Mein letzter Film

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Hannelore Elsner • Oliver Hirschbiegel •

Titel Deutschland: Mein letzter Film
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 28. November 2002
Laufzeit Kino: 90 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Mein letzter Film ist Maries letzter Film, der letzte, einsame Auftritt einer großen Schauspielerin: zeitlos schön, in den Jahren, die verfliegen.

Dargestellt von Hannelore Elsner, unter der Regie von Oliver Hirschbiegel, erzählt Marie lebhaft und schonungslos von den besten und bösesten Momenten in ihrem Leben. Sie stößt dabei bis auf den Grund der Dinge vor: dem, was sie beglückt und dem, was sie zerstört hat: "Jetzt ist, wenn es weh tut". Das Buch hat Bodo Kirchhoff geschrieben, der zuletzt mit "Der Schundroman" viel von sich reden machte.

Marie hat alles erreicht, was eine Frau in diesem Beruf erreichen kann und beschließt, ihrem alten Leben den Rücken zu kehren. Während sie den Koffer für ihr neues Leben mit einigen wenigen wirklich wichtigen Dingen füllt, packt sie richtig aus. Ein junger Kameramann hält alles fest. In Maries alter Berliner Wohnung entsteht auf diese Weise ein 90-Minuten-Solo, in dem sie ihr Leben Revue passieren lässt.


Darsteller & Stab Darsteller: Hannelore Elsner (Marie), Wanja Mues (Junger Mann)

Stab:Regie: Oliver Hirschbiegel • Produzenten: Hubertus Meyer-Burckhardt • Drehbuch: Dr. Bodo Kirchhoff • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Rainer Klausmann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: Claudia Bobsin • Make Up: Aurora Hummer • Ton: Kai Lüde • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 24/2002: Eine Schauspielerin verlässt die Wohnung, die sie mit ihrem Partner, einem Regisseur, teilt. Jeder Gegenstand, den sie beim Packen in den Händen hält, erinnert sie an Begebenheiten ihres Lebens. Erinnerungen an Rollen und Zuschauer sowie Reflexionen über Männer und das Älterwerden münden in die Offenbarung lange verschwiegener schmerzhafter Gedanken. Der fiktive Dialog Hannelore Elsners mit der Kamera ist nicht nur ein darstellerischer Kaftakt, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit einer auf äußeren Glanz zielenden Lebensart. Allerdings vertrüge der Film mehr Beiläufigkeit anstelle literarischer Angestrengtheit und mehr Ruhepunkte der Regie.

Cinema 12/2002: Das Ergebnis verlangt dem Zuschauer einiges ab, vor allem, weil der sorgfältig formulierte Text des Schriftstellers Bodo Kirchhoff fortwährend mit der scheinbar so spontanen Sprechsituation kollidiert. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine emotionale Tour de Force voller Lebensklugheit - die manchmal einfach wehtun mußs.

Kultur Spiegel 12/2002: Die alternde Schauspielerin Marie bespricht in ihrer Wohnung ein Video, um ihren Ex-Lovern eine Standpauke zu halten. Die gespreizte Sprache von Autor Bodo Kirchhoff nimmt der Abrechnung viel von ihrem Schuss.

TV-Today 25/2002: Diese eindringliche Charakterstudie ist hoffentlich nicht Hannelore Elsners letzer Film, auch wenn der Titel dies suggeriert.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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