Gott ist tot

Produktionsnotizen

Betrachtungen des Regisseurs Kadir Sözen Der Film soll die Armut der Protagonisten zeigen. Mit dieser Armut ist nicht nur die finanzielle Armut, vielmehr die emotionale Armut gemeint. Doch dieser Eindruck wird immer wieder verwirrend durchkreuzt durch Momente ausgelassener Heiterkeit und Szenen triumphierender Selbstbehauptung. In seiner Gesellschaftskritik soll der Film durchaus provozieren und keinesfalls in Schicksalsergebenheit enden.

Gott ist tot ist ein Film über Heimat und Orientierungslosigkeit, handelt von sozialer Kälte und Emotionen. Um ganz dicht an der Realität und der Geschichte sein zu können, wurde ausschließlich an Originalschauplätzen in Köln gedreht. Die Kamera agiert ganz dicht an den Protagonisten ohne ihnen den Raum zum Atmen zu nehmen.

Trotz der dokumentarischen Erzählstruktur wird auf poetische Bilder nicht verzichtet. Beides ist Bestandteil des Films.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Nighthawks Pictures © 1994 - 2010 Dirk Jasper