Bowling for Columbine

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Titel Deutschland: Bowling For Columbine
Titel USA: Bowling For Columbine
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, USA, Kanada, Deutschland, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 21. November 2002
Laufzeit Kino: 122 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 3. Juli 2003
Video Deutschland: 3. Juli 2003
Laufzeit DVD/Video: 114 Minuten



Inhalt Der Morgen des 20. April 1999 sieht nach einem ganz normalen Tag in Amerika aus. Farmer bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können (O-Ton) und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs in Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs.

Was keiner ahnt: Die beiden bowlenden Jugendlichen werden wenige Stunden später das Columbine Highschool Massaker verüben, in dessen blutigem Verlauf 12 Schüler und ein Lehrer den Tod finden und viele Kinder und Jugendliche schwer verletzt werden.

Wie eine ironische Spiegelung des Schicksals wirkt der Umstand, dass an diesem Tag die USA ihren stärksten Bombenangriff auf dem Kosovo fliegt.


Darsteller & Stab Darsteller: Michael Moore (Michael Moore), George W. Bush (George W. Bush), Dick Clark (Dick Clark), Charlton Heston (Charlton Heston), Marilyn Manson (Marilyn Manson), John Nichols (John Nichols), Chris Rock (Chris Rock), Matt Stone (Matt Stone), Seth Collins (Seth Collins), Brandon T. Jackson (Brandon T. Jackson)

Stab:Regie: Michael Moore • Produzenten: Charles Bishop, Jim Czarnecki, Michael Donovan, Kathleen Glynn, Michael Moore • Drehbuch: Michael Moore • Vorlage: - • Filmmusik: Jeff Gibbs • Kamera: Brian Danitz, Michael McDonough • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Kurt Engfehr • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: James Demer, Francisco La Torre • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 12/2002: Unkommentiert und dadurch umso wirkungsvoller lässt Moore Täter und Opfer zu Wort kommen. Etwa einen schwer bewaffneten Komplizen des Oklahoma-Bombers Timothy McVeigh: "Och, der Besitz von Atomwaffen sollte reglementiert werden - da draußen gibt es zu viele Idioten!" Oder Hollywood-Altstar Charlton Heston, Präsident der US-Waffenliga NRA, der sich als begriffsstutziger Revolverheld entlarvt. Als roter Faden dient Moore, dessen thematisch ähnlich gelagertes Buch "Stupid White Men" jetzt auf Deutsch erschienen ist, der Amoklauf an der Columbine Highschool. Das Massaker erschütterte 1999 die Welt und gab dem Film seinen Titel. Auf das Blutbad hatten sich die minderjährigen Todesschützen Dylan und Eric mit einer morgendlichen Bowling-Partie eingestimmt.

film-dienst 24/2002: Ausgangspunkt ist das Massaker, das Schüler in einer US-High School im Jahr 1999 verübten. Darauf aufbauend, berichtet der Dokumentarfilm von Waffennarren und Sicherheitswahn in den USA, zeigt und konfrontiert Opfer und Täter miteinander und entwirft schließlich das vielgestaltige Bild einer von paranoider Angst geprägten Gesellschaft. Ein höchst subjektiver und suggestiver, dadurch aber unterhaltsamer und insgesamt erhellender Blick auf ein Land in einer essenziellen Krise. (O.m.d.U.)

Rhein-Zeitung 22. November 2002: Angeregt durch die Tatsache, dass in seiner Heimatstadt nicht nur der rigorose Waffen-Lobbyist Charlton Heston aufwuchs, sondern auch Eric Harris, einer der Täter des Schulmassakers an der Columbine Highschool von Littleton (Colorado), beginnt Moore zu fragen: Warum hat das Land mit mehr als 10 000 Schusswaffenopfern im Jahr die weltweit höchste entsprechende Todesstrafe?

(TV-Movie) 24/2002: Emotional, intellektuell und mit beißendem Sarkasmus entlarvt Moore die Obsession seiner Landsleute für Waffen als Wildwest-Paranoia. Er stellt verblüffende Zusammenhänge her zwischen US-Außenpolitik, TV-Nachrichten und Rassismus. Manches erscheint zwar sehr bizarr, aber allein die Fakten sind erschreckend. Ein kontroverser, wichtiger Film - und brandaktuell (Irak-Krise, Washington-Mordserie)!

(TV-Today) 24/2002: Eine erschreckend komische Mischung aus Doku und Realsatire.


Oscar® • Oscar für 2002: Bester Dokumentarfilm
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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