Roter Drache

Produktionsnotizen

Für seine Rolle als Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" wurde Anthony Hopkins mit dem Oscar ausgezeichnet. Mit seiner eindrucksvollen Darstellung des geisteskranken Psychiaters spielte er sich in die Herzen und Alpträume von Millionen Zuschauern.


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Laut einer Umfrage in "Entertainment Weekly" ist Hannibal Lecter der berühmteste Verbrecher der Filmgeschichte. "Es gibt nur wenige Figuren aus dem Kino, die Teil unserer Popkultur werden, und Hannibal Lecter ist eine von ihnen", meint Produzent Dino De Laurentiis, der seit über sechzig Jahren im Filmgeschäft ist.

Den Beweis dafür trat De Laurentiis mit der Verfilmung des dritten Romans von Thomas Harris an. "Die Menschen sind von Lecter fasziniert und wollen ihn auf der Leinwand sehen", fügt Martha De Laurentiis hinzu, "Hopkins ist als Hannibal einfach unwiderstehlich."

Die positiven Reaktionen des Publikums auf Lecter verwirrten Drehbuchautor Ted Tally anfangs: "Er ist verrückt und ein Mörder, der Kannibalismus betreibt und keine Reue kennt." Der Autor weiter: "Die Zuschauer sind für Lecter sehr empfänglich und finden ihn sehr verführerisch. Ich glaube, jeder von uns liebt es, Anti-Helden auf der Leinwand zu sehen. Sie dürfen die Dinge sagen und tun, die wir uns niemals herausnehmen dürfen."

Hopkins stimmt dem zu: "Lecter fasziniert uns, weil er die dunkle Seite unseres menschlichen Daseins verkörpert. Hannibal zwingt die Menschen, sich ihren Lügen und Abgründen zu stellen."

Die Neuauflage des Romans "Roter Drache" hat auch zum Kinoerfolg von "Das Schweigen der Lämmer" beigetragen. Für diese Edition hatte Autor Thomas Harris einen neuen Prolog verfasst, in dem er den Ursprüngen der Graham-Lecter- Beziehung nachgeht. Auch wenn das Buch schon einmal unter dem Titel "Manhunter" verfilmt wurde, wollte sich Dino De Laurentiis nicht die Möglichkeit einer Neuverfilmung entgehen lassen.

De Laurentiis verlangte nach einem Film, der sich stärker an das Buch lehnt. Vor allem kam es ihm auf die authentische Wiedergabe des Originalschlusses an. Natürlich hat er auch das neue Vorwort von Harris eingebunden. Davon ausgehend wurde die Story des Films entwickelt.

Dazu Dino De Laurentiis: "Zum ersten Mal erfährt der Zuschauer wie Hannibal früher war. Man erlebt, wie er zu dem wurde, der er heute ist, und durch wen es geschah." Das Drehbuch zu "Roter Drache" zu entwickeln, war zum einen anregend, zum anderen erschreckend: "Die Tatsache, dass es sich um eine Trilogie über diesen außergewöhnlich beeindruckenden Charakter handelt, hat mich sehr fasziniert.

Als mich Dino fragte, ob ich interessiert wäre, antwortete ich sofort, lass uns die Trilogie mit dem großartigen Anthony Hopkins zu Ende führen."

Tally weiter: "So legten wir los. Eine unserer ersten Handlungen war es, in die Vergangenheit zurückzukehren, als Graham von Lecter angegriffen wurde. Dino De Laurentiis und Thomas Harris waren beide der Meinung, dass im Film die ehemalige Beziehung zwischen Graham und Lecter emotional vermittelt werden mußs."

"Den Charakter Hannibal Lecter zu entwerfen war in diesem Fall nicht gerade einfach", erklärt Tally, "er ist so gebildet, witzig und irre, dass es für einen Autor schwierig ist, eine entsprechende Fantasie zu entwickeln. Es ist eine wirkliche Herausforderung, eine Rolle für einen Charakter zu schreiben, der viel intelligenter ist als man selbst."

Tally verfolgte außerdem die Absicht, den Zuschauern einen Einblick in den Charakter des Killers Francis Dolarhyde und seiner Beziehung zu Reba McClane zu gewähren:. "Der Schriftsteller erfand mit Dolarhyde eine vielschichtige und sonderbare Figur."

Anfangs hatte Hopkins große Bedenken, ein drittes Mal in die Rolle des Hannibal Lecter zu schlüpfen: "Mich plagten tatsächlich große Zweifel", gesteht Hopkins. Nachdem er allerdings erfuhr, dass Tally das Drehbuch schreiben würde, waren alle Zweifel ausgeräumt.

Das Drehbuch von Ted Tally weckte auch das Interesse von Regisseur Brett Ratner, der nach den Erfolgen mit den Komödien "Rush Hour", "Rush Hour 2" und "The Family Man" endlich ein neues Genre erobern wollte. Neben dem Produzentenpaar Dino und Martha De Laurentiis war er die treibende Kraft hinter dem Projekt "Roter Drache".

"Brett war sehr überzeugend", erinnert sich Martha De Laurentiis, "er brachte Enthusiasmus, Ehrlichkeit und neue Energie mit. Außerdem war er in der Lage, mit jeder Situation fertig zu werden, angefangen bei Dino!"

Dino De Laurentiis, Gewinner des Irving G. Thalberg Memorial Awards 2001, produzierte bereits so unterschiedliche Filmklassiker wie "Bitterer Reis", "Krieg und Frieden", "Die Nächte der Cabiria", "Barrabas", "Ein Mann sieht rot", "Die Bibel", "Waterloo", "Serpico", "Die drei Tage des Condor", "Ragtime", "King Kong", "Die Bounty", "Tai-Pan", "Dune - Der Wüstenplanet", "Anzio" und "Conan der Barbar".

Für "La Strada - Das Lied der Straße" und "Die Nächte der Cabiria", die beide unter der Regie von Federico Fellini entstanden, erhielt er jeweils den Oscar für den Besten nicht englischsprachigen Film. Insgesamt kommen seine Werke auf 30 Oscar-Nominierungen und 59 Preise im Ausland, unter anderem drei Goldene Löwen, eine Goldene Palme und drei Golden Globes. Mit seiner Frau Martha produzierte er Filme wie "Verbrecherische Herzen", "Gefesselt", "Breakdown" und "U-571".

De Laurentiis unterstützte den Autor Thomas Harris von Anfang an und sicherte ihm zu, dass sich die Verfilmung von "Roter Drache" diesmal mehr an seinem Roman orientiert.

De Laurentiis, ein Veteran unter den Produzenten, und Ratner, ein junger Regisseur, entdeckten schnell viele Gemeinsamkeiten. "Dino ist ein sehr intuitiver Mensch, der schnell den Zugang zu anderen findet", meint Ratner, "er ist deshalb so erfolgreich, weil er keine Risiken scheut." Ein Wagnis war dieses Projekt aber auch für Brett Ratner.

Zwar erfüllte er sich mit der Inszenierung von "Roter Drache" einen Traum, aber mit der Verwirklichung stand er unter enormen Druck. "Die Dreharbeiten zu diesem Film waren schwieriger als alles andere, womit ich bisher zu tun hatte", sagt er, "nicht nur, dass ich mich mit Regisseuren wie Michael Mann, Jonathan Demme und Ridley Scott messen mußste, sondern auch, weil ich es mit Schauspielern zu tun hatte, die alle nach einer anderen Methode arbeiteten."

Natürlich will sich Ratner nicht beschweren, schließlich hatte er eine Traumbesetzung. "Die einzigartige Romanadaption von Ted Tally ermöglichte es mir, jede Rolle mit meinem Wunschkandidaten zu besetzen."

Ratner nahm schnell Kontakt mit den Schauspielern auf, und Hopkins sollte der Erste werden. "Wie vor ihm schon Jonathan Demme brachte Brett überschäumenden Enthusiasmus und viel Energie mit", erzählt der Schauspieler, "er wiederholte viele Takes und war nie zufrieden. Ich brauchte ungefähr zwei bis drei Tage, um mich an seinen Arbeitsstil zu gewöhnen.

Er ist wie eine Hummel, die überall herum schwirrt. Aber er weiß, was er will, und er weiß, was er sehen möchte, also habe ich ihm vertraut. Ob man diese Energie nun als Gabe oder Fluch bezeichnen will, sei dahingestellt. Ich jedenfalls glaube, dass er sie in diesem Film zum Vorteil eingebracht hat. Er ist mit Leib und Seele Regisseur."

Der Regisseur gewann das Vertrauen seines Hauptdarstellers. Hopkins gefiel es, wie sich Ratner mit dem Ausgangsmaterial auseinander setzte und sich der Figur des Hannibal Lecter näherte: "Brett war sich darüber im Klaren, dass wir das Rad nicht neu erfinden mußsten, Hannibal ist der, der er ist. So kennen wir ihn nun mal, und Brett hat das verstanden."

Ratner drückt es anders aus: "Hannibal ist in Roter Drache der selbe Mann wie in "Das Schweigen der Lämmer", nur zu einem anderen Zeitpunkt. Es ist der Beginn seiner Einkerkerung. Er verfügt noch nicht über die Ruhe wie in "Das Schweigen der Lämmer". In "Roter Drache" ist er kränker, wahnsinniger und wütender."

Lecter war schon immer ein Charmeur, aber sein Charme hatte oft tödliche Folgen. Hinter Gittern ähnelt er einem eingesperrtem Raubtier. Er ist schlau und gefährlich, gleichzeitig leidet er darunter, in seiner Umgebung so viele dumme Menschen ertragen zu müssen. Seine Jagdinstinkte sind intakt.

Er weiß, wie man zuschlägt, wann man zubeißt und seine Beute tödlich verwundet. Er hungert nach Schmeichelei, Rache und einem Gegner, der ihm ebenbürtig ist. Wenn sich Lecter dazu entschließt, dem Mann zu helfen, der ihn hinter Gitter brachte, rechnet er sich bereits seinen eigenen Preis aus.

Ratner war sich darüber im Klaren, dass er für die Rolle des Will Graham einen Schauspieler brauchte, der Hopkins von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten könnte. Ratner sieht das folgendermaßen: "Auf der einen Seite der Zelle steht Hannibal, auf der anderen Graham. Einerseits hassen sie sich, andererseits bewundert einer den anderen."

Ratner fand in Edward Norton die ideale Besetzung für die Rolle des Will Graham. Der Schauspieler war schon zweimal für den Oscar nominiert. Zum einen für seine Darstellung eines Neo-Nazis in "American History X", zum anderen für seine Leistung in dem Gerichtsdrama "Zwielicht" als geistig zurückgebliebener Angeklagter. "Ich war überglücklich, als ich hörte, dass er die Rolle spielen würde", sagt Hopkins, "er ist ein hervorragender Schauspieler."

Norton war von der Vielseitigkeit der Rolle sofort gefesselt. Besonders Tallys Beschreibungen über die Beziehung zwischen Hannibal und Graham weckten seine Neugierde: "Man könnte sagen, dass Will Graham in der gleichen Position ist wie Clarice Starling in ‚Das Schweigen der Lämmer'.

Mit dem Unterschied, dass er kein Anfänger ist. Er spielt mit Lecter in einer Liga. Ihr gegenseitiger Hass wird von einer intellektuellen und fachlichen Bewunderung begleitet. Trotz ihrer Feindseligkeit hegen sie eine seltsame Zuneigung füreinander."

Die Rolle des Jack Crawford - Grahams langjähriger Freund und erster FBI-Ermittler in dem Fall "The Tooth Fairy" - zu besetzen, war für Ratner eine einfache Sache: "Ich ging zu Quantico, um mir einige der Typen anzuschauen, die einen ähnlichen Job haben wie Crawford. Unter ihnen waren vier oder fünf Männer, die mich an Harvey Keitel erinnerten. Ich konnte mir keinen anderen als Harvey in dieser Rolle vorstellen. Er erweckte diese Figur zum Leben und verschmolz mit ihr."

Der Serienmörder Francis Dolarhyde ist der dritte im Bunde und damit das Verbindungsstück zwischen Lecter und Graham. Der Wahnsinnige ist besessen von den visionären Illustrationen "Auguries of Innocence" (Schmerzen der Unschuld) des britischen Künstlers William Blake, und wie dieser ist er fasziniert vom Gedanken der Transformation.

Während der "Transformation" seiner Opfer fühlt auch er sich transformiert. Wenn sich Dolarhyde im Spiegel betrachtet, weiß er, dass Lecter das Gleiche sieht wie er. Er glaubt, dass auch Lecter jemanden sehen würde, der einst Mensch war und nun ein höheres Wesen ist. Die Sensationspresse mag ihn ruhig "The Tooth Fairy" nennen, aber er selbst kennt den Mörder in ihm: Es ist der Rote Drache.

Ralph Fiennes, der schon für seine Rollen als SS-Kommandant Amon Goeth in "Schindlers Liste" und als schwer verletzter Pilot in "Der englische Patient" jeweils für einen Oscar nominiert war, spielt die Rolle des gequälten Mörders.

"Dolarhyde ist ein sehr komplizierter Charakter", erzählt Martha De Laurentiis, "verdorben durch die Erniedrigungen seiner Großmutter, die er über Jahre ertragen mußste, tobt in seinem Inneren eine ewige Schlacht zwischen ihm und dem Roten Drachen."

Die Filmemacher verfolgten die Absicht, dass die Zuschauer diese Schlacht miterleben. "Sie sollen verstehen, welchen Auslöser es für seinen Wahnsinn gab, und wie er dadurch zum Mörder werden konnte", erklärt Ratner, "in gewisser Weise kann man mit ihm fühlen."

Die einzige Person, die Dolarhydes menschliche Seite sieht und zu berühren weiß, ist die erblindete Reba McClane, gespielt von Emily Watson. "Man wünscht sich, dass beide zueinander finden", meint Martha De Laurentiis, "sie hat eine starke Behinderung, genauso wie er, auch wenn seine eher innerlich ist. Ein wichtiger Teil des Films ist, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt."

Auch wenn Reba in ihrem Freund Dolarhyde die Dinge erkennt, die andere nicht sehen, ist sie blind gegenüber einem anderem Teil seiner Persönlichkeit. Sie nimmt ihn als schüchternen Menschen wahr und versucht, ihm zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen. Wir Zuschauer wissen allerdings, dass dem gar nicht so ist."

Reba hat großen Einfluss auf Dolarhyde. "Dieses Mädchen kann ihm etwas geben, was er weder emotional noch rational ausdrücken kann," erläutert Fiennes. Unter ihrem Einfluss versucht er, der Kraft des Roten Drachen zu entkommen, die ihn immer tiefer in den Wahnsinn getrieben hat.

Genau diese Transformation entzündete Ratners Leidenschaft für das Projekt: "Als ich im Drehbuch an diese Stelle kam, wurde mir sofort klar, dass ich diesen Film unbedingt machen mußs." Ratner erinnert sich weiter: "Die Tatsache, dass Dolarhyde versucht, sich für Reba aus dem Bannkreis des Roten Drachen selbst zu befreien, empfand ich als ziemlich stark."

Ratner standen bei der Realisierung von Roter Drache nicht nur exzellente Schauspieler zur Verfügung, sondern auch ein außergewöhnliches Produktionsteam. Neben Kameramann Dante Spinotti konnte er auch die Produktionsdesignerin Kristi Zea verpflichten, die schon "Das Schweigen der Lämmer" ausstattete und das damalige Projekt als Second Unit-Regisseurin begleitete.

Ihre detaillierten Kenntnisse über Hannibal Lecter und sein Umfeld kamen auch dem Film Roter Drache zugute. Nach dem sensationellen Erfolg von "Das Schweigen der Lämmer" vermachte sie ihre Entwürfe von Lecters Zelle dem American Museum of Moving Image in New York. Für Roter Drache griff man auf die Pläne zurück, um Hannibals Zelle nach den Originalentwürfen wieder aufzubauen.

"Ich sagte, wenn Anthony Hopkins wieder zu Hannibal Lecter wird, mußs man ihm konsequenterweise seine alte Zelle wiedergeben", erzählt Kristi Zea.

Ihre Bauten zu Roter Drache waren sehr hilfreich, um eine Verbindung zu Lecters Vergangenheit herzustellen. Als sie sich mit der Inneneinrichtung seines Zuhauses auseinander setzte, orientierte sie sich an Sigmund Freuds Wohnung. Dennoch erkennt man den einzigartigen Stil von Lecter.

Kristi Zea war allerdings nicht die einzige, mit der Ratner schon früher zusammenarbeitete. Kameramann Dante Spinotti (Oscar-Nominierung für "L. A. Confidential") fotografierte für ihn bereits die Komödie "The Family Man". "Brett dreht seine Filme auf eine traditionelle Weise. Er interessiert sich sehr für die Gesichter seiner Schauspieler", erklärt Spinotti, "'Roter Drache' ist eine Geschichte, die ebenfalls von der Kraft der Schauspieler lebt. Davon wollte ich nicht ablenken."

Hannibal Lecter ist für Spinotti kein Unbekannter. Seine Karriere im amerikanischen Filmgeschäft begann für den italienischen Kameramann 1986, als ihn Dino De Laurentiis für "Manhunter" verpflichtete.

Als sich die Gelegenheit ergab, die gleiche Geschichte noch einmal zu verfilmen, sagte Spinotti sofort zu: "Ich weiß nicht mehr, ob es Manet oder Monet war, der das gleiche Bild 18 mal malte. ‚Manhunter' war der eine Film, Roter Drache ist ein ganz anderer. Denn jeder Film hat seine eigene Sprache."

Dino De Laurentiis beschreibt die Sprache von "Roter Drache" auf folgende Weise: "Thomas Harris erwähnte einst eine Geschichte, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist. Er erzählte: ‚Während ich an diesem Buch schrieb, ging ich an einem Nachmittag am Strand spazieren. Ich blickte über den kristallklaren Ozean, und das Wasser war türkis und wunderschön.

Plötzlich sah ich, wie in der Mitte des Meeres eine große Bewegung stattfand. Es war in weiter Ferne, aber noch nah genug, dass man erkennen konnte, wie etwas von einem anderen Etwas verschlungen wurde. Hier haben wir unsere Geschichte.' Und Thomas sagte zu mir: ‚An der Oberfläche sieht alles ruhig und friedlich aus. Darunter findet das Gemetzel statt.'"

Szenenfoto
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