25 Stunden

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen

Titel Deutschland: 25 Stunden
Titel USA: 25th Hour
Genre: Thriller
Farbe, USA, 2003

Kino USA: 19. Dezember 2002
Kino Deutschland: 15. Mai 2003
Laufzeit Kino: 134 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt 24 Stunden noch, dann endet für Monty Brogan das Leben in Freiheit. 24 Stunden noch, dann mußs der ehemalige Drogendealer eine siebenjährige Haftstrafe antreten.

24 Stunden, in denen Monty Zeit bleibt, mit sich, seiner atemberaubenden Freundin Naturelle, seinem Vater und seinen beiden besten Freunden, dem Wall-Street-Broker Slaughtery und dem schüchternen Highschool-Lehrer Jacob, ins Reine zu kommen.

Und er will die Zeit nutzen herauszufinden, wer es war, der ihn bei der Polizei angeschwärzt hat. Monty hat einen fürchterlichen Verdacht, doch die Uhr läuft ... die Zeit tickt ... die 25. Stunde naht ...


Darsteller & Stab Darsteller: Edward Norton (Monty Brogan), Philip Seymour Hoffman (Jacob Elinsky), Barry Pepper (Francis Xavier Slaughtery), Rosario Dawson (Naturelle Riviera), Anna Paquin (Mary D'Annunzio), Brian Cox (James Brogan), Tony Siragusa (Kostya Novotny)

Stab:Regie: Spike Lee • Produzenten: Jon Kilik, Tobey Maguire, Julia Chasman, Nick Wechsler • Drehbuch: David Benioff • Vorlage: Roman "25 Stunden" von David Benioff • Filmmusik: Terence Blanchard • Kamera: Rodrigo Prieto • Spezialeffekte: - • Ausstattung: James Chinlund • Schnitt: Barry Alexander Brown • Kostüme: Sandra Hernandez • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: "Do The Right Thing": Mit seinem 14. Spielfilm begibt sich Meisterregisseur Spike Lee wieder mitten hinein in den Schmelztiegel New York, auf eine packende, aufregende Reise ans Ende der Nacht und unterstreicht eindrucksvoll, dass er zu den Topfilmemachern der USA zählt. In Atem beraubenden Bildern zwischen Innovation und Authentizität folgt Lee einem Drogendealer an dessen letzten Tag in Freiheit und entlockt seinem Oscar®-nominierten Star Edward Norton (Roter Drache, Fight Club) einen eindrucksvollen darstellerischen Kraftakt. Unterstützt wird Edward Norton in diesem Ensemblefilm der Sonderklasse von Philip Seymour Hoffman (Magnolia, Almost Famous - Fast berühmt), Barry Pepper (Der Soldat James Ryan) und der hinreißenden Rosario Dawson (Men in Black II). Dabei besticht die Verfilmung des gleichnamigen Romans von David Benioff ebenso durch die Vielschichtigkeit ihrer Erzählung und der bestechenden Brillanz ihrer Bildsprache als Meilenstein in Spike Lees Karriere.

Reinhard Kleber (Rhein-Hunsrück-Zeitung, 16. Mai 2003): Mit seinem 14. Spielfilm hat der renommierte US-Regisseur Spike Lee sein bestes Werk vorgelegt und dafür im Wettbewerb der Berlinale viel Lob bekommen. Scheinbar beiläufig, aber ernsthaft reflektiert der gebürtige New Yorker Lee als wahrscheinlich erster Regisseur in einem New Yorker Spielfilm die Folgen des 11. September für das Leben der Einwohner - zugleich ist dies eine Liebeserklärung an die Heimatstadt.

filmdienst 10/2003: Ein von hervorragenden Darstellern getragenes intensives Drama, das seine subjektiven Perspektiven durch den ständigen Blick auf New York nach dem 11. September nach außen projiziert und die Hoffnung auf Zukunft aufrecht erhält.

Cinema 06/2003: Grandiose Nahaufnahme der menschlichen Wunden in einer vom Terror gelähmten Metropole.

Szenenfoto
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