Femme Fatale

Ausführlicher Inhalt

Südfrankreich. Cannes. Alle Jahre im Mai avanciert der kleine Ort zum Schauplatz des wichtigsten und glamourösesten Filmfestivals der Welt. Beim Gang über den berühmten roten Teppich zeigen die Stars im Blitzlichtgewitter nicht nur exklusive Mode, sondern auch exquisiten Schmuck.

Mit ihrem 10 Millionen Dollar teuren Body-Diamantenschmuck ist die Schauspielerin Veronica (Rie Rasmußsen) eine der Hauptattraktionen in diesem Jahr. Noch während das Glamour-Ritual zur Premiere von Régis Wargniers "East-West" über die Festivalbühne geht hat eine raffinierte Ganovenbande längst mit ihrem ausgefeilten Plan begonnen: einer der Sicherheitsleute besorgt einen Schlüssel. Einer der Komplizen verschafft sich über Abluftröhren artistischen Zugang zur Stromversorgung des Festivalpalais.

Derweil die hübsche Laure Ash (Rebecca Romijn-Stamos) als Fotografin getarnt den Filmstar vor dem Kinosaal abfängt und mit ein paar verführerischen Worten auffordert, ihr auf die Damen-Toilette zu folgen. Die ahnungslosen Bodyguards warten brav vor der Tür.

Die beiden sexy Ladies frönen ihrer lasziven lesbischen Lust. Ganz ungestört sind sie dabei freilich nicht. Denn Laures Komplize Black Tie (Eriq Ebouaney) wartet längst vor der Kabine, um die abgelegten Schmuckstücke heimlich gegen billige Kopien auszutauschen.

Doch plötzlich gibt es Probleme. Ein Bodyguard wird misstrauisch. Der perfekte Coup endet blutig. Laure gelingt in letzter Minute die Flucht mit dem Schatz. Auf ihrem Flug in die USA lernt sie den US-Amerikaner Watts (Peter Coyote) kennen, der schnell von ihr fasziniert ist. Die Komplizen des Cannes-Coup kommen ins Gefängnis.

Sieben Jahre später. Als Ehefrau des neuen US-Botschafters Watts kehrt Laure unter dem neuen Namen Lily nach Paris zurück. Zeitgleich werden ihre Komplizen von einst aus der Haft entlassen. Die Botschaftsgattin scheut die Öffentlich-keit. Dem Paparazzo Nicolas (Antonio Banderas) gelingt jedoch ein Foto, das alsbald auf dem Titel der "Gala" erscheint.

Bald interessiert sich Nicolas auch privat für die hübsche Laure. Er folgt ihr in ein Hotel und verschafft sich unter einem Vorwand Zutritt zu ihrem Zimmer. Laure gibt sich ebenso ahnungslos wie verführerisch. Nachdem sie sich heimlich den Wohnungsschlüssel von Nicolas verschafft, bittet sie ihn, mit ihrem Wagen Medikamente zu besorgen.

Die Einkaufstour des Fotografen findet ein jähes Ende: vor der Apotheke wird der verblüffte Nicolas von der Polizei verhaftet und der Entführung der us-amerikanischen Botschaftsgattin beschuldigt. Wenig später streitet der US-Diplomat gegenüber der Polizei das Kidnapping seiner Frau ab. Die Ermittler bleiben skeptisch, doch Nicolas kommt wieder frei.

Zurück in seiner Wohnung findet Nicolas auf seinem Computer ein augenscheinlich von ihm verfasstes Erpresserschreiben an den Botschafter. Wenig später bestellt ihn Laure zu einem nächtlichen Treffen auf einer Brücke. Nicolas verlangt von Laure eine Erklärung ihres mysteriösen Katz- und Mausspiels. Sie jedoch lockt Nicolas zunächst in eine düstere Bar. Mit einem verführerischen Striptease verdreht sie einem der Gäste solange den Kopf, bis der eifersüchtige Nicolas einschreitet.

Wenig später kehren die beiden auf die einsame Brücke zurück und warten in der Nacht auf den bestellten US-Botschafter und seinen Koffer mit dem Erpressungsgeld. Die Geldübergabe scheitert blutig. Schließlich sind Laures ehemalige Komplizen längst vor Ort. Der große Showdown ist keineswegs das Ende. Mit einer überraschenden Wende nimmt die ganze Sache einen ganz anderen Verlauf ...

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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