Mein Bruder der Vampir

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Mein Bruder der Vampir
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 26. September 2002
Laufzeit Kino: 89 Minuten, FSK -

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Drei Geschwister Josch, Mike und Nic, sind auf der Suche nach der ersten Liebe und machen ganz unterschiedliche Erfahrungen. Josch ist der Älteste, Dracula-Fan und geistig behindert. Eine Tatsache, die ihn nicht davon abhält, sich in Nadine, der neuen Freundin seines Bruders Mike zu verknallen und sich zum Geburtstag Sex mit ihr zu wünschen.

Mike - mit den Herausforderungen seiner jungen Beziehung selbst völlig überfordert - ist von Joschs offenen Avancen seiner Freundin gegenüber wenig begeistert. Hin und her gerissen zwischen seinem Verantwortungsgefühl für seinen behinderten Bruder und den eigenen Gefühlen für Nadine droht er beide zu verlieren.

Um den jungfräulichen Josch auf andere Gedanken zu bringen, beschließt er, seinen Bruder in die Freuden der Liebe einzuweisen. Was mit einer Lektion in Sachen Selbstbefriedigung noch harmlos beginnt, endet schließlich auf einem finsteren Wohnmobilstrich im totalen Chaos.

Die dritte im Bunde der Geschwister, Nic, ist das Nesthäkchen der Familie. Ein wütendes, einsames und heftig pupertierendes Gör, das sich unsterblich in Manu, den selbstverliebt-eitlen Chef der lokalen Spielplatzgang verknallt hat. Definitiv mit ihm und keinem anderen will sie ihr erstes Mal durchziehen. Doch Manu will nichts von ihr wissen - noch nicht.


Darsteller & Stab Darsteller: Roman Knizka (Josch Klauser), Hinnerk Schönemann (Mike Klauser), Marie Luise Schramm (Nic Klauser), Julia Jentsch (Nadine), Alexander Scheer (Manu), Barbara Stoll (Marlies Klauser), Gottfried Breitfuß (Rudi), Marie-Lou Sellem (Chantal)

Stab:Regie: Sven Taddicken • Produzenten: GAMBIT - Christian Hünemörder, Michael Jungfleisch • Drehbuch: Matthias Pacht • Vorlage: - • Filmmusik: Putte • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jens Klüber • Kostüme: Nicole Stoll • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 20/2002: Drei sehr unterschiedliche Geschwister durchleben in einer poetisch-grotesken Fantasie die Wirren und Sorgen von Pubertät und aufkeimender Sexualität, wobei die seltsame Familie zur Keimzelle "ungehöriger" Auf- und Ausbrüche wird. Eine 14-Jährige, ihr geistig behinderter Bruder, der unmittelbar vor seinem 30. Geburtstag steht, und ihr "Normalo"-Bruder treiben sich gegenseitig durch turbulente Liebesverwicklungen, wobei sich der hervorragend gespielte Film zur verspielt-einfallsreichen Kino-Utopie verdichtet. Themen wie Behinderung und Sexualität werden dabei unverkrampft angegangen; die stringente Dramaturgie steigert das Geschehen zu einer teils überdrehten, stets aber zum Nachdenken anregenden Hymne auf die Liebe und das Leben.

Cinema 10/2002: Dem 27-jährigen Sven Taddicken, Absolvent der Ludwigsburger Filmakademie, sind in seinem Debüt gleich zwei Kunststücke gelungen: ein völlig unverkrampfter Umgang mit Behinderung und ein origineller Blick auf die schönste Nebensache der Welt. Denn jenseits aller Samenstau-Dramen erzählt der kleine, aber feine Film seine poetische Geschichte übers Bumsvögeln tatsächlich so, als wär's das erste Mal.

(TV-Today) 2002-20: Einfühlsame und mit schrägem Alltagswitz erzählte Komödie.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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