalterliche Badezimmergestaltung und Tischmanieren ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Einmal mehr stellt Fernseh-Veteran Gil Junger (10 Dinge, die ich an dir hasse), der in rund 25 Berufsjahren gut 600 TV-Episoden inszeniert hat und unter anderem für die berühmt-berüchtigte Coming-Out-Folge von "Ellen" verantwortlich zeichnet, sein besonderes Händchen für spritzige Komödien unter Beweis. Zudem versteht er es in seiner gelungenen Variante von Mark Twains "A Connecticut Yankee in King Arthur’s Court" ein Schauspieler-Ensemble der Extraklasse vor der Kamera zu vereinen, das den Zuschauer mit Talent, Charme und Ausstrahlung in seinen Bann zu ziehen vermag.
film-dienst 2002-16: Ein Schwarzer aus South Central in Los Angeles wird ins Mittelalter befördert, wo er am königlichen Hof viel Unfug anstellt und sich in eine nubische Prinzessin verliebt, die ihn zum Aufstand gegen den Herrscher anstachelt. Ebenso lust- wie belanglose Klamotte um den US-Komiker Martin Lawrence, die ihre Vorlage, einen Roman von Mark Twain, kaum noch durchscheinen lässt. Selbst die nächstliegende Komik wird zugunsten einer simplen Plot-Schematik verschenkt.
(TV-Today) 2002-17: Netter Familienspaß!