Go

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Titel Deutschland: Go
Titel Japan: Go
Genre: Drama
Farbe, Japan, 2001

Kino Deutschland: 9. Januar 2003
Laufzeit Kino: 122 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Sugihara ist ein in Japan aufgewachsener Koreaner und besucht eine nordkoreanische Schule, die einer sozialistischen Kaderschmiede gleicht: Japanisch-Reden ist verboten, Aufmärsche und Selbstkritik-Stunden bestimmen den Tagesablauf.

Er ist mit seinem Leben nicht zufrieden und die Schule ödet ihn an, also vertreiben er und seine Freunde sich die Zeit mit lebensgefährlichen Mutproben wie dem "Super Chicken Run", bei dem sie so knapp wie möglich vor einer einfahrenden U-Bahn davonlaufen.

Sugiharas Eltern machen sich Sorgen um ihren Sohn: Als sie ihn auch noch von der Polizeiwache abholen müssen, verpasst ihm sein Vater, der früher Profiboxer war, eine gewaltige Abreibung, beschließt aber auch, dass er seinem Sohn irgendwie helfen mußs, die Integration in die japanischen Gesellschaft zu ermöglichen.

Dies tut er, indem er seine nordkoreanische Staatsbürgerschaft für eine südkoreanische aufgibt, auch wenn dadurch jeder Kontakt mit Nordkorea und seiner dort noch lebenden Familie unmöglich wird. Angeblich tut er dies nur um sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen, eine Reise nach Hawaii, aber im Grunde gibt er damit seine eigene Identität auf um die Fesseln, die sich um Sugihara gelegt haben, zu lockern.


Darsteller & Stab Darsteller: Yôsuke Kubozuka (Sugihara), Kou Shibasaki (Sakurai), Tsutomu Yamazaki (Hideyoshi, der Vater), Shinobu Otake (Michiko, die Mutter), Takato Hosoyamada (Jong-il)

Stab:Regie: Isao Yukisada • Produzenten: Mitsuru Kurosawa • Drehbuch: Kankurô Kudo • Vorlage: Kazuki Kaneshiro, Kazuki Kinjo • Filmmusik: Meyna Co. • Kamera: Katsumi Yanagishima • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Hiroshi Wada • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 01/2003: Wie elegant Regisseur Isao Yukisadas in seinem Oscar-nominierten Werk die Grenzen zwischen Sozialdrama und Liebesfilm auflöst, zeigte sich an der japanischen Kinokasse. Dort war seine visuell atemberaubende Story einer jugendlichen Selbstfindung einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 2001.
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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