Väter

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Produktionsnotizen • Interviews mit Dani Levy • Manuela Stehr • Sebastian Blomberg • Maria Schrader • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Väter
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 26. September 2002
Laufzeit Kino: 106 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 7. August 2003
Video Deutschland: 7. August 2003
Laufzeit DVD/Video: 103 Minuten

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Inhalt Marco und Melanie führen eine junge Ehe mit Leidenschaft und Chaos, Alltagsfrust und großer Liebe. Doch zwischen Karrieredruck und verbranntem Frühstückstoast, zwischen Selbstverwirklichung und dreckigen Hemden bleibt die Zärtlichkeit immer mehr auf der Strecke, und dabei nie genug Zeit für ihren 6-jährigen Sohn Benny.

Alles droht aus den Fugen zu geraten. Als Melanie die Koffer packt, Benny einfach mitnimmt und noch dazu die Scheidung einreicht, trifft Marco eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben völlig verändert.

Auf ungewöhnliche Art und Weise entdeckt er auf einmal das Vatersein für sich ...


Darsteller & Stab Darsteller: Sebastian Blomberg (Marco Krieger), Maria Schrader (Melanie Krieger), Ezra Valentin Lenz (Benny Krieger), Christiane Paul (Ilona), Ulrich Noethen (Nico Ellermann), Rolf Zacher (Peter Krieger), Marion Kracht (Marcos Assistentin Christa), Rosel Zech (Melanies Mutter), Georg Tryphon (Melanies Vater), Bernd Stegemann (Anwalt)

Stab:Regie: Dani LevyProduzenten: Manuela Stehr • Drehbuch: Rona Munro, Dani LevyVorlage: Nach einer Idee von Matthias Matussek, Günther Rohrbach • Filmmusik: Niki Reiser • Kamera: Carsten Thiele • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Elena Bromund • Kostüme: Ingrida Bendzuk • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 20/2002: Ein junges Paar führt eine den Wechselfällen des Alltags unterworfene Ehe. Als sich für den Mann, einen aufstrebenden Architekten, die Gelegenheit für einen Karrieresprung bietet, droht das filigrane Geflecht der Beziehung nachhaltig aus dem Gleichgewicht zu geraten. Erst der Schock der Trennung von Frau und Kind bringt ihn zur Besinnung. Nach wechselseitigen Verletzungen, Abstoßungen und Annäherungen scheint es so etwas wie eine Hoffnung zu geben. Ebenso glaubhaft wie differenziert und ausgereift erzählt der Film von schmerzvollen Konflikten eines jungen Paares, das sich um Haaresbreite verliert und das gemeinsame Kind, seelisch alleingelassen, auf dem Kampfplatz zurückzulassen droht.

Cinema 10/2002: Levys Drama beweist einmal mehr, was bei einem Film das Wichtigste ist: ein gutes Skript. Und dass subtile Schauspieler mehr wert sind als eine Steadycam. Denn "Väter" besticht durch Wirklichkeitsnähe: Es gibt kein Gut, kein Böse, das (Fehl-)Verhalten der Protagonisten ist so schmerzlich bekannt, dass man sie mitunter verzweifelt schütteln möchte. Darin werden sich viele Paare wiedererkennen. Und das ist gut so.

Björn Ahrens (TV-Movie) 20/2002: Ungeschminkte Bilder und Gefühle pur - diese alltägliche Familientragödie trifft einen mit großer emotionaler Wucht. Die Konflikte wirken so echt, als sei nur zufällig eine Kamera anwesend. Und wie Levy einfühlsam die Stufen der Beziehungskatastrophe auslotet, ist ein kleines Kunststück. "Väter" ist einer jener Filme, die man nach Verlassen des Kinos lange nicht aus dem Kopf kriegt.

(TV-Today) 20/2002: Packendes Beziehungsdrama mit großartigen Darstellern.

Filmplakat
DVD-Cover
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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