Malunde

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Ausführlicher Inhalt
• Interview mit Stefanie Sycholt •

Titel Deutschland: Malunde
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, Südafrika, 2001

Kino Deutschland: 24. Oktober 2002
Laufzeit Kino: 119 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Südafrika, nach dem Ende der Apartheid: Wonderboy, ein schwarzes Straßenkind, kämpft auf den Straßen Johannesburgs um das Überleben: obdachlos, auf der Straße.

Kobus, früher Soldat des rassistischen Apartheid-Regimes, kann die "guten alten Zeiten" nicht vergessen, als er "jemand" war, ein für seine Tapferkeit ausgezeichneter Held. Jetzt lebt er am Rande der Gesellschaft.

Kobus nimmt einen Job als Vertreter an. Mit einem Lieferwagen voller Möbelwachs steht er an einer Straßenkreuzung. Wonderboy macht ihm die Scheiben sauber und hofft auf etwas Kleingeld. Gangster Stix stürmt auf die beiden zu, eine Pistole im Anschlag: Er will Wonderboy umbringen. Der Junge hat nur eine Chance: Er springt in Kobus' Auto als würden sie beide gerade überfallen.

Kobus rast mit dem Jungen davon. Kobus will den "kleinen Gangster" so schnell wie möglich loswerden. Er jagt ihn weg, doch als sein Lieferwagen nachts aufgebrochen wird, ist Wonderboy zur Stelle. Wonderboy wird Kobus Helfer: Kobus ist kein guter Verkäufer, aber Wonderboy hat auf den Straßen von Johannesburg das Überleben gelernt.

Und so beginnt eine Reise, die die beiden von anfänglichem Misstrauen, ja Feindschaft zu Versöhnung führt und den Weg in eine ungewöhnliche Zukunft öffnet.


Darsteller & Stab Darsteller: Ian Roberts (Kobus), Kagiso Mtetwa (Wonderboy), Musa Kaiser (Breakfast), Wilmien Rossouw (Diane Malan), Grethe Fox (Estelle), Dolly Rathebe (Mam Lucy), Esmeralda Bihl (Elsie), Michelle Burgers (Rina), Danny Keogh (Andy), Mary Twala (Grandmother Khumalo)

Stab:Regie: Stefanie Sycholt • Produzenten: Jürgen Biefang, Dieter Horres, Marlow de Mardt, Brigid Olën (Südafrika) • Drehbuch: Stefanie Sycholt • Vorlage: - • Filmmusik: Annette Focks • Kamera: Jürgen Jürges (BVK) • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Birrie Le Roux • Schnitt: Ulrike Tortora • Kostüme: Ruy Filipe • Make Up: - • Ton: William Franck • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 22/2002: Road Movie über einen schwarzen Straßenjungen und einen ehemaligen Kämpfer der Apartheid-Armee in Südafrika. Das Gefühl von Heimatlosigkeit und der Verlust von Verwandten verbindet die beiden ungleichen Protagonisten. Einfühlsam an Originalschauplätzen in Südafrika gedreht, gewinnt der Film durch die humorvolle und spannende Dramaturgie, die sparsam eingesetzte südafrikanische Musik und die entschlossene Kameraführung. Dank seiner hervorragenden Schauspieler gelingt es, der jahrelangen Ausnahmesituation des Landes ohne sentimentale Anklänge gerecht zu werden und die Lebensbedingungen in Südafrika nach dem Ende der Apartheid außergewöhnlich mitfühlend zu beschreiben.
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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