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"Es gibt zwei Arten
von Menschen: Griechen und solche, die gerne Griechen wären."
Gus Portokalos Schon als Sechsjährige macht Toula Portokalos
die bittere Erfahrung, anders zu sein als ihre Klassenkameradinnen.
Als schwarzes Schaf unter all den blonden Barbiepuppen ihrer
Klasse, trägt sie Rettungsringe um die Taille, hat Moussaka
statt Sandwiches in ihrer Lunchbox und wohnt in einem, dem
Panthenon nachempfundenen Einfamilienhaus inmitten eines
spießigen Chicagoer Vororts. Auf Toula Portokalos wartet eine
klassisch griechische Karriere zwischen Kindern, Kirche und vor
allem dem Küchenherd.
Doch eines Tages tritt ein Mann in ihr Leben, der alles ändert, auch wenn er nach fünf Minuten wieder weg ist. Der unbekannte Restaurantgast wird zur Initialzündung für Toula. Sie ist bereit für einen Neuanfang, ihre Familie leider nicht; und so belegt sie gegen den Willen ihres Vaters einen Computerkurs. Ein Paar Kontaktlinsen, eine neue Frisur und etwas Make Up später, ist Toula ein neuer Mensch. Mit Unterstützung ihrer Mutter tritt sie einen Job im Reisebüro ihrer Tante Voula (Andrea Martin) an und begegnet dort erneut dem netten Unbekannten. Diesmal stellt sich der Traummann auch vor. Sein Name ist Ian Miller (John Corbett) und er ist definitiv kein Grieche. "Wir mögen Lämmer in der Küche sein, aber wir sind Tiger im Schlafzimmer!" Maria zu Toula Die Romanze nimmt ihren Lauf. Ian lässt sich selbst von Toulas schrecklichsten Schilderungen ihrer Verwandtschaft, inklusive aller 27 Cousins und Cousinen nicht abschrecken. Und langsam glaubt auch sie daran, dass eine Beziehung mit einem Nicht-Griechen möglich sein könnte. Allerdings ahnt Ian nicht, dass Toula ihre romantischen Abendverabredungen zu Hause noch immer als Töpferkurs verkauft. Dummerweise werden die beiden eines Tages von Cousine Nikki (Gia Carides) beim Turteln ertappt. Nikki hat nichts besseres zu tun, als die Neuigkeit brühwarm weiter zu erzählen. Und schon sieht sich Toula einem Familientribunal gegenüber, bei dem sich selbst ihre altersdebile Oma schockiert zeigt von der unbotmäßigen Liaison ihrer Enkelin mit einem "Xeno". Auch Mutter Maria hat auf Toulas Liebesgeständnis nur eine einzige Antwort: "Iss, Kind!". In einem Akt der Verzweiflung präsentiert Gus seiner Tochter ein Horrorkabinett griechischer Alternativmänner. Doch weder die Kuppelbemühungen der Portokalos' noch der völlig misslungene Antrittsbesuch von Toula bei Ians verknöcherten Eltern, vermögen die Liebenden zu trennen. Es kommt zum Heiratsantrag und Ian ist wild entschlossen, seine Liebste nicht heimlich zu heiraten, sondern sich den neuen Verwandten mutig entgegenzustellen. Den Auftakt der Vereinigung bildet Ians Taufe in einem Kinderplanschbecken in der griechisch-orthodoxen Kirche - mit Nikki als Patentante. Mit einem solchermaßen geläuterten Sohn dürfen auch dessen Eltern, noch immer in der Hoffnung, dass Ian im elitären North Shore Country Club den Bund fürs Leben schließen wird, bei den Portokalos zum zwanglosen Lunch vorbeischauen. Der umfasst circa 100 Gäste und ist drohende Warnung für die bevorstehenden Hochzeitsfeierlichkeiten. Mit ihrer offensiven Herzlichkeit okkupieren die Griechen die verschreckten Millers. Tante Voula klärt die zukünftigen Verwandten schon über intimste Familiengeheimnisse auf, wie zum Beispiel ihren abgestorbenen Zwilling, dessen Zähne und Wirbelsäulenreste erst auf einem Röntgenbild zutage traten. Und schließlich weiht sie die Millers in die Freuden exzessiven Ouzokonsums ein. Nur Gus hadert noch immer fürchterlich mit seinem Schicksal, das ihm einen nicht-griechischen Schwiegersohn beschert hat, und Toula befürchtet plötzlich, dass die Hochzeit vielleicht doch zu viel für Ihren Vater sein könnte ... |
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