Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach "The Sixth Sense" und "Unbreakable - Unzerbrechlich" entführt uns Regietalent M. Night Shyamalan mit seinem neuen Film wieder in das Reich des Übersinnlichen. Nachdem er in seinen letzten beiden Filmen mit Bruce Willis zusammengearbeitet hat, hat er sich für "Signs - Zeichen" mit Mel Gibson wieder einen Superstar vor die Kamera geholt. Erneut präsentiert Shyamalan mit "Signs - Zeichen" einen extrem spannenden Film mit überraschenden Wendungen.
film-dienst 2002-19: Die Familie eines Farmers und ehemaligen Priesters wird in ihrem Glauben an übernatürliche Ereignisse auf die Probe gestellt, als sie auf ihren Feldern riesige symmetrische Formationen entdeckt, die kaum aus Menschenhand stammen können. Die lange Zeit in der Schwebe gehaltene Geschichte lebt von der Begabung des Regisseurs für unheimliche Atmosphären und rückt die spirituelle Komponente deutlicher in den Vordergrund als die Anlass gebende Fantasy-Geschichte. Fesselnd und stilistisch interessant, bleibt der Film letztlich doch unbefriedigend, weil das Sujet inhaltlich zu wenig vV-Movie) 20: Regisseur M. Night Shyamalan bleibt seinem eigentümlichen Stil treu, den er schon in "The Sixth Sense" (1999) und "Unbreakable" (2001) zelebrierte: Suspense der sanften Art, geschickt aufgebaute, subtile Spannung mit wenigen, aber wirkungsvollen Schockeffekten. "Signs" ist Sci-Fi-Grusel im Kammerspielformat - ein bisschen Spielberg und ganz viel Hitchcock!
Cinema 2002-09: Um Enttäuschungen vorzubeugen: Ein zweiter "Independence Day" mit Zerstörungsorgien und Action-Overkill ist "Signs" nicht. Bei Shyamalan findet der Weltuntergang als Kammerspiel statt, begrenzt auf ein Farmhaus - zuletzt auf den Keller, in dem sich Hess mit seiner Familie gegen das Böse verbarrikadiert. Klopfgeräusche hinter der Mauer. Schrille Tonsignale aus dem Babyfon. Krallenfinger unter dem Türspalt. Ein Hund, der im Freien hektisch bellt, erbärmlich jault, abrupt verstummt. "Signs" ist eine beklemmende Paranoiastudie, Suspense-Kino in Reinkultur, eine Art Gang in den Kohlenkeller ohne Licht. Dabei zu pfeifen hilft kaum: Was wir nicht sehen, hat uns immer schon am meisten geängstigt.
Jens Golombek (TV-Movie) 2002-20: Regisseur M. Night Shyamalan bleibt seinem eigentümlichen Stil treu, den er schon in "The Sixth Sense" (1999) und "Unbreakable" (2001) zelebrierte: Suspense der sanften Art, geschickt aufgebaute, subtile Spannung mit wenigen, aber wirkungsvollen Schockeffekten. "Signs" ist Sci-Fi-Grusel im Kammerspielformat - ein bisschen Spielberg und ganz viel Hitchcock!
(TV-Today) 2002-19: Die Zeichen stehen auf Gänsehaut - eine unheimliche und aufregende Begegnung der dritten Art.