Lushins Verteidigung

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Titel Deutschland: Lushins Verteidigung
Titel USA: The Luzhin Defence
Genre: Drama
Farbe, Großbritannien, Frankreich, 2000

Kino Deutschland: 5. September 2002
Laufzeit Kino: 112 Minuten, FSK -



Inhalt Wir befinden uns in den späten zwanziger Jahren. Lushins Verteidigung erzählt die Geschichte des weltfremden, exzentrischen und genialen russischen Schach-Großmeisters Lushin, der nach Italien reist, um das Turnier seines Leben zu spielen, und dabei unerwartet seine große Liebe findet.

Lushins einzigartige Begabung für Schach, die in seiner frühen Kindheit entdeckt wird, ist von der gescheiterten Ehe seiner Eltern überschattet worden. Doch gerade jene tiefe Schach-Leidenschaft wird seine Rückzugsmöglichkeit und hilft ihm, sich von der Realität weitgehendst abzuschotten.

Als Natalia, deren Mutter bereits den Comte de Stassard als standesgemäßen zukünftigen Ehemann für ihre Tochter auserkoren hat, Lushin in Italien begegnet, fühlt sie sich von dem unberechenbaren Genie angezogen.

Ihre Liebe zeigt ihm einen Ausweg aus seiner Schach-Besessenheit. Für diese reale Welt ist Lushin aber nicht geeignet, so dass das Kollidieren der unterschiedlichen Welten für Lushin tragisch endet.


Darsteller & Stab Darsteller: John Turturro (Luzhin), Emily Watson (Natalia), Geraldine James (Vera), Stuart Wilson (Valentinov), Christopher Thompson (Stassard), Fabio Sartor (Turati), Peter Blythe (Ilya), Orla Brady (Anna), Mark Tandy (Luzhin's Vater), Kelly Hunter (Luzhin's Mutter)

Stab:Regie: Marleen Gorris • Produzenten: Stephen Evans, Philippe Guez, Caroline Wood • Drehbuch: Peter Berry • Vorlage: Basierend auf dem Roman von Vladimir Nabokov • Filmmusik: Alexandre Desplat • Kamera: Bernard Lutic • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sarah Jane Cornish • Schnitt: Michiel Reichwein • Kostüme: Jany Temime • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 09/2002: Wider Erwarten gelang Marleen Gorris ("Antonias Welt") jedoch ein wunderbar melancholischer Film. Eingebettet in die Schachweltmeisterschaft 1929 am Comer See, erzählt er vom Schicksal des Schachgenies Alexander Lushin (John Turturro). Türme und Bauern zieht er perfekt, doch die Spielregeln des Lebens beherrscht der Sonderling nicht. Als er die spröde Natalia (Emily Watson) bereits nach kurzer Bekanntschaft heiraten will, scheint sich Zug um Zug alles zum Guten zu wenden.

film-dienst 18/2002: Ein linkischer, weltfremder Schachgroßmeister verliebt sich während eines Turniers im Jahre 1929 in eine aus verarmtem russischem Adel stammende junge Frau, die ihm in Folge den Rücken stärkt und ihn zur Lebensfähigkeit beflügelt. Verfilmung einer Novelle von Vladimir Nabokov, die vergeblich eine himmelstürmende Liebe beschwört, weil die schematische Zeichnung der Hauptfiguren den natürlichen Fluss der Handlung hemmt. Lediglich das wunderschöne Szenenbild und die detailfreudige Ausstattung wissen zu überzeugen.

Rainer Müller (TV-Movie) 19/2002: Auch wer die Faszination fürs Schachspiel nicht teilt, kommt auf seine Kosten: Traumhaft schöne Bilder und eine herzergreifende Romanze laden zum Träumen ein. Besondere Freude macht das Spiel von John Turturro: Dessen brillante Darstellung des entrückten Sonderlings ist allein das Eintrittsgeld wert.

(TV-Today) 18/2002: In wunderschönen Bildern erzählte Geschichte nach einem Roman von Vladimir Nabokov.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Columbia TriStar © 2003 Dirk Jasper