Produktionsnotizen zu Ritter Jamal

Im Mittelalter war die Welt bewohnt von Heroen, deren wagemutige Heldentaten über die Jahrhunderte hinweg die Menschen in ihren Bann schlugen. Die legendären Kämpfer trugen klangvolle Namen wie Lancelot, Galahad, Gawain und ? Jamal Walker!?

Jamal verbringt seine Arbeitstage lustlos in Medieval-World, einem Mittelalter-Freizeitpark, der aussieht, als hätte ihn schon seit ewigen Zeiten keiner mehr Instand gesetzt, geschweige denn als Kunde besucht. Nachdem Jamal dort ins alles andere als saubere Wasser des Burggrabens fällt, krabbelt er im England des 14. Jahrhunderts wieder heraus. In einer Welt, die sowohl Ritter in funkelnden Rüstungen und bedrohte Edeldamen beherbergt als auch einen äußerst fragwürdigen Sinn für Hygiene besitzt. Von der erbärmlichen Qualität der Sanitärinstallationen ganz zu schweigen.

Dort trifft Jamal - als Fremder in der Fremde - auf einen verlotterten Ritter und eine schöne Frau mit ziemlich modernen Ansichten. Mehr noch, er steckt sogleich mitten in einer Rebellion gegen einen sinistren König. Das Mittelalter wird gehörig umgekrempelt, als Jamal all seine auf dem harten Straßenpflaster von Los Angeles erlernten Finessen einsetzt, um seinen neuen Freunden zu helfen. Im Gegenzug bekommt er dafür weit mehr als nur eine Geschichtsstunde.

Twentieth Century Fox und Regency Enterprises präsentieren die New Regency / Runteldat Entertainment / The Firm-Produktion Ritter Jamal mit Martin Lawrence in der Titelrolle. Regie führte Gil Junger, es produzierten Arnon Milchan, Darryl J. Quarles, Michael Green und Paul Schiff, das Drehbuch verfassten Darryl J. Quarles, Peter Gaulke und Gerry Swallow.

Seit langem begeistern sich Literatur und Film für das Thema Zeitreise und die Komik, die die Geschichte eines Menschen birgt, der aus seiner modernen Umgebung herausgerissen wird und sich plötzlich in der entfernten Vergangenheit wiederfindet. Eines der herausragendsten Beispiele dafür, Mark Twains "A Connecticut Yankee in King Arthur's Court", erzählt die Abenteuer eines jungen Arbeiters in einer neuenglischen Waffenfabrik, der nach einem Schlag auf dem Kopf im Camelot des sechsten Jahrhunderts erwacht.

Ungebrochen ist die Faszination, die das Mittelalter auf Künstler, Schriftsteller und Filmemacher ausübt. Drehbuchautor Darryl J. Quarles bezeichnet seine Grundschulerfahrungen mit der Legende von König Arthur als frühe treibende Inspiration für Ritter Jamal. "Seit mein Lehrer uns in der dritten Klasse Geschichten über König Artus vorlas, hat mich die Zeit des Mittelalters und die damalige Lebensweise fasziniert", erinnert er sich. "Ich konnte mir das sehr witzig vorstellen, wie ein moderner farbiger Amerikaner plötzlich in eine Rebellion im England des 14. Jahrhunderts verwickelt wird. Als besonders spaßig empfand ich es, ihn die Probleme mit modernen Mitteln lösen zu lassen."

Nicht zum ersten Mal ließ Quarles einen seiner Charaktere in einer völlig absurden Situation stranden, denn schon zuvor hatte er für den Komödienhit Big Mama's Haus die Figur des männlichen Detektivs ersonnen, der sich zu Ermittlungszwecken als füllige Südstaaten-Mutter ausgibt. Für Ritter Jamal dachte er lange über eine passende Methode nach, wie er seinen Protagonisten in die Vergangenheit befördern könnte. Und wieder kam ihm seine frühe Leidenschaft für diese Ära zu Hilfe. "Für mich hatten Schlösser und Burggräben seit jeher den Beigeschmack des magischen und mysthischen, deshalb entschied ich mich für diesen Weg, die Figur in ihre neue/alte Welt zu befördern", erzählt Quarles.

Dieser Mix aus modernem Humor und mittelalterlichen Schauplätzen erregte Martin Lawrence' Aufmerksamkeit, der zuvor auch in die Fettverkleidung geschlüpft war, um die "Big Mama" zu verkörpern. "Über das Drehbuch zu Ritter Jamal habe ich mich schlappgelacht", erinnert sich Lawrence. "Ich liebe dieses Fisch-aus-dem-Wasser-Thema und konnte mir wirklich gut vorstellen, wie viel Spaß ich in der Rolle des Jamal haben würde. Ich meine, gibt es einen größeren Kontrast als einen modernen Typ, der plötzlich im mittelalterlichen England steht?"

Auch Regisseur Gil Junger, auf dessen Kappe mehr als 600 Stunden TV-Comedy gehen, sah in Martin Lawrence den perfekten Kandidaten. Für ihn passte Martin mit seinem Stil und seinem Humor perfekt zu dem Szenario und der Figur des Jamal. "Das Besondere an diesem Skript war, dass es Martin, der wirklich ein brillanter Komiker ist, genug Spielraum gab, um Situationen zu entwickeln und zu erweitern", sagt Junger. "Erst sein einzigartiges Talent und sein Stil bringen den Einfluss zum Vorschein, den Jamal auf die Menschen des 14. Jahrhunderts hat - und umgekehrt."

In diesem Sinn stellt auch Jamals Beziehung zu Sir Knolte ein zentrales Thema dar. Der einst legendäre Ritter hat harte Zeiten hinter sich. Kurz nach seiner Ankunft in diesem fremden Land hat Jamal noch keine Ahnung davon, wohin es ihn verschlagen hat. Was sollte Knolte also anderes sein als einer der vielen Bettler von Los Angeles? "Als er Knolte kennen lernt, ist sein erster Gedanke ?Wie um Himmels Willen bekomme ich diesen Kerl wieder nüchtern?' und ?Wo ist der nächstgelegene Treff der Anonymen Alkoholiker?'" lacht Lawrence. "Trotz seiner ganzen Verschlagenheit und dem Hang zu kleinen Betrügereien hat Jamal ein großes Herz und erkennt, dass Knolte wirklich Hilfe braucht. Deshalb möchte er herausfinden, wie er ihm helfen kann."

So entwickelt sich aus diesem mehr als merkwürdigen Gespann, das über 500 Jahre Zeitunterschied trennt, etwas das Junger "eine Mischung aus Liebesgeschichte und buddy comedy" nennt. "Aus Respekt und Ehrgefühl bringen Knolte und Jamal das jeweils beste voneinander hervor", erklärt er. "In gewisser Weise entsteht so eine Art Liebesgeschichte."

Junger verpflichtete mit Tom Wilkinson einen der ehrwürdigsten britischen Schauspieler für die Rolle des Knolte. Der Kontrast zwischen der Arbeitsmethode des klassisch ausgebildeten Wilkinson und Lawrence' punktgenauem Gespür für Komik und Improvisation betonte die Dynamik zwischen den beiden Charakteren noch mehr. Produzent Paul Schiff dazu: "Eines der größten Vergnügen bei der Arbeit an diesem Film war, Tom und Martin dabei zuzusehen, wie sie sich aus völlig konträren Positionen auf ihre Rollen einstimmten. Tom entstammt der britischen Bühnentradition und fühlt sich einer gewissen Disziplin verpflichtet, wohingegen Martins Vorgehensweise und Timing einen wunderbaren Kontrast bilden. Der ganze Film läuft eigentlich auch darauf hinaus."

Wilkinson bestätigt, dass der Unterschied zwischen seinem und Lawrences Stil einen Teil der Chemie zwischen den Schauspielern ausmacht. "Wenn man mit jemandem zusammenarbeitet, der derart einfallsreich und versiert arbeitet wie Martin, entsteht automatisch ein gewisses Geben und Nehmen", erklärt er. "Auch war Martins Offenherzigkeit vor der Kamera sehr hilfreich für die Rollenentwicklung: Denn Jamal lehrt Knolte Selbstachtung, während Knolte Jamal beibringt, was Ehrgefühl ist."

Jamal lernt aber auch viel von Victoria, einer starken, eigensinnigen und wunderschönen jungen Frau, mit der er sich auf eine die Jahrhunderte umspannende Affäre einlässt. Jamal, der durchtriebene, verschlagene Schürzenjäger trifft in dieser mittelalterlichen Feministin eine mehr als ebenbürtige Gegnerin. "Victoria wurde zur falschen Zeit geboren", stellt Gil fest. "Hätte sie in den 60er oder 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gelebt, wäre sie Gloria Steinem geworden. Jamal war noch nie zuvor einer derart starken Frau wie Victoria begegnet. Er verliebt sich in ihre Kraft und Aufopferungsbereitschaft gegenüber anderen."

Auch Victoria hat nie zuvor jemanden wie Jamal kennen gelernt und kann schließlich auch nicht anders, als ihn unwiderstehlich zu finden. "Victoria verliert ihren Kopf, als sie Jamal trifft", erzählt Marsha Thomason, die britische Schauspielerin, die die Rolle der resoluten Heldin übernommen hatte. "Als er ihr erzählt, wie die Frauen in seiner Ära behandelt werden, beeindruckt dies Victoria sehr. Diese Gedanken sagen ihr zu, denn sie fühlt sich im 14. Jahrhundert unterdrückt."

Mit seinen Beziehungen zu Victoria und Knolte zieht sich Jamal den Hass des schurkenhaften Ritters Percival zu, der Jamals bizarre Manieren und seine Geschwätzigkeit äußerst verdächtig findet. Darüber hinaus will Percival die Rebellion gegen die illegitime und menschenverachtende Herrschaft des Königs im Keim ersticken.

Bei der Ausarbeitung von Percivals Charakter achteten Gil Junger und Darsteller Vincent Regan extrem darauf, die Figur innerhalb der Grenzen, die eine Komödie steckt, so echt wie möglich darzustellen. Kein Firlefanz war also erlaubt. "Wir empfanden Percival als sehr glaubwürdig - die Art von Bösewichten, die nie herumschreien müssen, um sich zu behaupten", verdeutlicht Junger. "Er mußs einen nur anschauen, um dir wirklich Angst zu machen." Und Regan, ein namhafter Bühnenschauspieler, fügt hinzu: "Ich habe nicht oft Gelegenheit, in Komödien mitzuspielen, deshalb habe ich jeden Tropfen Bösartigkeit in meiner Rolle genossen. Trotz all der abstrusen Vorkommnisse, die Jamal bei seiner Ankunft im Schloss auslöst, habe ich hart dafür gearbeitet, meine Darstellung authentisch zu belassen. Deshalb wirkt Percival derart bedrohlich auf Jamal."

Der Anspruch an Realismus und Authentizität erstreckte sich auch auf das Produktionsdesign, besonders die Hauptkulisse: Das Schloss sah zwar aus, als wäre es im 14. Jahrhundert erbaut worden, war aber ein Werk des Produktionsdesigners Leslie Dilley. Mitten auf einem ehemaligen Parkplatz der Screen Gems Studios in Wilmington, North Carolina, entstand ein Wunderwerk an Einfallsreichtum, akribischer Recherche und einer Menge harter Arbeit.

Als sich Regisseur Gil Junger dem Projekt anschloss, bestand er auf einer historisch getreuen Nachbildung des Schlosses. "Ich wollte, dass das Publikum sich hautnah dabei wähnt, wenn Martin seine Zeitreise ins altertümliche England unternimmt", erklärt Junger. "Darum war die 100-prozentige Authentizität des Schlosses von solcher Bedeutung."

Nach Auswahlgesprächen mit verschiedenen Anwärtern auf den Designjob entschied sich Junger für Leslie Dilley. Der Engländer, dessen Arbeit bereits in Filmen wie "Star Wars", "Jäger des verlorenen Schatzes" und zuletzt in "Men Of Honor" zu sehen war, brannte darauf, sich den unzähligen Herausforderungen von Ritter Jamal zu stellen. Nach seiner Ankunft am Drehort in Wilmington brachten Dilley und seine Mitarbeiter zuerst die Ideen zu Papier, die Dilley nach erstmaligem Lesen des Drehbuchs gekommen waren. Anschließend bauten sie Papiermodelle von Dorf und Schloss und begannen damit, die Sets in den Wilmington-Studios vorzubereiten. Ritter Jamal stellt für mich als Engländer eine besondere Herausforderung dar", gesteht Dilley. "Wie oft kommt man schon dazu, das mittelalterliche England nachzubauen?"

Anstatt die Natur seiner Heimatumgebung zu nutzen, schuf Dilley das mittelalterliche England in Wilmington. "Ein Schloss mit Innenhof zu finden, in dem alle Darsteller und Crewmitglieder Platz gefunden hätten und das noch dazu von einem Burggraben, Wiesen und Bäumen umsäumt sein sollte, wäre nahezu unmöglich gewesen", verdeutlicht Dilley. "Das Set mußste schließlich den Ansprüchen von Regisseur, Kameramännern und Schauspielern genügen."

Nichts desto trotz beinhaltet Dilleys Schloss in North Carolina weit mehr als nur einen Hauch von England. Er ließ Fiberglas-Abdrücke der Steinmetzarbeiten von verschiedenen englischen Landschlössern herstellen. Die Gipswerkstätten im Studio fertigten daraus Hunderte von Bausteinen, die daraufhin an Ort und Stelle genagelt oder geheftet und schließlich verputzt und versiegelt wurden. Jeder Stein wurde einzeln per Hand angemalt, um den Schlossmauern die richtige Patina zu verleihen. Diese Verputz-Steine bedeckten sämtliche Kulissen in den Studios, darunter Jamals Schlafzimmer, den Ballsaal und den Kerker. Abschließend wurdendie Räume noch mit antiken Holztüren, Fackeln und zeitgenössischen Stoffen komplettiert.

Dilley und seine mehr als 100 Mann starke Handwerker- und Konstrukteurstruppe benötigten mehr als drei Monate für den Bau des Schlosses und des benachbarten Dorfes. Die Schlossfront mit Zugbrücke und Burggraben blickte auf ein Feld, auf dem Roggen ausgesät wurde, der auch im Winter wächst. Im knapp 100 Meter langen Schlosshof wurden strohbeladene Karren und Gatter aufgestellt, in denen Ziegen und Jakobsschafe, eine vierhörnige Rasse, die zu jener Zeit gezüchtet wurde, ihr Zuhause fanden. Daneben entstanden Stände für die Bauernkomparsen, in denen sie Fleisch, Gemüse und andere Waren kaufen und verkaufen sollten. Dilley, der stets im Hinterkopf behielt, dass er an einer Komödie arbeitete, lockerte das imposante Set mit bunten Flaggen und Wandteppichen auf.

Für Gil Junger stellte die Kulisse nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch einen der Höhepunkte des Films dar. "Nur zwei Mal während der gesamten Planungs- und Drehphase von Ritter Jamal wurde ich richtig nervös", gesteht Junger. "Das erste Mal, als ich davon erfuhr, dass ich Regie führen sollte und das zweite Mal, als ich das Set betrat. Als ich das fertige Schloss sah, dachte ich: ,da strenge ich mich 'mal lieber richtig an, denn diese Kulisse ist unglaublich.' Das alles gab mir ungeahnte Möglichkeiten beim Dreh. Das Set war wie ein riesiger Spielplatz für mich."

Jamal läuft nicht in glänzender Rüstung oder anderer mittelalterlicher Kleidung durch diese unglaublich beeindruckende Welt. Sein knallgrünes Football-Trikot steht in scharfem und witzigem Kontrast zu all den Kettenhemden, Bauernkostümen und dem königlichen Samt, die ihn umgeben. Erst als Jamal beginnt, sich mit seinen neuen Freunden auf die Rebellion gegen den bösartigen König vorzubereiten, kleidet er sich etwas zeitgemäßer. Doch immer noch drückt er der mittelalterlichen Kleidung seinen Stempel auf und trägt schließlich etwas, das Kostümdesignerin Marie France "hip-hop-mittelalterlich" nennt: Wildleder- und Lederbesatz auf seinem mittlerweile charakteristischen Football-Trikot.

Um gegen Percival und dessen Ritter eine Chance zu haben, bringt Jamal seiner neuen, aus Knolte und mehreren Hundert Bauern bestehenden "Armee", verschiedene Football- und Ringtechniken bei. Natürlich war es nicht Schwertkampf erster Güte, obwohl mehrere Schauspieler und Komparsen ein spezielles Training in Sachen Schwertkampf durchliefen. Vor allem Martin Lawrence war glücklich über seine Möglichkeiten, neue, vertrautere Bewegungen in diese Jahrhunderte alten Duellier-Techniken mit einzubeziehen. "Als sie mir ein Schwert in die Hand drückten, habe ich erst einmal losgelacht", gesteht Lawrence. "Denn ich dachte ,Was soll ich denn mit dem Ding anfangen?'" Wie auch Lawrence' Leinwand-Gefährte beweist, hat ein Schwitzkasten schließlich manchmal mehr Erfolg als ein mittelalterlicher Schwerthieb.

Auch eine mittelalterliche Bankettgesellschaft im großen Ballsaal des Schlosses macht Jamal mit seinen moves'n'grooves aus dem 21. Jahrhundert bekannt. Der Regent, fälschlicherweise der Meinung, Jamal sei ein Normanne, drängt ihn dazu, einen Tanz aus der fernen Heimat vorzuführen. Zur Improvisation gezwungen, endet Jamal damit, den Gästen zum ersten Mal beizubringen, was eine richtige Party ist.

Die Filmemacher verpflichteten die legendäre Sängerin und Choreografin Paula Abdul, um Lawrence und dem Ensemble die nötigen Schritte für diese zum Schreien komische Nummer beizubringen. Dabei arbeitete Paula Abdul vor allem mit Lawrence daran, dessen charakteristischen Bewegungen - die aus Parodien von 80er- und 90er-Jahre Tanzstilen bestehen - in die Szene einzubringen. Eine wirklich "geschichtsträchtige" Aufgabe für Abdul. " Ritter Jamal stellt mein erstes Mittelalter-Engagement dar", witzelt sie. "Aber ich hatte wirklich Spaß an der Choreografie für diese Szene. Ganz besonders freute es mich, die Tollpatschigkeit zu zelebrieren, mit der die Leute das Tanzen lernen."

Tanzen, Fechten, Reiten und die Leute zum Lachen bringen - eine Kleinigkeit für Martin Lawrence auf dem Set von Ritter Jamal. Nach ein paar mittelalterlich geprägten Monaten entschied Lawrence, dass das 14. Jahrhundert zwar ganz nett für einen Besuch ist, aber keineswegs eine Option für einen lebenslangen Aufenthalt darstellt. Wie er entdecken mußste, war es damals noch ein langer Weg bis zur Aufklärung, besonders im Hinblick auf die Toiletten. Diese bestanden aus nicht mehr als kotverkrusteten Steinbalken - nebst Stroh als Hakle-Ersatz. "Die Badezimmer damals waren wirklich noch ganz anders", lacht Lawrence. "Ich denke nicht, dass ich ins Mittelalter zurückgehen würde. Ich würde nicht so leben wollen."

Dirk Jasper FilmLexikon
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