Vienna
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Vienna
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 2002-09-12
Laufzeit Kino: 104 Minuten
Kinoverleih D: Helkon


Szenenfoto Eine äußerst skurrile Gesellschaft: der blinde Kunstkritiker Bruno und der trinkfreudige Zyniker Anatol, ehemals ein genialer Musiker, führen ein kurioses Dasein als Außenseiter.

Eine Gemeinheit des Schicksals aber zwingt sie, sich um den arbeitslosen Totengräber Ludwig, eine Art Kaspar Haser vom Zentralfriedhof, zu kümmern. Der weiß zwar viel über den Tod, hat vom Leben aber keinen blassen Schimmer. Seine naive, unschuldige Art provoziert den Ehrgeiz der beiden, und so beschließen sie, Ludwig als eine Art "Messias" zu vermarkten.

dass Ludwig tatsächlich über das "Zweite Gesicht" verfügt, sich aber zunehmend für das Thema "Sex" interessiert, macht die Sache nicht einfacher ... doch es geschehen noch Wunder! Natürlich nicht ohne die Mithilfe außergewöhnlicher Frauen.

So bleiben auch die reizende Nachtclubtänzerin Eva, die eigensinnige Tankstellenbesitzerin Maria - und selbst der Teufel - vom Charme der drei Glücksritter nicht unberührt.


SzenenfotoDarsteller: Roman Knizka (Ludwig), Axel Milberg (Bruno), Max Tidorf (Anatol), Elke Winkens (Maria), Erika Marozsán (Eva), Detlef Bothe (Thomas), Viola von der Burg (Conférencier), Kirk Kirchberger (Slotter), Heio von Stetten (Chefredakteur)

Regie: Peter Gersina

Stab: • Produzenten: Markus R. Reischl • Drehbuch: Peter Gersina • Vorlage: - • Filmmusik: Thomas Rabitsch • Kamera: Zivko Zalar BVK, HFS • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gogol Behrendt • Schnitt: Moune Barius • Kostüme: Eva Kantor • Make Up: - • Ton: Tim Schröder • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-09: Ganz anders die Geschichte, die Peter Gersina mit märchenhafter Naivität erzählt und die immer mehr an Tempo und Intensität verliert, je länger der Film dauert. Das vorhersehbare Happy-End mit Todesfall erlöst dann nicht nur die Figuren, sondern auch den Zuschauer, dessen Geduld auf eine harte Probe gestellt wird.

film-dienst 2002-19: Die in Wien angesiedelte Erweckungsgeschichte eines 25-jährigen Toren, dessen Odyssee des Scheiterns nach der Begegnung mit einer schönen Fremden plötzlich in eine Erfolgsgeschichte umkippt. Trotz seiner bemerkenswert homogenen Bildgestaltung sowie redlicher darstellerischer Leistungen vermag der Film nicht, sein Versprechen eines unterhaltsamen Kammerspiels einzulösen. Zu vorhersehbar entfaltet sich das Geschehen, zu stereotyp fällt die Figurenzeichnung aus. Deutlichstes Zeichen für die mangelnde dramaturgische Dynamik ist der inflationäre Einsatz kommentierender Filmmusik.

(TV-Today) 2002-19: Wirrer, sinnloser und ermüdender kann Kino kaum sein.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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