Ernst sein ist alles

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Ernst sein ist alles
Titel USA: The Importance of Being Earnest
Genre: Liebesdrama
Farbe, Frankreich, Großbritannien, USA, 2002

Kino USA: 31. Mai 2002
Kino Deutschland: 12. September 2002
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK o. A.

DVD Deutschland: 6. August 2003
Video Deutschland: 6. August 2003
Laufzeit DVD/Video: 94 Minuten

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Inhalt Um die zwei befreundeten Gentleman-Schlawiner Jack Worthing und Algy Moncrieff kreist die Geschichte der beiden, die viel zu sehr mit dem Charmieren und dem Erfinden von Ausreden beschäftigt sind, um allzeit ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

So soll sich Jack auf dem Lande eigentlich um seine junge romantische Nichte Cecily kümmern. Er reist aber viel lieber unter dem falschen Namen Ernst nach London. Derweil nimmt Algy unablässig vor gesellschaftlichen Verpflichtungen oder Gläubigern Reißaus und gibt sich dabei auf dem Lande selbst schon mal als Ernst aus.

Mit ihren Notlügen und Dampfplaudereien können die Herrschaften freilich vielleicht noch Algys rebellische Cousine Gwendolen Fairfax einwickeln, die sich nur zu gern von Jack (alias Ernst!) erobern lassen möchte. Doch niemand im Bunde kann Lady Bracknell, der mächtigen Mutter von Gwendolen, etwas vormachen.

Und als lauter echte Liebende mit manch falschem Namen auf dem Landsitz von Jack und Cecily zusammentreffen, gerät der amüsante Reigen um vertauschte Identitäten, gesellschaftliche Gesetze und geschliffene Worte zum komödiantischen Wirbelwind ...


Darsteller & Stab Darsteller: Rupert Everett (Algernon Moncrieff), Colin Firth (Jack Worthing), Reese Witherspoon (Cecily Cardew), Judi Dench (Lady Bracknell),Frances O'Connor (Gwendolen Fairfax), Tom Wilkinson (Dr. Chasuble), Anna Massey (Miss Prism), Edward Fox (Lane), Patrick Godfrey (Merriman), Charles Kay (Gribsby)

Stab:Regie: Oliver Parker • Produzenten: Barnaby Thompson • Drehbuch: Oliver Parker • Vorlage: Bühnenstück "Ernst sein ist alles" von Oscar Wilde • Filmmusik: Charlie Mole • Kamera: Tony Pierce-Roberts • Spezialeffekte: Guy Bensley • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: Maurizio Millenotti • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Der Spiegel 38/2002: Oscar Wildes rasante, "triviale Komödie für ernsthafte Leute" von 1895, entwickelt auch in dieser Kino-Version ihren besonderen Reiz. Regisseur Oliver Parker inszeniert das lustige Verwechslungsspiel um zwei schneidige Gentlemen (Rupert Everett, Colin Firth), ihre jungen Ladys (Frances O'Connor, Reese Witherspoon) und eine formidable Fuchtel allerbritischsten Ausmaßes: Dame Judi Dench.

Cinema 09/2002: "Othello"-Regisseur Oliver Parker verzierte seine Adaption mit Traumsequenzen, Verfolgungsjagden und anderen Spielereien. Nicht immer löste er das elegant, und so werden Puristen Anthony Asquiths ungleich ernsthafterer Version von 1952 nachtrauern. Wildes Dialoge rauben die modernen Kinkerlitzchen indes nicht die Bissigkeit. Dank Vorsprung durch (Schreib-) Technik.

Bärbel Pfannerer (TV-Movie 19/2002): Der Regisseur hat Recht: Niemand passt so wunderbar in die Welt von Oscar Wilde wie Rupert Everett. Das Hobby-Model serviert die bissig-spritzigen Wortperlen mit Eleganz und Schalk, dass es eine Wonne ist. Die Kollegen machens ihm gekonnt nach. Ein feinsinniges Vergnügen in schönen Bildern.

film-dienst 19/2002: Leichtgewichtige Salonkomödie nach dem Stück von Oscar Wilde, getragen von brillanten Schauspielern und schlagfertigen Dialogen. Die süffisant angelegten Figuren entwickeln dabei keine sonderliche Tiefe, sodass die höchst unterhaltsame Rasanz die dem Stück innewohnende Gesellschaftskritik überdeckt.

TV-Today 19/2002: Die hat Regisseur Oliver Parker beibehalten, aus der federleichten Farce aber eine behäbige, viel zu realistische Komödie gemacht. Da reißen auch die glänzenden Darsteller nichts raus.


Hintergrund Infos zu diesem DVD-Titel: Sprachen: Deutsch (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0). Untertitel: Deutsch. Bildformat: 2.35:1. Dolby, Surround Sound, DTS Surround Sound.

DVD-Features: Aus lizenzrechtlichen Gründen sind die deutschen Untertitel nicht ausblendbar. Audiokommentar von Regisseur Oliver Parker (englisch ohne Untertitel). Making Of (englisch mit deutschen Untertiteln). Behind-the Scenes-Featurette (englisch ohne Untertitel). Produktionsnotizen; Fotogalerie; Informationen zu Cast & Crew; Deutscher Kinotrailer; Trailer weiterer Filme auf DVDM DVD-Rom-Applikation.

Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Concorde © 2003 Dirk Jasper