Wahnsinnig verliebt
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Interview mit Laetitia Colombani • Charles Gassot • Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wahnsinnig verliebt
Titel USA: A La Folie
Genre: Thriller
Farbe, Frankreich, 2002

Kino Deutschland: 2002-08-29
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: Prokino


Szenenfoto Für sie ist es die große Liebe: Angélique liebt Loïc, den smarten Herzchirurgen. Da dieser aber unglücklicherweise mit einer Anderen verheiratet ist und zu allem Überfluss auch noch Vater wird, werden die Gefühle der jungen hübschen Kunststudentin auf eine harte Probe gestellt.

Heimliche Treffen, einsame Nächte und tagelanges Warten sind offenbar alles, worauf Angélique hoffen darf ­ so hat es den Anschein. Doch dann wendet sich das Blatt.

Nach einer Fehlgeburt verlässt Loïcs Frau Mann und Haus, nichts steht der Verwirklichung von Angéliques Träumen nun mehr im Wege.

Szenenfoto Aber warum läuft in Loïcs bisher so wohlgeordnetem Leben plötzlich alles schief? Eine Patientin, die ihm erfolglos Avancen macht, verklagt ihn des tätlichen Angriffs. Mysteriöse Anrufe, anonyme Briefe und makabre Päckchen versetzen den Arzt in Angst und Schrecken.

Und dann gibt es eine Tote: die liebestolle Patientin wird erschlagen aufgefunden ...


SzenenfotoDarsteller: Audrey Tautou (Angélique), Samuelle Bihan (Loïc), Isabelle Carre (Rachel), Clement Sibony (David), Sophie Guillemin (Héloïse), Eric Savin (Julien), Michele Garay (Claire Belmont), Elodie Navarre (Anita), Catherine Cycler (Jeanne), Mathilde Blache (Léa)

Regie: Laetitia Colombani

Stab: • Produzenten: Charles Gassot • Drehbuch: Laetitia Colombani • Vorlage: - • Filmmusik: Jerome Coullet • Kamera: Pierre Aim • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Veronique Parnet • Kostüme: Jacqueline Bouchard • Make Up: - • Ton: Marc Antoine Beldent • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-18: Eine junge Frau weigert sich anzuerkennen, dass der Mann, in den sie sich verliebt hat, keinerlei Interesse für sie aufbringt. Ihr bedingungsloser Glaube an das gemeinsame Glück nimmt immer krankhaftere Züge an, bis sie sich in Wahnsinn verliert. Kühl konstruierter und brillant inszenierter Thriller, der anhand der Psychose seiner Protagonistin die Frage nach der Relativität von Wahrnehmung und dem Illusionscharakter von romantischer Liebe aufwirft.

Cinema 2002-09: "Stimmt nicht", sagt Audrey Tautou. "Wenn mir ein Drehbuch gefällt, prüfe ich doch nicht, ob es eventuell Parallelen enthält." Die weist Laetitia Colombanis ambitioniert gelungener Debütfilm tatsächlich auf. Aber Vorsicht: Sie werden hundsgemein auf den Kopf gestellt. Angélique (Tautou) ist ein engelsgleiches Wesen, das mit Knopfaugen und Grübchenlächeln in die Welt blickt, eine fabelhafte, wie verzaubert wirkende Welt. Denn da ist Loïc (Samuel Le Bihan), der verdammt gut aussehende Arzt, den sie liebt und dem sie glückselig rote Rosen schickt. Alles könnte so schön sein, wenn... ja, wenn was? Sorry, mehr zu verraten, wäre einfach nicht fair.

Rainer Müller (TV-Movie) 2002-18: Zwei Filme zum Preis von einem: Was anfängt wie eine romantische, leicht entrückte Liebeskomödie à la "Amélie", wird in der zweiten Filmhälfte unerwartet zum ungewöhnlichen Psychothriller. Laetitia Colombani gelingt es, den Zuschauer mit einer Geschichte zu fesseln, die ihn ständig aufs Glatteis führt.

(TV-Today) 2002-18: Audrey Tautou in einer neuen Rolle aber wieder in einem fantastischem Film!


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Prokino © 1994 - 2010 Dirk Jasper