Safecrackers - Diebe haben's schwer

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Titel Deutschland: Safecrackers - Diebe haben's schwer
Titel USA: Welcome To Collinwood
Genre: Krimi-Komödie
Farbe, USA, 2002

Kino USA: 4. Oktober 2002
Kino Deutschland: 28. November 2002
Laufzeit Kino: 86 Minuten, FSK 14

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Die perfekte Vorbereitung ... die perfekte Ausführung ... die perfekte Beute ... die beste Flucht ... Kurzum: der beste Job, von dem man jemals gehört hat ... eine Meisterleistung ... In der Unterwelt von Cleveland nennt man das einen Bellini, einen Einbruch von graziler Schönheit und verblüffender Simplizität.

Kleingauner Cosimo kann sein Glück nicht fassen, als ihm ein Mithäftling im Knast den Plan zu einem Bellini steckt. Jetzt mußs Cosimo nur schnell wieder aus dem Knast, um den kinderleichten Coup zu landen.

Aber so einfach ist es gar nicht, für 15.000 Dollar einen Idioten zu finden, der sich bereiterklärt, sich zu Cosimos Verbrechen zu bekennen, damit dieser wieder in Freiheit kommt. Stattdessen hat Cosimos Freundin Rosalind schnell fünf Typen an der Backe, die unbedingt bei dem Bellini mitmachen wollen.

Angeführt von Amateurboxer Pero machen sich der alleinstehende Vater Riley, der rührend um das Wohlbefinden seiner Schwester bemühte Leon, der italienische Gigolo und der abgetakelte Altgauner Toto bereit für alles - und ahnen nicht, was selbst bei einem todsicheren Bellini alles schief gehen kann ...


Darsteller & Stab Darsteller: William H. Macy (Riley), Isaiah Washington (Leon), Sam Rockwell (Pero), Michael Jeter (Toto), Luis Guzmán (Cosimo), Patricia Clarkson (Rosalind), Andrew Davoli (Basil), Brett C. Leonard (Mickey), Ray Calabrese (Oswald), Ann Zupa (Colleen), George Clooney (Jerzy)

Stab:Regie: Anthony Russo, Joe Russo • Produzenten: George Clooney, Steven SoderberghDrehbuch: Anthony Russo, Joe Russo • Vorlage: - • Filmmusik: Mark Mothersbaugh • Kamera: Charles Minsky, Lisa Rinzler • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Meg Everist • Schnitt: Amy E. Duddleston • Kostüme: Juliet Polcsa • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 12/2002: Ein Schauer nach dem nächsten jagte über die Rücken des Regieduos Anthony und Joe Russo, nachdem sie am 30. Januar 1997 den Hörer auf die Gabel hatten fallen lassen. Der Anrufer hatte gerade die Produktion ihres nächsten Films angeboten: Steven Soderbergh war vom Talent der Brüder überzeugt, seit er ihr Debüt "Pieces" eine Woche zuvor auf dem Slamdance-Film-Festival bewundert hatte. Der "Traffic"-Macher erkor "Safecrackers" zum ersten Film aus, den er mit seiner neu gegründeten Produktionsfirma Section Eight finanzierte.

Firmenpartner George Clooney rast gar als knorriger Ex-Knacki im Rollstuhl durch die sympathisch-skurrile Welt der Russos - durch mal amüsante, mal traurigschöne Szenen, bevölkert von liebenswerten Verlierern. Die Brüder beherrschen die Charakterzeichnung: Ihre Figuren knacken Herzen. Ganz ohne vorheriges Öffnungsseminar.

film-dienst 24/2002: Als fünf geistig eher minderbemittelte Kleinkriminelle von einem unzureichend bewachten, prall gefüllten Safe erfahren, glauben sie an die Chance ihres Lebens. Aus ironischer Distanz erzählte Geschichte von klassischen Verlierer-Typen, die die Standardsituationen des Caper-Movies in ihr Gegenteil verkehrt. Zwischen Anteilnahme am Schicksal seiner Figuren und forcierter Skurrilität schwankend, überzeugt der Film nur stellenweise als Komödie.

Der Spiegel 48/2002: Irgendwie kommt einem die Story bekannt vor. Tatsächlich ist der Schmunzelkrimi mit Sparbudget (immerhin die Debüt-Produktion von Steven Soderbergh und George Clooney) das Remake eines Films von 1958. Seither ist die Geschichte offenbar kaum witziger geworden - gegen das Drehbuch der Regie-Brüder Anthony und Joe Russo haben die munteren Darsteller jedenfalls keine echte Chance.

TV-Movie 25/2002: Auf der Leinwand hagelts Pleiten, Pech und Pannen - im Saal Lacher am laufenden Band. Die liebenswerten Chaos-Gangster rutschen in immer absurdere Situationen, die mit beschwingter Leichtigkeit und feiner Ironie erzählt werden. Ein schrulliger Krimi-Spaß.

Kultur Spiegel 12/2002: "Ocean's Eleven" light: ein paar Ganoven auf dem Weg zum Coup ihres Lebens, ohne Action, ohne Julia Roberts. Dafür ist George Clooney dabei, der den Film mit Steven Soderbergh produziert hat. Warum auch nicht.

TV-Today 25/2002: Köstlicher Trash-Ableger von "Ocean's Eleven".

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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