Weißer Oleander

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Titel Deutschland: Weißer Oleander
Titel USA: White Oleander
Genre: Drama
Farbe, USA, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 6. Februar 2003
Kino Österreich: 20. Dezember 2002
Laufzeit Kino: 109 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Die 15-jährige Astrid Magnussen hat sich längst an die Launen und Eskapaden ihrer Mutter gewöhnt, denn Ingrid lebt nach eigenen Regeln. Als die exzentrische Künstlerin wegen Mordes an ihrem Geliebten verhaftet und vom Gericht zu einer 35-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wird, steht Astrid plötzlich allein da.

Für sie beginnt eine lange, von Schicksalsschlägen geprägte Odyssee durch unterschiedlichste Pflegefamilien. Sie landet bei der bibelfesten Ex-Stripperin Starr, der fürsorglichen, aber neurotischen Schauspielerin Claire, der abgebrühten Immigrantin Rena und zwischendurch auch mal im Heim.

Doch Astrid wächst mit jeder neuen Herausforderung, und allmählich reift sie zu einer selbstbewussten jungen Frau heran. Aber um ihren Platz im Leben einnehmen zu können, mußs sie sich erst selbst finden, und der Schlüssel dazu liegt bei Ingrid, die sogar vom Gefängnis aus mit Argusaugen über die Entwicklung ihrer Tochter wacht ...


Darsteller & Stab Darsteller: Alison Lohman (Astrid Magnussen), Michelle Pfeiffer (Ingrid Magnussen), Robin Wright Penn (Starr Thomas), Renée Zellweger (Claire Richards), Svetlana Efremova (Rena Crushenka), Patrick Fugit (Paul Trout), Billy Connolly (Barry Kolker), Cole Hauser ("Onkel" Ray), Noah Wyle (Mark Richards), Amy Aquino (Miss Martinez), Liz Stauber (Carolee), Kali Rocha (Susan Valeris)

Stab:Regie: Peter Kosminsky • Produzenten: John Wells, Hunt Lowry • Drehbuch: Mary Agnes Donoghue • Vorlage: Roman "Weißer Oleander" von Janet Fitch • Filmmusik: Thomas Newman • Kamera: Elliot Davis • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Donald Graham Burt, Anthony R. Stabley • Schnitt: Chris Risdale • Kostüme: Susie DeSanto • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Peter Kosminsky engagierte für sein behutsam inszeniertes Schicksalsdrama, das auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Janet Fitch basiert, mit Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn und Renée Zellweger einige der zur Zeit begehrtesten Hollywood-Darstellerinnen. Peter Kosminsky entwirft ein aufwühlendes urbanes Abenteuer und einen zugleich faszinierenden Entwicklungsroman über eine einzigartige junge Frau, die aus ihrem Unglück neue Kraft und aus ihren Niederlagen neue Hoffnung zu beziehen weiß. Für die hinreißende, perfekt zwischen vager Unsicherheit und introvertierter Festigkeit changierende Alison Lohman in der Rolle der jungen Astrid dürfte Weißer Oleander den Auftakt zu einer großen Schauspielkarriere darstellen.

Cinema 2003-02: Allnächtlich überwand Leander das Meer, um zu Hero zu gelangen. Eines Nachts aber fand die junge Frau ihren Geliebten ertrunken auf. Er umklammerte eine Blume. Die Trauernde klagte: "Oh, Leander!" Dem griechischen Mythos verdankt der Oleander seinen Namen und seine symbolische Bedeutung: Er steht für ewige Liebe. Und so befasst sich auch Regisseur Peter Kosminsky in der Romanadaption "Weißer Oleander" mit ewiger Liebe - jener zwischen Mutter und Tochter.

film-dienst 2003-03: Ein intelligent entwickelter Film, der durch zahlreiche Rückblenden die ständige Anwesenheit der Mutter sinnfällig macht. Durch brillante Darstellerleistungen unterstützte Psycho-Studie, die nur zum Ende mit ein wenig Hollywood-Kitsch aufwartet.

Filmplakat
Szenenfoto
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