Gott ist tot

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen

Titel Deutschland: Gott ist tot
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2002

Kino Deutschland: 22. Mai 2003
Laufzeit Kino: 95 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Heinrich Lutter ist arbeitslos und lebt mit seinen beiden Söhnen Mike und Günni in Köln Ehrenfeld. Beide brauchen seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit: Mike ist vorbestraft und Günni seit Geburt behindert.

Sein einziger Halt ist sein Wohnmobil - für ihn das Symbol für Freiheit und ein besseres Leben in Italien. Doch sein Traum auf vier Rädern wird von den Behörden konfisziert. Trotzdem lässt er sich nicht beirren und hält weiter an seiner Überzeugung fest, auf ehrliche Weise sein Recht zu erlangen und seine Visionen zu verwirklichen.

Mikes gegensätzliche Überzeugungen und seine kriminellen Machenschaften stellen die zaghaften Annäherungsversuche zwischen Vater und Sohn auf eine harte Probe ...


Darsteller & Stab Darsteller: Götz George (Heinrich), Markus Knüfken (Mike), Bastian Trost (Günni), Andreas Günther (Ulli), Barbara-Magdalena Ahren (Gisela), Janna Striebeck (Petra), Michael Lott (Dotte), BErnd Tauber (Walter), Thomas Arnold (Peter), Günter Spörrle (Jupp), Karl-Heinz Dickmann (Fritz)

Stab:Regie: Kadir Sözen • Produzenten: Kadir Sözen • Drehbuch: Kadir Sözen • Vorlage: - • Filmmusik: Brings • Kamera: Axel Block • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ulrike Leipold • Kostüme: Marion Siekmann • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Reinhard Kleber (Rhein-Hunsrück-Zeitung, 23. Mai 2003): Die ambitionierte Studie über das Kölner Armutsmilieu, die ausschließlich an Originalschauplätzen gedreht wurde, überfrachtet die Handlung mit Problemen und bemüht sämtliche Klischees der Elendsschilderung.

film-dienst 11/2003: Klischeebeladener Genremix, der seine Geschichten lediglich andeutet und weder zur Einheit findet noch Spannung aufbaut; einfältig in den Dialogen, mangelhaft in der psychologischen Charakterisierung.

Cinema 06/2003: Ein Film wie das Wort zum Sonntag: gut gemeint, aber moralinschwer und einschläfernd.


Hintergrund Gott ist tot ist eine echte Low-Budget-Produktion und wurde lediglich mit Euro 400.000 gefördert. Der Film konnte nur dank des überdurchschnittlichen Interesses und Engagements jedes einzelnen Mitarbeiters realisiert werden - ob Cast oder Crew.

In der letzten Vorproduktionsphase entwickelte sich ein starkes Interesse seitens der Darsteller an dem Projekt. Mit Götz George als Darsteller für die Rolle Heinrich konnten wir einen der wichtigen deutschen Schauspieler gewinnen, der seinerseits vom Drehbuch so begeistert war, dass er sich bereit erklärte, seine Gage zurückzustellen.

Gleichermaßen haben auch alle anderen Haupt- und Nebendarsteller sowie sämtliche Tagesrollen, die zu besetzen waren, auf ihre Gage verzichtet. Das gleiche Engagement zeigte sich bei der Zusammenstellung der Crew. Erfahrene Mitarbeiter, wie beispielsweise der Kameramann Axel Block, stellten zum Teil ihre Gage zurück.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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