K-19: Showdown in der Tiefe
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: K-19: Showdown in der Tiefe
Titel USA: K-19: The Widowmaker
Genre: Action-Drama
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-09-05
Kino USA: 2002-07-19
Laufzeit Kino: 132 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film


Szenenfoto Es beginnt als Testfahrt und endet als Todeskommando. Als die K-19, das erste mit Nuklearraketen bestückte sowjetische Atom-U-Boot, 1961 in See sticht, ist sie der Stolz der Marine. Doch hinter dem technischen Traum verbergen sich gravierende Material- und Konstruktionsmängel.

Von Beginn an liegt ein Fluch über dem Boot. Der neue Kapitän Vostrikov und sein entmachteter Vorgänger Polenin, der als Erster Offizier an Bord geblieben ist, geraten mehrfach aneinander. Denn Vostrikov fährt einen knallharten Kurs und treibt Crew und Boot an die Grenzen der Belastbarkeit.

Die Folgen sind katastrophal. Ein Leck im Kühlsystem des Reaktors macht die K-19 zur Zeitbombe. Gelingt nicht innerhalb von Stunden eine Reparatur, droht eine nukleare Katastrophe.

Die einzige Rettungsmöglichkeit führt direkt in die radioaktive Hölle. Und sie erfordert Helden, die sich dem Tod stellen ...


SzenenfotoDarsteller: Harrison Ford (Alexei Vostrikov), Liam Neeson (Mikhail Polenin), Peter Sarsgaard (Vadim Radtchenko), Christian Camargo (Radtchenko), Joss Ackland (Marshall Zelentsov), John Shrapnel (Admiral Bratyeev), Donald Sumpter (Dr. Savran), Tim Woodward (Partonov), Steve Nicolson (Demichev), Ravil Isyanov (Suslov)

Regie: Kathryn Bigelow

Stab: • Produzenten: Kathryn Bigelow, Joni Sighvatsson, Christine Whitaker, Edward S. Feldman • Drehbuch: Christopher Kyle • Vorlage: Louis Nowra • Filmmusik: Klaus Badelt • Kamera: Jeff Cronenweth • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Karl Juliusson, Michael Novotny • Schnitt: Walter Murch • Kostüme: Marit Allen • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-09: "Ich liebe Intensität", sagt die begeisterte Extremsportlerin Bigelow. Und das sieht man ihrem klaustrophobischen Thriller an. Zwar kommt auch "K-19" um klassische Ingredienzen wie selbstmörderische Tauchfahrten und berstende Schweißnähte nicht herum. Doch die 50-Jährige umschifft gängige Klischees, konzentriert sich auf den Nervenkrieg ihrer Protagonisten und die Todesangst der eingeschlossenen Männer. Fast 30 Jahre lang mußsten die Überlebenden des Desasters schweigen. dass ihnen jetzt ausgerechnet eine Amerikanerin ein Denkmal setzt, ist geradezu ironisch. Beweist aber, dass sich der Kalte Krieg aus den Köpfen verabschiedet hat. Zumindest aus denen der Filmemacher.

film-dienst 2002-18: Als dem Prototyp eines sowjetischen Atom-U-Boots vor der amerikanischen Küste die Kernschmelze droht, müssen sich Offiziere und Mannschaft bewähren. Sie können zwar gerettet werden, sind in Folge der radioaktiven Strahlung jedoch zu Tod und Siechtum verdammt. Konventioneller U-Boot-Thriller aus den Zeiten des Kalten Krieges, der mit geradezu grotesken Klischees aufwartet und den Stoff nach altbekannten Konventionen durchdekliniert. Ärgerlich daran ist die undifferenzierte Apologie soldatischer Tugenden und seine Reverenz an die militärische Logik.

Svenja Hadler (TV-Movie) 2002-19: Diese spannende, ein wenig lang geratene Geschichtsstunde ärgert mit einigen Klischees: z.B. ständig Wodka saufenden Russen. Harrison Ford dagegen agiert gewohnt souverän, auch wenn sich sein Job meist darauf beschränkt, finster zu gucken und Befehle zu bellen. Was die Atmosphäre an Bord angeht: Hier ist Petersens "Das Boot" unerreicht.

(TV-Today) 2002-18: Nichts Neues für Fans von "Das Boot", aber dennoch ein packender Thriller mit zwei glänzenden Hauptdarstellern.

Kino News 2002-09: Harrison Ford in einem brillanten Action-Thriller - absolut sehenswert.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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