Riders

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Titel Deutschland: Riders
Titel USA: Riders
Genre: Action
Farbe, Kanada, Frankreich, Großbritannien, 2002

Kino Deutschland: 19. September 2002
Laufzeit Kino: 87 Minuten, FSK -



Inhalt Augen zu und durch! So lautet das Motto des gewieften Bankräuber-Quartetts um ihr Mastermind Slim: Mit einer Abfolge spektakulärer Coups wollen sie die Grundlage für einen unbeschwerten Lebensabend legen.

Überraschend fällt den Freunden bei einem Bruch ein fetter Haufen ungewaschener Mafia-Dollars in die Hände. Und damit beginnen die Probleme: Jetzt spüren sie nicht nur den heißen Atem des durchgeknallten Cops Magruder im Nacken, sondern haben auch noch einen durchtriebenen Killer am Hals.

Und dass sich Slim ausgerechnet in die attraktive Polizistin Karen verliebt hat, vereinfacht die Dinge auch nicht unbedingt ...


Darsteller & Stab Darsteller: Stephen Dorff (Slim), Natasha Henstridge (Karen), Bruce Payne (MacGruder), Steven Berkoff (Surtayne), Cle Bennent (Otis), Steven McCarthy (Frank), Karen Cliché (Alex), Andreas Apergis (Nixdorfer), Tom McCamus (Creep)

Stab:Regie: Gerard Pires • Produzenten: Eric und Nicolas Altmeyer, Claude Leger, Michael Lionello Cowan • Drehbuch: Mark Ezra, Gerard Pires • Vorlage: - • Filmmusik: Andy Gray • Kamera: Tetsuo Nagata • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Veronique Lange • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: "Riders" ist ein Action- und Stuntgewitter mit wilden Dauercrashs und halsbrecherischen Extremsporteinlagen, wie man sie im Kino noch niemals gesehen hat. Stephen Dorff (Blade) und Natasha Henstridge (Ghosts Of Mars) sorgen für das nötige Starpotential, in diesem adrenalingeladenen Powercocktail, dessen Rasanz alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.

Cinema 10/2002: So fantasiereich die Actionsequenzen, so dürftig der zusammengeklaute Plot: Mit fünf Coups in fünf Tagen will Slim (Stephen Dorff), Kopf einer Bande Extremsportler, 20 Millionen Dollar absahnen. Als das Quartett jedoch Wertpapiere der Mafia erbeutet, hat es einen Pistolen schwingenden Prediger (Steven Berkoff) und den korrupten Cop Macgruder (Bruce Payne) am Hals. "Riders" bezieht seine Spannung wahrlich nicht aus minutiös getimter Cleverness. Die Logik hinkt gewaltig, dazwischen langweilen bescheuerte Dialoge und Dorffs auf cool getrimmte Visage. Natasha Henstridge ("Species") stöckelt als Polizistin langbeinig, aber unmotiviert durch die Story, darf aber immerhin heißen Sex in einer Sauna haben. B-Movie-Freunde werden diese Mankos bereitwillig verzeihen. Selbst Regisseur Pirès gesteht, dass ihm nur eines richtig wichtig war: Action, die die Zuschauer aus dem Sessel reißt. Das ist ihm gelungen.

Rhein-Zeitung 20. September 2002: Gerard Pires gilt spätestens seit "Taxi" als ein versierter Regisseur französischer Actionfilme, die sich durch schnelle Stunts auszeichnen. Im Gegensatz zu Hollywood, wo die Action mit manch innerem Konflikt, oft auch unsäglich, verquickt ist, bleibt Pires konsequent an der Oberfläche, Tiefgang, selbst ansatzweise, sucht man in demnach in dem Film "Riders" vergeblich. Viel mehr geht es um Geschwindigkeit, um Verfolgungsjagden zu Luft, zu Wasser und zu Lande, um atemberaubende Helikopterflüge an Hochhausfronten, um auf der Seite balancierende Lastwagen und verwegene Sprünge von hohen Brücken. Ein Film als pure Bewegung mit rasanter Kamera und dynamischer Montage. Eine Produktion, bei der der Stuntkoordinator (Michel Julienne) zum wichtigsten Mann nach dem Regisseur geworden ist.

film-dienst 19/2002: Vier Räuber, die sich inmitten einer Reihe spektakulärer Raubzüge mit einem korrupten Ermittler der Polizei auseinandersetzen müssen, kommen der Mafia in die Quere, die einen Killer auf das Quartett ansetzt. Wilde Stunts und flotte Sprüche sollen die handwerklichen Schlampereien eines unterdurchschnittlichen Actionfilms verdecken, der sich auf die vermeintliche Attraktivität diverser Extremsportarten verlässt, ohne damit mehr als plakativ-plumpen Körperkult zu betreiben.

Svenja Hadler (TV-Movie) 20/2002: Gut geklaut ist halb gewonnen, wird sich Regisseur Gérard Pirès gedacht haben und bediente sich hemmungslos bei Filmen wie "Out Of Sight" und "The Fast And The Furious". Funktioniert allerdings nur bedingt: Zwar sind die rasanten Action-Sequenzen durchaus sehenswert - der Rest bleibt jedoch allzu austauschbar.

Kino News 09/2002: Packend und rasant - absolute Action.

(TV-Today) 20/2002: Ein logikfreier Macker-Film.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Kinowelt © 2003 Dirk Jasper