8 Mile

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: DeutschlandUSA

Titel Deutschland: 8 Mile
Titel USA: 8 Mile
Genre: Drama
Farbe, USA, 2001

Kino USA: 11. November 2002
Kino Deutschland: 2. Januar 2003
Laufzeit Kino: 111 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 28. Mai 2003
Video Deutschland: 28. Mai 2003
Laufzeit DVD/Video: 110 Minuten



Inhalt Detroit 1995: Eine Großstadt gezeichnet von Kriminalität, Verfall, Arbeitslosigkeit und Rassenproblemen.

8 Mile heißt die Straße, die das Zentrum von den Vororten trennt. Es ist die Stadtgrenze oder: eine Abgrenzung, die Grenze zwischen Schwarz und Weiß. In den ärmeren Vierteln ist der HipHop für viele zum einzigen Lebensinhalt geworden.

Auch für den jungen Jimmy ist die Kunstform des Rap das Wichtigste überhaupt. Seine wirkliche Familie sind Freunde wie der coole Future, der Aktivist DJ Iz, Sol und die anderen Jungs aus diesem Viertel. Sie alle hoffen auf den Durchbruch als Musiker, während sie sich mit öden Jobs und ihren alltäglichen Problemen herumschlagen.

Nachts liefern sie sich in den Clubs wortgewaltige Rap-Battles, die ihre Gegner treffen und sie an die Spitze der Szene katapultieren sollen. Die übermächtige Konkurrenz der schwarzen Rapper ist allerdings nur schwer zu überwinden. Dies kann dem Hitzkopf Jimmy nur gelingen, wenn er seine eigene Stimme findet und mit ihrer Hilfe Wege findet, seine Emotionen zu kanalisieren.

Jimmy steht tagsüber an der Stanzmaschine in einer Automobilfabrik, wo er des öfteren Ärger mit seinem Vorgesetzten bekommt, wenn er mal wieder zu spät zur Arbeit erscheint. Hier lernt er auch die hübsche Alex kennen, mit der er ein Verhältnis beginnt.

Natürlich verschweigt er ihr, dass er zusammen mit seiner alkoholkranken Mutter Stephanie und seiner kleinen Schwester in einem Trailer-Park lebt. Für ihn gibt es nur eine Möglichkeit, diesem trostlosen Leben den Rücken zu kehren - und das ist die Musik.


Darsteller & Stab Darsteller: Eminem (Jimmy), Kim Basinger (Stephanie), Mekhi Phifer (Future), Brittany Murphy (Alex), Evan Jones (Cheddar Bob), Omar Benson Miller (Sol George), De`Angelo Wilson (DJ Iz), Eugene Byrd (Wink), Taryn Manning (Janeane), Michael Shannon (Greg Buehl)

Stab:Regie: Curtis Hanson • Produzenten: Brian Grazer, Curtis Hanson, Jimmy Iovine • Drehbuch: Scott Silver • Vorlage: - • Filmmusik: Eminem • Kamera: Rodrigo Prieto • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jay Rabinowitz, A.C.E., Craig Kitson • Kostüme: Mark Bridges • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 01/2003: Mitte der 70er begann die schwarze Jugend New Yorks im so eitlen wie aggressiven Wortabtausch um Ansehen zu streiten. Heute, da sich Rap-Musiker gegenseitig abknallen, macht der großartige, wie ein Boxkampf inszenierte musikalische Showdown Eminem zum Moralisten - ausgerechnet den Mann, der in Songs seine Frau ermordet und Schwule beschimpft. Damit ist der Film-Eminem dreierlei: die entschärfte Variante seiner selbst, Botschafter des American dream und - trotz klischeebeladener Melodramatik - Repräsentant einer für viele noch befremdlichen Kultur. Dig this, motherfuckers!
Filmplakat
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Dirk Jasper FilmLexikon

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