Wie die Karnickel
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wie die Karnickel
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2002

Kino Deutschland: 2002-09-12
Laufzeit Kino: - Minuten
Kinoverleih D: Constantin


Szenenfoto Das Feuer zwischen Orchestermusiker Horst und Langzeitfreundin Vera brennt schon längst auf Sparflamme. Als Vera auch noch aus dem Hausmüll einen von Horsts Sexfilmen fischt, platzt ihr der Kragen. Enttäuscht flüchtet sie zu ihrer Mutter - und Horst sitzt plötzlich alleine da.

Gemeinsam mit seinem Nachbarn, dem homosexuellen Sigi, ebenfalls frisch getrennt von Langzeitlover Hubert, geniessen die Neu-Singles allerdings schnell die unverhoffte Freiheit: Horst beginnt ein leidenschaftliches Intermezzo mit Operndiva Kriemhild Nastrowa und Sigis Objekt der Begierde ist der smarte Möbelpacker Benno.

Doch Vera und Hubert sind noch längst nicht aus ihren Köpfen und Leben verschwunden. Und als es nach einer Fernsehshow zu einem aufregenden Showdown kommt, wird schnell klar, dass Fantasien manchmal besser Fantasien bleiben sollten ...


SzenenfotoDarsteller: Michael Lott (Horst Bömmelburg), Sven Walser (Sigi Purzmann), Anna Böttcher (Vera Malkowski), Heinrich Schmieder (Hubert), Heinrich Schafmeister (Günter Bienentreu), Andreja Schneider (Kriemhild Nastrowa), Alfonso Losa (Benno), Elke Czischek (Gilla Bienentreu), Kelly Trump (Kelly Trump), Jochen Stern (Zacharias Brettschneider), Niels Ruf (Talkmaster)

Regie: Sven Unterwaldt

Stab: • Produzenten: Jens Nieswand • Drehbuch: Ralf König • Vorlage: - • Filmmusik: Marius Ruhland • Kamera: Klaus Liebertz • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Pit Janzen • Schnitt: Christel Suckow, Stefan Essl • Kostüme: Barbara Ehret • Make Up: - • Ton: Andreas Woelki • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-09: Stars wie Til Schweiger und Katja Riemann gibt es hier zwar keine, aber das überwiegend mit TV-Darstellern besetzte Ensemble macht das Fehlen klangvoller Namen mit erfrischender Spielfreude und überzeugender Souveränität wett. Die Schauspieler sind es auch, die manchen Holzhammergag erträglich machen. Zum Beispiel, wenn der schwule Sigi angesichts nackter Männerkörper gegen Türrahmen rennt. Von solchen Verlegenheitskalauern abgesehen, werden die Erwartungen an den Film allesamt erfüllt. So gibt es - wie der Titel vermuten lässt - tierischen Sex, als Horst sich zum potenten Lady-Lover entwickelt, der sogar im Supermarkt die Hosen fallen lässt. Und wie die Comicvorlage vermuten lässt, ist das umwerfend komisch.

film-dienst 2002-19: Ein trotteliger Kontrabassist wird von seiner Frau verlassen, als sie bei ihm Pornofilme findet. Mit Hilfe seines homosexuellen Nachbarn kehrt er darauf hin den Mann in sich heraus und stürzt sich in eine Affäre mit einer Operndiva, die ihn allerdings schnell überfordert. Auf Fernsehniveau inszenierte dröge Sex-Klamotte für Verklemmte.- Ab 16 möglich.

Jens Golombek (TV-Movie) 2002-19: Zwar hat Ralf König (42) selbst das Drehbuch geschrieben, doch vom Charme seiner Knollennasenhelden spürt man wenig. Unter der unbeholfenen Regie kämpfen die Schauspieler auf verlorenem Posten. Und fast scheints, die plumpen Kalauer wollten nur ein Vorurteil bekräftigen: Der Zuschauer liebts derb!

(TV-Today) 2002-19: Gähn, röchel, schnarch ...


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


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