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JO (Barnaby
Metschurat), Arbeitersohn aus dem Ruhrgebiet, reist mit besten
Vorsätzen nach Berlin, um seinen Job als Arzt im Praktikum an
einem renommierten Großklinikum anzutreten. Kaum angekommen,
stellt JO rasch fest, dass diese von jedem angehenden Mediziner
gefürchtete Blut-, Schweiß- und Tränenzeit seine
schlimmsten Erwartungen noch übertrifft. Sein Vorgesetzter,
Oberarzt SCHINDER (Joachim Bißmeier), macht dem Sprichwort
"nomen est omen" alle Ehre.
Als ihn eines Tages die warmherzige und attraktive philippinische Hilfsschwester LEE (Rosie Alvarez) um Mithilfe bei einem nicht genehmigten chirurgischen Eingriff am Kind einer ihrer Kolleginnen bittet, zögert JO trotz aller Bedenken nicht lange. Der Eingriff verläuft glücklich, doch JO wird von dem charismatischen Professor MÜLLER-LAROUSSE (Herbert Knaup) entdeckt. Der junge Arzt ist sich sicher, dass seine noch nicht einmal begonnene Karriere ihr vorzeitiges Ende gefunden hat. Doch das Gegenteil tritt ein. MÜLLER-LAROUSSE hat JOs Doktorarbeit gelesen und ist von dessen Forschungen im Bereich der Neurochirurgie angetan. JO erhält eine Einladung zum wöchentlichen Jour fixe von dessen elitärer Forscherrunde, die aus Jungärzten verschiedener Disziplinen besteht. Darunter die attraktive VIKTORIA (Heike Makatsch), der plastische Chirurg HAGEN (Roman Knizka) sowie der stets nervöse SVEN (Frank Giering) - wie JO auch Neurochirurg - und eine Reihe weiterer junger karriereorientierter Mediziner. JO wird durch MÜLLER-LAROUSSE in die Gruppe eingeführt und alsbald förmlich aufgenommen. Sein Arbeitsalltag verändert sich fortan völlig. Keine "Schinderei" mehr, endlich optimale Möglichkeiten, zu praktizieren und zu forschen. dass es sich bei der MÜLLER-LAROUSSE-Gruppe um eine Zelle der berüchtigten Antihippokraten handelt, die zwei Jahre zuvor in Heidelberg für unrühmliches Aufsehen sorgten, entdeckt er erst später. Als er durch die Mitarbeit bei dieser Gruppe die einmalige Chance wittert, das Heilmittel für seinen Bruder zu finden, macht er sogar begeistert bei den vom Professor für alle Mitglieder auferlegten Selbstversuchen mit: Implantierung künstlicher Muskeln, die den Menschen zu neuen Höchstleistungen befähigen werden. Schließlich geht es um ein großes Ziel: MÜLLER-LAROUSSE will mit seinen Jüngern den Nobelpreis erringen. Dafür werden von den forschenden Probanden fortwährende Schmerzen und eine damit verbundene eskalierende Dosierung von Drogen und Medikamenten billigend in Kauf genommen. Die Warnungen von Schwester LEE, die an diesem Krankenhaus mehr mitbekommen hat, als gut für sie ist, schlägt JO in den Wind. Auch den vermeintlichen Selbstmord SVENs verdrängt er. Hat er doch immer seinen kranken Bruder vor Augen, der nun auch in das Krankenhaus gebracht wird. MÜLLER-LAROUSSE hat JO Hilfe für WILLI versprochen. Erst als er entdeckt, dass MÜLLER-LAROUSSE auf Ruhm, Macht und Geld aus ist, vertraut sich JO der Klinikleiterin an. Doch er unterschätzt die Macht der Antihippokraten und kann nur knapp sein Leben retten ... |
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