Solaris

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® • Hintergrund • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: Deutschland • USA •

Titel Deutschland: Solaris
Titel USA: Solaris
Genre: Scifi-Thriller
Farbe, USA, 2002

Kino USA: 27. November 2002
Kino Deutschland: 6. März 2003
Laufzeit Kino: 98 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Dr. Chris Kelvin wird beauftragt, das unerklärliche Verhalten einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern auf der Raumstation Prometheus zu untersuchen, die den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat.

Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian, dem Missionsleiter, gesehen hat. Er bittet Kelvin ihm an Bord der Prometheus zu Hilfe zu kommen, die Gründe hierfür möchte oder - kann er - nicht erklären.

Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird und er ist schockiert über das, was er bei seiner Ankunft dort vorfindet: Gibarian hat Selbstmord begangen und die zwei verbleibenden Wissenschaftler zeigen Anzeichen von extremem Stress und Paranoia, scheinbar ausgelöst durch die Erforschung des Planeten Solaris.

Kelvin wird ebenfalls von den mysteriösen Ereignissen dieser einzigartigen Welt gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu geben - die Möglichkeit, seiner vergangenen Beziehung, die ihn voller Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Oder ist er dazu verdammt, dieselben Fehler noch einmal zu machen?


Darsteller & Stab Darsteller: George Clooney (Kelvin), Natascha McElhone (Rheya), Viola Davis (Gordon), Jeremy Davies (Snow), Ulrich Tukur (Gibarian), John Cho (Suited Professional #1), Morgan Rusler (Suited Professional #2), Shane Skelton (Gibarians Sohn), Donna Kimball (Mrs. Gibarian), Michael Ensign (Friend #1), Elpidia Carrillo (Friend #2), Kent Faulcon (Patient #1), Lauren Cohn (Patient #2)

Stab:Regie: Steven SoderberghProduzenten: James Cameron, Rae Sanchini, Jon Landau • Drehbuch: Steven SoderberghVorlage: Roman Solaris von Stanislaw Lem • Filmmusik: Cliff Martinez • Kamera: Peter Andrews • Spezialeffekte: Brooke Breton (Supervising Producer) • Ausstattung: Philip Messina • Schnitt: Mary Ann Bernard • Kostüme: Milena Canonero • Make Up: Julie Hewett • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Steven Soderbergh, dessen Arbeit so unterschiedliche Filme wie den Oscar-prämierten Traffic sowie den Ensemble-Film Oceans Eleven umfassen, präsentiert seine einzigartige Vision von Solaris, eine Geschichte um Liebe, Wiedergutmachung und zweite Chancen. In Anlehnung an Stanislaw Lems Roman ist ihnen ein packendes Psychodrama gelungen: gleichzeitig ein Mystery-Abenteuer über einen geheimnisvollen Planeten voller ungeahnter Mächte, sowie eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die buchstäblich weit über den Tod hinaus geht. Von Steven Soderbergh als "eine Mischung aus 2001 - Odyssee im Weltraum und Der letzte Tango von Paris beschrieben, erwartet den Zuschauer ein faszinierendes Filmereignis, das die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft überschreitet.

Rhein-Zeitung 7. März 2003: Soderbergh ist mit Solaris nicht nur einer seiner anspruchsvollsten Filme gelungen. Auch holte er aus dem smarten George Clooney eine beeindruckende schauspielerische Leistung heraus, der das bisweilen unspektakuläre Geschehen meisterhaft schultert. Die zunehmend verworrene Geschichte um Realitäten, Fiktion und trügerische Erinnerungen verlangt dem Zuschauer jede Menge Konzentration ab. Trotz des hohen Anspruchs und des Verzichts auf jeglichen Action-Firlefanz ist Soderbergh ein fesselndes SF-Drama gelungen, das durch den feinfühligen Einsatz von Emotion und Tiefgang besticht.

film-dienst 05/2003: Durch die kammerspielartige Inszenierung beharrt Regisseur Steven Soderbergh auf den philosophischen Dimensionen des Stoffes; der futuristische Genre-Rahmen dienst lediglich als Einstiegshilfe für die Zuschauer. Im Zentrum der Adaption steht eine ebenso spielerische wie artifizielle Reflexion über eine historisch gewordene Phase der Filmgeschichte: der des intellektuellen Autorenkinos.

Cinema 02/2003: Das Dreamteam George Clooney und Steven Soderbergh präsentiert einen Fiebertraum von Film: weniger Science-Fiction, mehr Meditation über Schuld, Sühne und Vergebung. Faszinierend unbegreiflich.


Oscar®
Hintergrund Der Roman "Solaris" von Stanislaw Lem wurde bereits 1972 vom sowjetischen Regisseur Tarkovski zum ersten Mal verfilmt - und das Ergebnis sorgte damals wie heute für erbitterte Kontroversen. Die einen sehen Tarkovskis Film als Meisterwerk der Science-Fiction-Verfilmung, die anderen werfen ihm die völlige Unvereinbarkeit mit Lems Romanvorlage vor.
Oscar®
Filmplakat
Szenenfoto
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