Das Jahr der ersten Küsse

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Kai Wessel •

Titel Deutschland: Das Jahr der ersten Küsse
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 3. Oktober 2002
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK o.A.

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Mit 15 ist die Welt überhaupt nicht mehr in Ordnung. Wer wüsste das besser als Tristan? Seine Eltern lassen sich scheiden und er verknallt sich in Kerstin - die war bis eben noch sein bester Kumpel, aber neuerdings bringt ihn jeder Augenaufschlag von ihr ziemlich ins Schleudern.

Das kann er ihr allerdings unmöglich sagen, dazu ist er viel zu schüchtern. Die anderen in der Clique wissen auch keinen Rat, die haben nämlich plötzlich alle den gleichen Stress: statt Barthaaren sprießen nur Pickel, mal ganz zu schweigen vom täglichen Kampf mit der Morgenlatte. Schule und Eltern nerven, vor der Disco heißt es: "Wir müssen draußen bleiben", und überhaupt, wie küsst man eigentlich richtig?

Tristan und seine Freunde erleben hautnah, wie verwirrend es sein kann, erwachsen zu werden -und wie aufregend! Schließlich lassen sie nichts aus, was das Leben einem Teenager in den 80ern zu bieten hat: Strippokerrunden, bei denen es statt an die Wäsche der Mädchen an die eigene Hose geht, Alkoholexperimente, die ohne Umweg ins Blackout führen, die Klammerbluesparty und der One-Night-Stand, die leider ohne Folgen bleiben.

Am Ende eines turbulenten Jahres haben Tristan & Co. nicht nur ihre ersten Küsse hinter sich. Sie wissen auch: die erste große Liebe kommt manchmal genau dann, wenn man gar nicht (mehr) damit rechnet.


Darsteller & Stab Darsteller: Oliver Korittke (Tristan erwachsen), Max Mauff (Tristan jung), Diane Siemons-Willems (Kerstin), Thomas Drechsel (Specki), Luana Bellinghausen (Simone), Michael Godde (Streusel), Rebecca Hessing (Tümai), Aimée Grinda (Jana), Michel Besel (Elrond)

Stab:Regie: Kai Wessel • Produzenten: Roland Willaert • Drehbuch: Sathyan Ramesh • Vorlage: - • Filmmusik: Gerry Arling, Richard Cameron • Kamera: Hagen Bogdanski (BvK) • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Tina Freitag (BVS) • Kostüme: Susanne Witt • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 21/2002: Ein 15-Jähriger verliebt sich in eine Klassenkameradin, die in ihm aber nur den verständnisvollen Freund sieht. Erst durch sein mutiges Eintreten für eine von ihrem Vater misshandelte Mitschülerin erkennt sie seine Qualitäten. Wehmütig-nostalgischer Rückblick auf die Jugendzeit der 80er-Jahre, der durch ein genaues Drehbuch, authentische Darsteller und eine einfühlsame Inszenierung überzeugt, während er in der optischen Gestaltung eher selten Kinoqualität erreicht.

Der Spiegel 40/2002: Nach einem Drehbuch von Sathyan Ramesh erzählt Regisseur Kai Wessel beschwingt und melancholisch von der Zeit, als man einen Knutschfleck noch so stolz trug wie die Versehrung einer Heldentat. Mit viel Phantasie, Charme und Gefühl wirbt dieser Film, der für das deutsche Kino endlich einige neue Gesichter entdeckt, um die Gunst des Publikums.

Cinema 10/2002: Ramesh und Wessel illustrieren ihren sentimentalen Rückblick mit viel Gespür für Details und Typen. Die Leiden des jungen Tristan indes sind zeitlos aktuell. Geändert haben sich nur die Frisuren.

(TV-Today) 21/2002: Liebenswürdige Zeitreise.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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