Killing me softly

Ausführlicher Inhalt

Die erfolgreiche Amerikanerin Alice (Heather Graham) lebt glücklich mit ihrem Freund Jake (Jason Hughes) in London. Ihr Leben verläuft in geordneten, gemütlichen Bahnen. Bis zu dem Tag, an dem ihr Blick auf dem Weg zur Arbeit den eines faszinierenden Fremden streift.

Obwohl kein Wort gewechselt wurde, lässt ihr das Treffen keine Ruhe. Während der Mittagspause erfindet sie einen Friseurbesuch als Ausrede, um das Büro zu verlassen. Wie durch ein Wunder erkennt sie den Mann in einem Buchladen wieder. Als er sie durch das Fenster starren sieht, verlässt er den Laden und ruft ein Taxi.

Er signalisiert ihr, ihm zu folgen. Wie ferngesteuert kommt sie seiner Bitte nach. Das Taxi bringt sie zu seiner Wohnung im Norden Londons. Kaum hat sich die Türe hinter ihnen geschlossen, beginnen sie sich leidenschaftlich zu küssen. Kurz darauf lieben sie sich, ekstatischer als Alice es je zuvor erlebt hat.

Als sie ihn verlässt, bittet der Mann sie, am nächsten Tag wiederzukehren. Als sie verneint, verspricht ihr der Fremde, jederzeit für sie da zu sein, falls sie sich doch zu einer Rückkehr entschließen sollte.

Alice fährt zurück zu ihrer und Jakes Wohnung. Seit nunmehr 18 Monaten lebt Alice in London und ein halbes Jahr nach ihrer Ankunft war sie mit ihm zusammengekommen. In dieser Nacht, während sie miteinander schlafen, sehnt sich Alice nach jener Leidenschaft die sie mit dem Fremden erleben durfte und die so absolut anders war als die Vertrautheit mit Jake.

Am nächsten Morgen erfährt Alice den Namen des mysteriösen Fremden - Adam Tallis (Joseph Fiennes) - durch ein gerade erschienenes Buch über eine Kletterexpedition, verfasst von Klaus Schroeder (Ulrich Thomsen).

Kurz darauf kehrt sie in Adams Wohnung zurück und erneut erlebt sie pure sexuelle Ekstase. Danach sprechen sie zum ersten Mal länger miteinander und Alice erfährt, dass auf der Bergtour Menschen zu Tode kamen, darunter seine Freundin Francoise Collet (Lucila Alves). Obwohl in der Welt des Extremkletterns für die Rettung weiterer Alpinisten als Held gefeiert, fühlt sich Adam für den Tod der anderen verantwortlich.

Am Abend hält Alice die Zerrissenheit nicht mehr aus. Sie gesteht, dass sie einen anderen liebt und beendet die Beziehung zu Jake, der völlig schockiert reagiert. Sie verlässt die gemeinsame Wohnung, um zu Adam zu gehen.

Dort angekommen, öffnet eine fremde, äußerst attraktive Frau die Tür, die sich als Adams Schwester Deborah (Natascha McElhone) vorstellt. Adam hatte während ihrer Abwesenheit auf die Wohnung aufgepasst. Auch sie ist Kletterin und hatte an der Unglücksexpedition teilgenommen, bei der Francoise starb.

Sie war deren beste Freundin. Deborah verhält sich Alice gegenüber sehr freundlich und macht ihr vielsagende Komplimente. Anschließend fährt Alice zu Adams eigener Wohnung und gibt sich der obsessiven Beziehung völlig hin.

Kurz darauf trifft sich Alice mit einer Freundin, die sie davor warnt, ihr ganzes Leben für einen Fremden aufzugeben und dafür eine glückliche Beziehung zu opfern. Auf der Straße kommt es zu einem Zwischenfall: Alice wird von einem Mann angegriffen, der ihre Brieftasche stiehlt. Wie durch ein Wunder ist Adam zufällig zu Stelle und verfolgt den Dieb. Als er ihn stellen kann, schlägt er ihn brutal zusammen. Er schwört Alice, sie immer zu beschützen und bittet sie, seine Frau zu werden.

Allmählich merkt Alice, dass sie nichts über ihren Liebhaber weiß, der sie völlig unter Kontrolle hat und abwechselnd liebevoll und abweisend reagiert. Darüber hinaus erhält sie anonyme Briefe, die sie vor der Beziehung mit Adam warnen.

Ein paar Tage später schlägt Alice alle Warnungen in den Wind und heiratet Adam in einer kleinen Landkapelle, ganz ohne Gäste. Danach nimmt Adam sie auf eine strapaziöse Bergtour mit, an deren Ende die beiden eine Nacht in einer einsamen Hütte verbringen. Dort verlangt Adam Alices vollkommene psychische und physische Hingabe, die ihm Alice auch bereitwillig zugesteht.

In den darauffolgenden Tagen erlebt Alice die glücklichste Zeit ihres Lebens. Doch immer wieder flattern ihr anonyme Briefe ins Haus. Sie beginnt, Anhaltspunkte über Adams früheres Leben zu sammeln. Die Journalistin Joanna (Yasmin Bannerman) leitet ihr ein Fax von einer Frau weiter, die behauptet, Adam hätte sie vergewaltigt. Als sie Adam am Abend darauf anspricht, versichert er ihr glaubwürdig, alles sei nur üble Nachrede.

Trotzdem manifestiert sich in Alice die Gewissheit, dass Adam einige schreckliche Geheimnisse verbirgt. So findet sie bei ihren Nachforschungen den Brief einer früheren Freundin von Adam, Adele. Darin gesteht diese ihre Liebe zu Adam, trennt sich aber dennoch von ihm, um zu ihrem Mann zurückzukehren.

Kurz darauf erhält Alice von jener Adele ein Päckchen mit blutigen Tüchern. Als Alice die Frau aufsuchen möchte, erfährt sie von deren Mutter, dass Adele seit acht Monaten verschwunden ist. Als Alice auch noch ein Foto von Adele entdeckt, dass sie in der Nähe der Kapelle zeigt, in der Adam und Alice geheiratet haben, ist sie völlig davon überzeugt, dass ihr Mann das Mädchen ermordet hat.

In ihrer Wohnung kommt es zum Eklat zwischen Alice und Adam, der hinter ihre Recherchen gekommen ist. Sie kann fliehen und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem nicht einmal die Polizei der verängstigten Alice zur Seite steht ...

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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