Voll verheiratet

Produktionsnotizen

Seine eigenen chaotischen Flitterwochen vor 15 Jahren in Italien waren für Drehbuchautor Sam Harper die ideale Inspiration zu VOLL VERHEIRATET. "Meine Frau und ich stritten uns bereits in der ersten Nacht," lacht Harper. "Wir verbrachten einen Monat in Italien, all diese großartigen Orte, die wir besuchen wollten, warteten auf uns und tolle Hotels, in denen wir übernachten wollten. Dennoch lagen wir uns ständig in den Haaren. Gegen Ende der Flitterwochen starrte sie mich an wie einen Fehlkauf."

"Nichtsdestotrotz," fügt Harper schmunzelnd hinzu, "sind meine Frau und ich immer noch glücklich verheiratet. Doch jeder, mit dem ich mich über das Thema unterhalten habe, konnte mir das bestätigen: Jedes Paar erlebte mindestens einen Tag oder zumindest ein paar Stunden, in denen man die Person auf der anderen Seite des Bettes ungläubig anschaute und sich fragt: Was habe ich da bloß gemacht?'" Jahre später entwarf Harper eine Story, in der die schier unüberwindlichen und oft zwerchfellerschütternden Probleme eines frisch verheirateten Paares thematisiert werden. "Ich habe zehn Jahre dafür gebraucht, mit diesem Erlebnis fertig zu werden und es zu einem Drehbuch zu verarbeiten," erinnert sich der Autor.

Harpers Skript landete schließlich auf dem Schreibtisch des Produzenten Robert Simonds - der soeben von seinen Flitterwochen in Italien zurückgekehrt war. "Sam hatte eben erst ein anderes Drehbuch für mich geschrieben und sein VOLL VERHEIRATET befand sich eigentlich nur zufällig in dem Packen mit Skripts, den ich mir als Lesestoff für den langen Rückflug aus Italien mitgenommen hatte," erinnert sich Simonds. "Ich hatte erst 25 Seiten des Drehbuchs gelesen, als ich auch schon Sam aus dem Flugzeug anrief und ihm erklärte, dass ich es kaufen würde. Ich fand seine Ideen witzig und glaub-würdig, außerdem traf Sam mit seinen Einsichten über die Ehe den Nagel auf den Kopf. Seine Story bringt dich emotional genauso durcheinander, wie es eine feste Beziehung manchmal tun kann."

Kurz nach seiner Rückkehr aus den Flitterwochen brachte Simonds das Drehbuch zu VOLL VERHEIRATET bei Twentieth Century Fox unter. Simonds' und Harpers Vorstellungen über den Film begannen konkreter zu werden. "Wir nahmen uns vor, mit VOLL VERHEIRATET eine Geschichte mit emotionalem Tiefgang zu erzählen und sie dann mit zahlreichen Comedy-Elementen zu vermischen," verdeutlicht der Produzent.

"Viele Leute, die ich kenne, erlebten ganz und gar nicht perfekte Flitterwochen. Oder sie verbrachten mit ihrem Partner einen Liebesurlaub, der in einer totalen Katastrophe endete. Wir fanden es interessant, ein Paar, dem ständig gesagt wird, es sei zu jung zum Heiraten, auf eine Hochzeitsreise zu schicken, bei der von Beginn an alles schief läuft. Und dann schleichen sich schließlich tatsächlich Zweifel über ihre Gefühle und die Heirat ein."

Als das Konzept feststand und Harper nur noch an den Feinheiten des Drehbuchs feilte, begann die Suche nach einem geeigneten Schauspieler für die Hauptfigur Tom Leezak. Toms Testosteron-gesteuerte Existenz wird auf den Kopf gestellt, als er durch einen Fehlpass beim Footballspielen die hübsche junge Sarah mit dem Ball niederstreckt, die gerade ihren Hund am Strand spazieren führt. Bei Tom und Sarah schlägt die Liebe wie ein Blitz ein. Kurz darauf ziehen sie zusammen und beschließen, gegen die Ratschläge ihrer Freunde und Familien zu heiraten.

Die Suche der Filmemacher nach Tom Leezak begann und endete mit Ashton Kutcher. "Ashton eroberte dank seiner Auftritte in "That 70's Show" und DUDE, WHERE'S MY CAR? ("Ey Mann, wo is' mein Auto?", 2000) eine immer größer werdende Fangemeinde," erklärt Simonds. "Wir hatten Glück, denn Ashton suchte gerade ein Projekt, bei dem er sowohl seine Vielseitigkeit als auch sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen konnte."

Kutcher verliebte sich augenblicklich in seine Rolle. "Ich habe lauthals losgelacht und nachdem ich die ersten drei Seiten des Drehbuchs gelesen hatte, habe ich bereits zugesagt," erinnert sich der Schauspieler. "Die Handlung hörte sich wegen der Darstellung der Fallstricke einer Ehe und einer Beziehung wirklich glaubwürdig an. Männer und Frauen gehen mit diesen Dingen völlig verschieden um, und VOLL VERHEIRATET zeigt beide Seiten. Die beiden Charaktere besitzen einige unterschwellige, schrullige Eigenschaften, die allen bekannt sein werden, die jemals eine Beziehung geführt haben. Und das dürfte mehr oder weniger jeder sein."

Als Kutcher eingewilligt hatte, mußste ein Regisseur gefunden werden, der die Balance zwischen der Situationskomik und den romantischen Aspekten des Films finden würde. Shawn Levy, der bereits mit seinem Regiedebüt BIG FAT LIAR (2002) einen Überraschungserfolg an den Kinokassen landen konnte, erhielt den Zuschlag.

"Ich fand die Kombination aus Comedy und Romanze bei BIG FAT LIAR interessant. Deshalb empfahl sich Levy natürlich für VOLL VERHEIRATET, denn so hatten wir uns das Projekt auch ausgemalt," erklärt Simonds. "Da gibt es dieses alte Sprichwort, nach dem Filme immer die Persönlichkeit der Filmemacher widerspiegeln. Deshalb suchten wir für VOLL VERHEIRATET jemanden mit viel Energie und einem starken Willen. Ich empfand Shawn als äußerst geeignet dafür, unsere Visionen umzusetzen. Es sollte eine ebenso witzige wie energiegeladene Achterbahnfahrt der Gefühle werden."

Levy schaffte es denn auch, die komischen Elemente von VOLL VERHEIRATET umzusetzen, ohne das Herz und die individuellen Eigenheiten der Geschichte aufzugeben. "Ich wollte einfach eine etwas andere Romantikkomödie drehen. Sie sollte witzig und ergreifend rüberkommen, ohne sentimental zu sein," erklärt er.

Darüber hinaus freute sich Levy darauf, das verborgene Potenzial seines Hauptdarstellers auszuloten. "Ashton fühlt sich in seiner Haut absolut wohl, genauso wie seine Figur Tom Leezak. Diese Rolle stellt ein Novum für Ashton dar, deshalb bedeutet VOLL VERHEIRATET auch einen Karrieresprung für ihn. Alle kennen ihn als den charismatischen, attraktiven Possenreißer, doch viele werden von seiner gefühlvollen Seite überrascht sein."

Als Nächstes stand das Casting für die Rolle der Sarah McNerney auf dem Programm. Die junge Kunsthistorikerin versucht, aus dem anstrengenden Leben ihrer reichen und erfolgverwöhnten Familie auszubrechen. Mit Tom entdeckt sie die Freiheit und kann endlich ihr Dasein so gestalten, wie sie es sich vorstellt, anstatt den Lebensplan ihrer Eltern zu erfüllen.

Die Filmemacher suchten eine Darstellerin, die nicht nur mit Kutchers Comedy-Talent mithalten konnte, sondern auch in den sanfteren, zärtlichen Momenten des Films bestehen konnte.

"Es war nicht leicht, eine Schauspielerin zu finden, die ebenso witzig ist wie Ashton," erklärt Levy. "Sobald man mit einem derartigen Clown vor der Kamera steht, sagt einem der natürliche Instinkt, dass es besser wäre, ihm aus dem Weg zu gehen," verdeutlicht Levy. "Von all den Schauspielerinnen, die wir casteten, löste nur Brittany Murphy einen Knalleffekt aus, aber in ihrem Fall waren es vielmehr prickelnde Champagnerperlen."

"Brittany wirkt auf der Leinwand völlig ungekünstelt. Sie kann sich nicht verstellen," schwärmt Levy. "Ihr natürliches Temperament und die Energie stellen einen wunderbaren Kontrast zu den anderen Mitgliedern ihrer verklemmten Familie dar. Trotz ihrer privilegierten Erziehung hat sie sich nie den Wind aus den Segeln nehmen lassen, weshalb Tom sie auch so anziehend findet. Brittany verkörpert alle diese Qualitäten und war deshalb unsere Wunschbesetzung."

Murphy begeisterte bislang die Kritiker mit ihrer facettenreichen Darstellung verschiedener ungewöhnlicher Figuren in Produktionen wie 8 MILE ("8 Mile", 2002) und DON'T SAY A WORD ("Sag' kein Wort!", 2001). So konnte sie zu dem Angebot, die Hauptrolle in einer Romantikkomödie zu übernehmen, nicht nein sagen. "Ich finde es aufregend, in einem Film mitzuwirken, der die Leute zum Lachen bringt," erzählt sie. "Ist das nicht ein toller Job, eine Figur zu spielen, die sich Hals über Kopf verliebt und kurz vor der Hochzeit steht? Für meine Karriere finde ich es zurzeit wichtig, Figuren zu spielen, die nachvollziehbar sind. Ich mochte Romantikkomödien schon immer und diese Rolle in VOLL VERHEIRATET war eine großartige Gelegenheit, im Buch meiner Karriere eine neue Seite aufzuschlagen."

Obwohl Sarah sich in Tom verliebt hat, wünscht sich ihre Familie den reichen jungen Top-Manager Peter Prentiss, gespielt von Christian Kane, als Schwiegersohn.

"Peter Prentiss war sein Leben lang von Privilegien umgeben und hat sich so an Reichtum und Macht gewöhnt, dass er diese gar nicht mehr zu schätzen vermag," verdeutlicht Levy. "Er verkörpert den Parade-Gegenspieler: charmant, charismatisch und so unangestrengt erfolgreich, dass Frauen sich magisch angezogen fühlen."

"Peter Prentiss gehört zu diesen undurchschaubaren Typen," wirft Kutcher ein. "Wenn man mit einem Mädchen zusammen ist, gibt es da meist einen Kerl, mit dem sie befreundet ist. Man selbst spürt immer ein gewisses Misstrauen, denn sie wird immer ein wenig unruhig, sobald er auftaucht. Er ist derjenige, mit dem sie beinahe zusammengekommen wäre. Doch man traut sich nicht, danach zu fragen, weil man es eigentlich gar nicht so genau wissen will."

Als Tom und Sarah gerade auf ihrer Hochzeitsreise mit massiven Problemen zu kämpfen haben, taucht Peter "zufällig" in ihrem Hotel in Venedig auf. Er gibt vor, sich auf Geschäftsreise zu befinden, hegt jedoch im Geheimen den Plan, ihre Ehe zu zerstören.

"Weil er so viel Geld besitzt, hat sich Peter daran gewöhnt, alles zu bekommen, was er will," erzählt Christian Kane. "Zum ersten Mal erlebt er, dass er etwas nicht bekommt, denn Sarah wird einen anderen heiraten. Daraufhin lässt ihn der Gedanke nicht mehr los, sie zurückzugewinnen."

Nachdem die Besetzungsfragen geklärt waren, mußsten die richtigen Drehorte gefunden werden, an denen Toms und Sarahs schicksalsträchtiger Liebesurlaub stattfinden sollte.

"Tom und Sarah befinden sich eigentlich auf dieser einmaligen, idyllischenHochzeitsreise, doch sie gehen sich mehr und mehr auf die Nerven," erklärt Harper. "Wir brauchten eine romantische Umgebung, in der die wachsenden Probleme der frisch Vermählten gedeihen."

Da bereits Harper und Simonds ihre Flitterwochen in Italien verbracht hatten, bot sich das Land als Location für Toms und Sarahs Trip geradezu an. Nach kurzen Überlegungen, die Story nach Rom zu verlegen, entschieden die Filmemacher, das von vielen als romantischste Stadt der Welt bezeichnete Venedig zum Schlachtfeld für den explosiven Honeymoon zu machen.

Für Shawn Levy markieren die Dreharbeiten vor Ort einen großen Unterschied zu der Vielzahl anderer Romantikkomödien. "Ich fand es äußerst wichtig, große Teile von VOLL VERHEIRATET in Italien zu drehen," erklärt er, "denn die meisten Romantikkomödien haben nur eine begrenzte räumliche Vielfalt. Wir wollten herausfinden, was passiert, wenn man eine Story in eine viel größere filmische Location einbindet, als normalerweise in diesem Genre nötig."

Venedig bot außerdem den Vorteil, nahe an den malerischen italienischen Alpen zu liegen. Die Schönheit und die überwältigende Natur der Alpen boten ideale Hintergründe für Toms und Sarahs "Eheglück" und die Missgeschicke, die ihre wachsende Aversion noch verstärkten.

Schon bald, nachdem die Dreharbeiten in Italien begonnen hatten, wurde klar, dass sogar der straffe Produktionsplan einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Protagonisten leistete, in dem das Gefühl von zeitweiser Orientierungslosigkeit und Frustration vermittelte. Ein Zustand, der sich zwangsläufig einstellt, wenn man sich in einem fremden Land befindet.

"Zu Beginn des Italien-Drehs," erinnert sich Simonds, "herrschte unverkennbar Panik. Das kennt sicher jeder, der schon einmal in einem fremden Land war, aus dem Gleichgewicht gebracht wurde und sich in seiner Umgebung nicht auskannte. Aber das half uns, eine gewaltige Energie freizusetzen. Diese Energie durchdrang den gesamten Film und verstärkte auch das bange Gefühl zwischen Tom und Sarah. Denn die finden keinen Weg, das, was falsch läuft, wieder in den Griff zu bekommen."

"Man kann Chaos nicht so einfach vortäuschen," verdeutlicht Kutcher. "Nicht zu wissen, was gleich um die Ecke passieren wird, half mir dabei, glaubwürdiger zu erscheinen. Ich spreche kein Italienisch, hatte deshalb also auch keine Ahnung, über was die Crew und die Komparsen am Set redeten. Deshalb konnte ich mich in dieses "Außenseiter"-Gefühl völlig hineinversetzen, das meine Figur durchleben sollte."

Schließlich war der nördliche Abschnitt der Dreharbeiten zu VOLL VERHEIRATET abgeschlossen, bei dem unter anderem die schneebedeckten Gipfel von Cortina und die jahrhundertealten Burgen im Tal von Campo Tures als Hintergrund gedient hatten. Das Produktionsteam machte sich nach Venedig auf.

Die vielen Kanäle und das Fehlen von Straßen und Autos machen Venedig zwar einzigartig, doch das stellte die Produktion auch vor große logistische Schwierigkeiten. Deshalb lebten die Dreharbeiten auch vom Improvisationstalent der Filmemacher. So mußste etwa das umfangreiche Equipment auf schmalen Gondeln transportiert werden anstatt der üblichen Last- und Wohnwagen.

Die physischen Herausforderungen der Dreharbeiten in Venedig erinnerten Levy an seine Anfangstage im Filmbusiness. "In den USA transportiert man," erklärt er, "falls man sich plötzlich für eine Locationänderung entscheidet, einfach ein paar Sachen woandershin und das geschieht innerhalb von 15 oder 20 Minuten. In Venedig aber brauchten wir dafür, dass wir unsere zahlreichen Boote an einen anderen Ort schickten, drei Stunden. Denn die Kanäle sind so schmal, dass jeweils nur ein Boot darin fahren kann. Alles braucht seine Zeit, deshalb mußs man nach Guerilla-Taktik drehen und jeder übernimmt verschiedene Aufgaben, um die Einstellung in den Kasten zu bekommen."

Trotz dieser Herausforderungen bahnte sich die Produktion geschickt ihren Weg durch Venedig, dessen unzählige Wahrzeichen einen perfekten Hintergrund für Toms und Sarahs höllische Flitterwochen abgaben.

Levy wird die Dreharbeiten in Italien nicht so schnell vergessen. "Wir sahen die schönsten Gegenden der Welt und haben Italien von einer ganz außergewöhnlichen Seite kennen gelernt," schwärmt er. "Wir durften an Orten drehen, die noch nie zuvor auf Film zu sehen waren: von Palazzos über Kirchen bis hin zu Felsformationen in den Dolomiten."

Nach Ende der Dreharbeiten in Italien kehrten Crew und Schauspieler nach Los Angeles zurück, um die Filmarbeiten abzuschließen. Die Filmemacher zeigten sich begeistert über die perfekte Chemie zwischen Kutcher und Murphy, die sie beim Überstehen der tückischen Fallen einer jungen Liebe und Ehe zwischen ihren Figuren entwickelten.

"Zwischen Ashton und Brittany knisterte es von Beginn an," erinnert sich Levy. "Sie haben beide eine sexy, verführerische und romantische Ausstrahlung, ohne jemals anzüglich oder albern zu werden. Die Chemie zwischen den beiden ist das Rückgrat des Films."

Es war von essenzieller Wichtigkeit für Levy und Kameramann Jonathan Brown, diese Dynamik zwischen Kutcher und Murphy auch visuell einzufangen. Sie mußsten einen Stil finden, der sowohl die komischen Momente als auch die tiefgründigeren, romantischen Elemente der Handlung repräsentieren konnte.

"Wir entwickelten einen genauen Plan, wie wir jedes einzelne Segment der Handlung durch Farben, Filter, Kamerabewegungen und Tiefenschärfe von den anderen abgrenzen wollten," erklärt Brown. "Für die lustigen Szenen benutzten wir eher Weitwinkelaufnahmen und gestreutes Licht. Die romantischen Szenen tauchten wir in wärmere Töne, den Streitereien während der problematischsten Phasen zwischen Tom und Sarah verpassten wir hingegen einen kälteren, schmutzigeren Look. Außerdem betonten wir diese Handlungsteile durch höhere Tiefenschärfe und härtere Kamerabewegungen."

Die Kulissen der Produktionsdesignerin Nina Ruscio spielten eine nicht unerhebliche Rolle bei der Darstellung der sich rapide verschlechternden Beziehung zwischen Tom und Sarah. Doch der Zeitplan der Produktion machte es ihr nicht gerade einfach. Für das Set des "Hotel Giana", wo die finale Konfrontation zwischen Tom, Sarah und Peter Prentiss stattfindet, baute Ruscio eine pompöse italienische Suite im Studio in Los Angeles nach. Diese Kulisse mußste sich nahtlos in die italienische Location einfügen, wo vor Ort die Szenen im Hoteleingang und der Lobby gedreht wurden.

Gegen Ende der Dreharbeiten in Los Angeles ließen Kutcher und Murphy ihre Erlebnisse bei VOLL VERHEIRATET noch einmal Revue passieren. "Ich kann es kaum erwarten, wieder eine Romantikkomödie zu drehen," schwärmt Murphy. "Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorstellen können, in diesem Genre eine derartige Verbundenheit mit einem Schauspieler zu entwickeln, wie es mir mit Ashton passierte. Für mich war es ein unglaublich schönes Erlebnis, mit jemandem zu drehen, der den gleichen Rhythmus hat wie ich selbst, der einem ständig ein Feedback gibt und quasi ein Barometer für die eigene Leistung ist. Ich durfte von Ashton so viel über Comedy lernen. Er erwies sich als der beste Filmehemann, den man sich nur wünschen kann."

"Brittany und ich sind beide extrem extrovertiert und können uns stundenlang hinsetzen und uns mit jemandem unterhalten," verdeutlicht Kutcher. "Wenn sie den Raum betritt, geht die Sonne auf. Wir arbeiteten so toll zusammen, weil sie ganz automatisch die romantischeren Aspekte der Beziehung verkörperte, wohingegen ich mich eher auf die komödiantischen Szenen konzentrierte."

Die großartige Chemie zwischen Kutcher und Murphy trug einen Großteil zu Levys Erfolg bei der Realisierung dieser Romantikkomödie bei. "Wir drehten an einigen spektakulären Schauplätzen, die VOLL VERHEIRATET eine räumliche Tiefe verleihen," erklärt der Regisseur. "Doch wirklich begeistert bin ich von Ashton, Brittany und den anderen Ensemblemitgliedern, die alle ihre Sache ganz hervorragend gemacht haben. Durch ihre Leistungen war es mir möglich, nicht nur eine herausragende Komödie zu drehen, sondern auch reale Momente der Interaktion zwischen Menschen aus Fleisch und Blut zu zeigen."

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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