Herr Wichmann von der CDU

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen

Titel Deutschland: Herr Wichmann von der CDU
Titel USA: -
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Deutschland, 2003

Kino USA: -
Kino Deutschland: 10. April 2003
Laufzeit Kino: 80 Minuten, FSK -

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: -
Laufzeit DVD/Video: - Minuten



Inhalt Bundestagswahlkampf 2002 in der Region Uckermark/Oberbarnim, ganz im Nordosten Brandenburgs. Die Chancen stehen schlecht für Henryk Wichmann, 25, Bundestagskandidat der CDU.

Doch Henryk Wichmann gibt nicht auf. Mit seinem Slogan "Frischer Wind bringt Bewegung in die Politik" zieht er durch den Wahlkreis, macht sich bekannt, diskutiert, verteilt Broschüren und Kugelschreiber, besucht Altenheime und mittelständische Betriebe und trotzt unter dem Parteischirm Wind, Wetter und der Hast der Passanten.

Für den Endspurt hat er sich noch ein paar Trümpfe aufgehoben ...


Darsteller & Stab Darsteller: Henryk Wichmann

Stab:Regie: Andreas Dresen • Produzenten: Frank X. Gernstl, Fidelis Mager für megaherz film und fernsehen • Drehbuch: Andreas Dresen • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Andreas Höfer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jörg Hauschild • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Andreas Gläßer • Ton(effekt)schnitt: Ralf Krause • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Andreas Dresen und Kameramann Andreas Höfer begleiteten Henryk Wichmann einen Monat lang bis zur Entscheidung am 22. September 2002 auf Wahlkampftour. Entstanden ist so ein präziser, kluger, manchmal tragikomischer Film, der mit großer Aufmerksamkeit seinem Protagonisten folgt und dabei ein eindrückliches Bild der Region und ihrer Menschen zeichnet. Im oft absurden, manchmal zermürbenden Kampf um die Wählerstimmen werden die Sorgen und Sehnsüchte der Menschen offenbar - und die Schwierigkeit der Politik, sich der Realität einer weitgehend desillusionierten Gesellschaft zu stellen.

Associated Press: Erneut begeistert Dresen die Zuschauer - mit brillanten Beobachtungen eines Kandidaten in der heißen Phase des Wahlkampfs. Das authentische Porträt eines Wahlkämpfers, der einen nahezu aussichtslosen Kampf führt und dabei auch die Maske des ewig freundlichen Kandidaten verliert. Dresen geht es nicht um Wichmann an sich, sondern um den Typus des Wahlkämpfers. Trotz aller auch intimen Einblicke in das Leben des Kandidaten hat er es meisterlich verstanden, ihn niemals bloßzustellen. Gerade das macht den Film zu einer desillusionierenden Lektion in Sachen Politik.

film-dienst 08/2003: Der hellsichtige und zugleich erhellende Film ist ein Glücksfall für den politischen Dokumentarismus, der über den konkreten Einzelfall hinaus auch die fundamentale Krise der bundesdeutschen Demokratie reflektiert.

Zitty, Berlin: Was Andreas Dresen auch macht, stets gelingen ihm tolle Filme. Nach dem Megaerfolg für Halbe Treppe nun diese Dokumentation - ein spannendes Porträt und Provinz-Zeitbild im neuen Jahrtausend. Sollte man sehen!

Magdeburger Volksstimme: Auf seine ganz eigene Weise komisch - Dresen macht sich über seinen Protagonisten nicht lustig, sondern zeigt ein ungeschminktes ostdeutsches Alltagsbild.

Berliner Zeitung: Eine großartige Dokumentation, denn Andreas Dresen ist ein Filmemacher, der seine eigenen Überzeugungen erst einmal hintanzustellen vermag, wenn er etwas beobachtet.

Braunschweiger Zeitung: Lustig, aber nie gemein. Immer ganz dicht am Kandidaten. Halbe Treppe hatte zum Brüllen komische Momente. Das abgefilmte Leben kann das auch!

Saarbrücker Zeitung: Ein wundervoller Dokumentarfilm, entlarvend, witzig - und traurig zugleich.

Filmplakat
Szenenfoto
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