Road To Perdition

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Titel Deutschland: Road To Perdition
Titel USA: Road To Perdition
Genre: Gangsterfilm
Farbe, USA, 2002

Kino USA: 12. Juli 2002
Kino Deutschland: 5. September 2002
Laufzeit Kino: 119 Minuten, FSK -

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt USA, im Winter 1931. Michael Sullivan lebt, der Zeit der großen Depression zum Trotz, mit seiner Familie in bescheidenem Wohlstand.

Nur wissen seine Frau und seine beiden Söhne nicht, womit ihr schweigsamer Vater sein Geld verdient: Er arbeitet als Killer für den Gangsterboss John Rooney. Doch dann wird Sullivans älterer Sohn Michael jr. eines Nachts Zeuge, wie sein Vater einen Job erledigt - und Zeugen kann Rooneys Clan nicht brauchen.

Sullivans Frau und sein jüngerer Sohn werden ermordet, er selbst und Michael jr. kommen nur durch Zufall davon. Gejagt von dem Auftragskiller Maguire fliehen sie wochenlang quer durchs Land.

Während Sullivan seinen Racheplan schmiedet, kommen er und sein Sohn sich langsam näher. Doch auch Sullivan kann den Tag nicht endlos hinzögern, an dem die Entscheidung fällt, ob er alleine auf seinem Weg in die Verdammnis weitergeht - oder ob Michael jr. ihn begleitet ...


Darsteller & Stab Darsteller: Tom Hanks (Michael Sullivan), Paul Newman (John Rooney), Jude Law (Maguire), Jennifer Jason Leigh (Annie Sullivan), Tyler Hoechlin (Michael Sullivan, jr.), Liam Aiken (Peter Sullivan), Daniel Craig (Connor Rooney), David Darlow (Jack Kelly), Dylan Baker (Alexander Rance), Stanley Tucci (Frank Nitti)

Stab:Regie: Sam Mendes • Produzenten: Richard D. Zanuck, Dean Zanuck, Sam Mendes • Drehbuch: David Self • Vorlage: Novelle von Max Allan Collins, Richard Piers Rayner • Filmmusik: Thomas Newman • Kamera: Conrad L. Hall • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Dennis Gassner (Art Direction), Nancy Haigh (Set Decoration) • Schnitt: Jill Bilcock • Kostüme: Albert Wolsky • Make Up: - • Ton: Scott Millan, Bob Beemer, John Patrick Pritchett • Ton(effekt)schnitt: Scott A. Hecker • Stunts: - •


Filmkritiken Rüdiger Rapke (TV-Movie) 2002-19: Der moderne Gangsterfilm liebt hektische Schnitte und einen hohen Lärmpegel. Das düstere Meisterwerk "Road To Perdition" setzt ganz auf den klassischen Stil: eine ohne Hast und Schnörkel erzählte Geschichte mit sparsam dosierter Action, langen Kameraeinstellungen und viel Atmosphäre. Dazu wird hohe Schauspielkunst geboten - Tom Hanks beweist auch als wortkarger Killer seine einsame Klasse.

Cinema 2002-09: Die Film-noir-Ästhetik erinnert an "Miller's Crossing" der Coen-Brüder, der Krieg der Gangster an "Der Pate". Doch das eigentliche Thema von "Road to Perdition" weist über sein Genre weit hinaus: Es ist ein Drama über eine Reise in die Hölle, fast ein fatalistisches Gebet. Aber am Ende, wenn der Kreislauf der Gewalt durchbrochen ist, wird etwas gesiegt haben, für das es in Filmen wie "Miller's Crossing" oder "Der Pate" keinen Platz gibt.

film-dienst 2002-19: Ein Gangsterdrama als moralische Lektion: Die Schicksale dreier Generationen berühren sich im ländlichen Illinois, wo irische Einwanderer ihre kriminellen Geschäfte betreiben. Ein schicksalhafter, düsterer, von Reuegedanken durchzogener Film, dessen zwiespältige Figuren und Situationen durch die konsequente Regie und eine ungewöhnlich eindrucksvolle Fotografie starke Anteilnahme gewinnen.

(TV-Today) 2002-18: Verschwenderisch inszeniertes Hollywoodkino der alten Schule mit tollen Darstellern.


Oscar®
  • Oscar für 2002: Conrad L. Hall (Kamera)
  • Oscar-Nominierung für 2002: Paul Newman (Nebendarsteller)
  • Oscar-Nominierung für 2002: Dennis Gassner (Art Direction), Nancy Haigh (Set Decoration) (Ausstattung)
  • Oscar-Nominierung für 2002: Scott Millan, Bob Beemer, John Patrick Pritchett (Ton)
  • Oscar-Nominierung für 2002: Scott A. Hecker (Ton(effekt)schnitt)
  • Oscar-Nominierung für 2002: Thomas Newman (Musik)
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Filmplakat
Szenenfoto
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