Samsara

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Pan Nalin •

Titel Deutschland: Samsara
Titel USA: -
Genre: Liebesdrama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino USA: -
Kino Deutschland: 29. August 2002
Laufzeit Kino: 138 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 4. März 2003
Video Deutschland: 4. März 2003
Laufzeit DVD/Video: 133 Minuten



Inhalt Was ist wichtiger: Tausend Wünschen nachzugeben oder einen einzigen wahrhaftig zu besiegen?

Erweckt aus einer dreijährigen Meditation wird Tashi von seinen Glaubensbrüdern aus der Einsiedelei zurück ins Kloster gebracht. Sobald er wieder zu Kräften gekommen ist, fängt Tashi an - ungeachtet des Gelübdes, sein Leben ausschließlich der spirituellen Entwicklung zu widmen - sexuelle Erfahrungen zu sammeln.

Diese Gefühle überschneiden sich mit einer Reise in ein nahegelegenes Dorf, wo er bei der Zelebrierung des Erntedankfestes die wunderschöne Pema kennen lernt und sich in sie verliebt.

Tashi verlässt das Kloster, um sie zu heiraten. Doch das ungewohnte, alltägliche Leben hält Anforderungen und Versuchungen für ihn bereit, die ihn an seinem eingeschlagenen Weg zweifeln lassen und ihn schließlich vor die Entscheidung stellen, zurück ins Kloster zu gehen oder das Leben in Samsara, der Welt, anzunehmen.


Darsteller & Stab Darsteller: Shawn Ku (Tashi), Christy Chung (Pema), Neelesha BaVora (Sujata), Tenzin Tashi (Karma), Jamayang Jinpa (Sonam), Sherab Sangey (Apo), Kelsang Tashi (Jamayang), Lhakpa Tsering (Dawa), Tsewang Dorjee (Kunga), Lobsang Jinpa (Hermit Norbu)

Stab:Regie: Pan Nalin • Produzenten: Karl Baumgartner, Christoph Friedel • Drehbuch: Pan Nalin, Tim Baker • Vorlage: - • Filmmusik: Cyril Morin • Kamera: Rali Raltchev • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Petra Barchi • Schnitt: Isabel Meier • Kostüme: Natasha de Betak • Make Up: - • Ton: Bruno Tarriere • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Faszinierender Bilderrausch im Stil von Kundun! Bildgewaltige Liebesgeschichte vom Bella Martha-Produzenten-Team, inmitten der majestätischen Landschaft Nordindiens.

film-dienst 2002-18: Wieder ins Leben in einem buddhistischen Kloster integriert, entwickelt ein junger Eremit sexuelle Begierden und kehrt dem Leben als Mönch den Rücken. Doch auch an der Seite seiner begehrenswerten jungen Frau findet er kein Glück, sondern beschwört eine Katastrophe herauf. Zwar reißt der Film Fragen nach Glück, spirituellem Leben und einem Einklang mit der Umwelt an, vermag letztlich aber nur wenig mehr als den farbenfrohen Bilderbogen einer fremden Welt zu skizzieren, in dem schöne Menschen in schönen Bildern stilisiert werden.

Cinema 2002-09: Was nach einem esoterischen Porno klingt, ist eine wunderschön fotografierte Allegorie über die Kunst zu leben. Nicht Dialoge, sondern ruhige und farbintensive Bilder zeigen, dass auch im Alltäglichen Erfüllung zu finden ist. Selbst dann, wenn sich wie bei Tashi sexuelle Wonnen und Eheglück mit Pema (Christy Chung) die Waage halten mit Leid und Wut. Und der Versuchung durch die verführerische Sujata (Neleesha BaVora).

Der Spiegel 2002-35: Der gleichnishafte und doch farbensatt mit köstlichem Ritual und archaischem Landlebenstoff gefütterte Spielfilm, den der indische Regisseur Pan Nalin auf dem einsamen Hochgebirgsplateau von Ladakh gedreht hat, zwingt leidenschaftlich zusammen, was kaum vereinbar scheint: heißblütiges Bauernmelodram, Pathos der Einsamkeit und spirituelles Reinheitsverlangen - und das alles mit einem Mut zum Überschwang, wie man ihn sonst selten im Kino zu sehen bekommt.

(TV-Today) 2002-18: Wunderschöne Bilder machen das anrührende Drama beinahe selbst zur Zen-Erfahrung.

Blickpunkt Film: Man kann sich daran kaum satt sehen!.

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Dirk Jasper FilmLexikon

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