Große Mädchen weinen nicht

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland • Trailer •

Titel Deutschland: Große Mädchen weinen nicht
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 24. Oktober 2002
Laufzeit Kino: 87 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 22. Juli 2003
Video Deutschland: 22. Juli 2003
Laufzeit DVD/Video: 88 Minuten



Inhalt Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Kati und Steffi sind schon seit dem sechsten Lebensjahr die engsten Freundinnen.

Jetzt sind die beiden 17 und genießen gemeinsam die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens. Doch während Kati erzkonservative Eltern hat, die sich ständig streiten und ihre hübsche Tochter lieber wie eine Nonne gekleidet sehen würden, kommt Steffi aus einem scheinbar harmonischen und liberalen Elternhaus.

Eines Tages erleben die beiden, wie diese schöne Welt zusammenbricht wie ein Kartenhaus: In einem Szene-Club, in den sie von Katis neuem Schwarm mitgenommen worden sind, entdecken die beiden zufällig Steffis Vater in den Armen einer anderen Frau. Steffi ist geschockt.

Ihr Vertrauen in ihre kleine heile Welt ist in den Grundfesten erschüttert. In diesem Zustand denkt sie nur noch an eins: Sie will sich rächen, an ihrem Vater, an dessen heimlicher Freundin, sogar an der Tochter dieser Freundin.

Sie spielt ein gefährliches Spiel, in das sie bald alle und jeden, an dem ihr etwas liegt, verstrickt. Fast zwangsläufig verliert sie in ihrer blinden Wut nach und nach die Kontrolle über die Situation und das Vertrauen ihrer Freunde.

Sogar Kati, die doch alles versucht, um ihr zu helfen, steht ratlos vor Steffis Scherbenhaufen. Doch den größten Schaden fügt Steffi sich selber zu.


Darsteller & Stab Darsteller: Anna Maria Mühe (Kati), Karoline Herfurth (Steffi), Josephine Domes (Tessa), Tillbert Strahl-Schäfer (Klaus), David Winter (Carlos), Stefan Kurt (Hans), Nina Petri (Ann), Gabriela Maria Schmiede (Ingrid), Matthias Brandt (Jost), Teresa Harder (Jeanette)

Stab:Regie: Maria von Heland • Produzenten: Andrea Willson, Judy Tossell • Drehbuch: Maria von Heland • Vorlage: - • Filmmusik: Niclas Frisk, Andreas Mattsson • Kamera: Roman Osin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ulrika Andersson • Schnitt: Jessica Congdon • Kostüme: Andreas Janczyk • Make Up: Heiko Schmidt, Johanna Hinsch • Ton: Frank Kruse • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 22/2002: Actiondrama um zwei 17-jährige Schülerinnen. Mit Sinn für filmische und musikalische Effekte wird der beschwerliche Weg vom pubertierenden Teenager zur verantwortungsbewussten Frau nachgezeichnet. Mit seiner Neigung zur klischeehaften Inszenierung, die an der vordergründig-aufregenden Seite des Teenagerlebens orientiert ist - Drogenkonsum, Pornoproduzenten, Vergewaltigung, Mord und Selbstmord -, verstellt der Film den Blick auf die Lebenswelt von Jugendlichen. Bemerkenswert frisch und ernsthaft sind hingegen die Leistungen der jugendlichen Darsteller.

Cinema 11/2002: Mit ihrem nuancierten Spiel treten Karoline Herfurth und Anna Maria Mühe selbstbewusst in die Fußstapfen einer Franka Potente. In dem bittersüßen Drama schildern sie ihr Lebensgefühl zwischen Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und Sehnsucht mit einem Mix aus Humor und Pathos - so wie es ihre männlichen Altersgenossen im Kino von "... denn sie wissen nicht, was sie tun" bis "Crazy" schon seit langem tun.

Brigitte Witthoefft (TV-Movie) 22/2002: Vorsicht, hier wird kein zuckersüßer "American Pie" serviert! Sondern ein Stoff, wie ihn das wahre Leben schreibt: himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Von Heland nimmt dabei die Probleme ihrer Heldinnen ernst, greift nur beim überzogenen Ende in die Klischeekiste. Bei einem so starken Debütfilm ein verzeihbarer Schönheitsfehler.

Rhein-zeitung 25. Oktober 2002: In ihrem Film fängt von Heland subtil die verletzliche Gefühlslage der jungen Heldin ein. Die abenteuerliche Reise ins Erwachsenwerdens, bei der Werte wie Freundschaft und Loyalität auf den Prüfstand gestellt werden, begeisterte bereits das Publikum auf dem Filmfestival in San Sebastian.

Hör zu 43/2002: Dieses Teenie-Drama geht unter die Haut, nicht unter die Gürtellinie.

(TV-Today) 22/2002: Das starke Mädchen-Duo rettet die unausgegorene Geschichte.

Filmplakat
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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