Die Wutprobe

Produktionsnotizen

Die Wutprobe: Versuch's mal mit "Goosfraba" "Was mir DIE WUTPROBE so wahnsinnig komisch erscheinen ließ", merkt Drehbuchautor David Dorfman an, "war die Idee, sich gerade den Menschen vorzustellen, der nun wirklich als Allerletzter eine Wut-Therapie benötigen würde, und diesen auf einen Therapeuten treffen zu lassen, der ihn dann wirklich auf die Palme bringt."

Der wahre Test für ein solches Konzept sei allerdings, so räumt er ein, die Frage, ob die daraus folgende Geschichte der Ausgangsidee gerecht werden könne. Das Drehbuch zu DIE WUTPROBE bestand diesen Test mit fliegenden Fahnen, befindet Adam Sandler, Star und ausführender Produzent des Films. Als ihn Joe Roth, Gründer der Revolution Studios, bat, das Drehbuch zu lesen, nahm es Sandler in die Hand und "war gleich einmal angetan vom Titel. Mir war klar, dass ich so eine Wut-Therapie wohl auch im realen Leben dringend nötig hätte. Also war es nur fair, dem Skript eine Chance zu geben. Ich fing an zu lesen und mußste lachen. Ich las immer weiter, und ich wurde nicht enttäuscht."

Der Grund, warum Dorfmans Drehbuch so wunderbar funktioniert, erklärt Revolution-Studios-Partner Todd Garner, ebenfalls ausführender Produzent des Films, sei der Einsatz von Humor, mit dem einem ernsten Thema auf den Leib gerückt wird und nicht einfach nur ein paar billige Gags abgefeuert werden. "Im Grunde geht es um einen Mann, der Schwierigkeiten hat, sich selbst auszudrücken, und um einen weiteren Mann, der in das Leben des ersten tritt und ihm hilft, mit diesem Problem umzugehen", sagt Garner.

In seinem Drehbuch gab sich David Dorfman alle Mühe, die Therapie wenigstens so ungewöhnlich aussehen zu lassen wie die Krankheit: "Dr. Buddy Rydell (Jack Nicholson) bringt Dave (Adam Sandler) dazu, all die Dinge zu tun, die er hasst. Er schickt ihn durch jeden vorstellbaren komödiantischen Albtraum, bis Dave schließlich gezwungen ist, die Dinge in die Hand zu nehmen, um zu überleben. Am Ende wird Dave geheilt, aber auf eine unerwartete, überraschende Weise."

Zu den Peinlichkeiten, die Dave durchleiden mußs, um seinen aufgestauten Zorn zu entdecken, rauszulassen und damit zu überwinden, gehören Gruppensitzungen mit einem ausgesprochen exzentrischen Haufen von Männern und Frauen, die ebenfalls Schwierigkeiten mit ihren Wutgefühlen haben, die Konfrontation mit seinem Kindheitserzfeind, eindeutige Angebote eines Transvestiten, das Schmettern von "I Feel Pretty" mitten auf der Queensboro Bridge während des Stoßverkehrs und ein paar lauschige Tage mit Doktor Buddy höchstpersönlich, der sich als ungemütlicher, unberechenbarer und ziemlich anstrengender Zimmergenosse entpuppt.

"Doktor Buddy drückt alle möglichen Knöpfe bei Dave, um herauszufinden, wie weit Dave gehen kann, ohne durchzudrehen", sagt Sandler. "Im Grunde versucht er nur, ihn aus seiner Schale herauszulocken."

"Die Beherrschung der Aggression lernen wir nicht durch das Verlieren der Beherrschung." (Dr. Buddy Rydell)

"Buddy unterzieht Dave einer Reihe von Prüfungen", sagt DIE WUTPROBE-Regisseur Peter Segal. "Mit ihrer Hilfe kann er seinen Dämonen gegenübertreten und sich für die nächste Stufe empfehlen. Buddy setzt ihn all diesen Dingen aus, damit er sie bewältigen kann und damit zu einem besseren Menschen wird."

Aus unerfindlichen Gründen funktioniert diese durchgeknallte Behandlung, und tatsächlich verbessert sie Daves Leben, obwohl niemals so ganz klar wird, wie sich diese Verbesserung vollzieht, meint Gardner. "Der Humor ist völlig unorthodox", fährt er fort. "Aber am Ende gelingt Dave tatsächlich der Durchbruch, und das macht die Geschichte umso zufriedenstellender."

Der realistische Unterton - auch wenn er noch so verdreht sein mag - erfüllte die komischen Möglichkeiten des Films mit einer ganz eigenen Energie. So jedenfalls sieht es Segal: "Das Drehbuch saugt einen förmlich in die Handlung. Denn ganz am Anfang käme man nicht im Geringsten auf die Idee, irgendetwas könnte mit Dave nicht in Ordnung sein. Er wirkt unschuldig und irgendwie gefangen in der ganzen Situation. Das scheint er nun wirklich nicht verdient zu haben."

Aber als der Wut-Therapie-Spezialist Dr. Buddy Rydell in Daves Leben tritt, entwickelt sich die Geschichte in eine ungeahnte Richtung. "Buddy provoziert eine Reaktion von Dave. Zunächst weiß man nicht, ob diese Reaktion ein Ausdruck von Daves angestautem Zorn ist oder ob sie von Buddy geschaffen wurde", fährt Segal fort. "Je weiter die Handlung voranschreitet, desto klarer wird, dass Buddys Bemerkungen über Daves Vergangenheit auf ausgezeichneten Einblicken in dessen Psyche beruhen. An dieser Stelle wurde die Geschichte für mich richtig interessant: Als klar wird, dass er Dave nicht einfach nur auf die Nerven geht, um ihn zu einer Reaktion zu bewegen. Tatsächlich ist er sehr intuitiv und scheint förmlich in Daves Kopf hineinsehen zu können."

Die Kombination aus großartiger Ausgangsidee und meisterlicher Durchführung brachte nicht nur Sandler und Regisseur Segal zusammen, sondern lockte auch noch eine dritte Größe an: Der dreifache Oscar®-Gewinner Jack Nicholson übernahm die Rolle des Dr. Buddy Rydell.

Sandler mußste bereits beim Lesen des Drehbuchs ununterbrochen an Nicholson denken: "Ich stellte mir Buddy als jemanden vor, der mich dazu bringt, dass ich mich manchmal nervös und manchmal völlig selbstsicher fühle. Da mußste ich sofort an Jack denken. Als ich mit Jack vor meinem geistigen Auge weiterlas, mußste ich noch mehr lachen und das Lesen machte noch mehr Spaß. Und dann sagte er tatsächlich Ja."

"Jack verlieh der Rolle des Dr. Buddy Rydell sofort die nötige Autorität, denn mit seiner Detailverliebtheit wirkt er wie ein Therapeut - er verkörpert Buddys Lebensphilosophie", sagt Segal. "Aber von ihm geht auch immer eine Gefahr aus, die ganz unverkennbar für Jack ist - und das widerspricht all den mitfühlenden Qualitäten, die einen guten Therapeuten gemeinhin auszeichnen."

Aber Nicholson brachte nicht nur seine unvergleichliche Persönlichkeit und seinen präzisen Sinn für Figurenzeichnung mit an Bord. Er legte ebenso viel Wert auf die Ausarbeitung der Geschichte. "Jack war nicht nur maßgeblich daran beteiligt, seiner Figur Form zu verleihen, er kam auch ständig mit neuen Ideen und Witzen an, die den ganzen Film wesentlich lustiger werden ließen", erzählt der ausführende Produzent Allen Covert, der überdies als Andrew, Daves Rivale um die Zuneigung seiner Freundin Linda, gespielt von Marisa Tomei, zu sehen ist.

Nicholsons Vorschläge verliehen der Komödie zusätzliche Tiefe, findet Sandler. "Die Zuschauer lachen über die lustigen Sachen, aber sie lachen auch, wenn sie von der Geschichte aufs Glatteis geführt werden, wenn sie aufgerüttelt werden."

Adam Sandler und Jack Nicholson haben zwei grundsätzlich verschiedene Schauspielansätze. Gerade das erwies sich als ideal für diese Komödie der krassen Gegensätze. "Zwischen den beiden war sofort die richtige Chemie zu spüren", sagt Covert. "Die Mischung aus dem Konzept und der Besetzung ist ein wahr gewordener Traum", meint Segal. "Wenn ich DIE WUTPROBE beschreibe - ,Es ist eine Komödie über einen Typen, der von Adam Sandler gespielt wird, der sich einer Wut-Therapie unterziehen mußs und an Jack Nicholson als Therapeuten gerät' -, dann mußs ich nie lange auf eine Reaktion warten. Alle sagen das Gleiche: ,Das mußs ich sehen.'"

Für Segal erwiesen sich die unterschiedlichen Herangehensweisen von Sandler und Nicholson als absoluter Segen: "Adam experimentiert gerne am Set. Wenn es gut läuft, dann probiert er etwas völlig Neues aus, um zu sehen, ob die Szene damit nicht noch besser wird. Wenn etwas nicht funktioniert, dann hört er nicht auf, bis er den Kniff raushat. Manchmal machte es richtig Spaß, die Kamera auf Adam zu richten und laufen zu lassen, um ihm beim Herumspielen und Ausprobieren verschiedener Varianten zuzusehen."

Und wie genau ging Jack Nicholson an seinen Part des Doktor Buddy ran? "Wir unterhielten uns unter anderem darüber, wie man das Publikum dazu bringen würde, bei der Einschätzung Buddys unsicher und schwankend zu bleiben", sagt Segal. "Die Zuschauer sollten sich fragen, ob er wirklich ein guter Therapeut ist oder einfach nur ein bisschen verrückt und gefährlich. Je länger sich das Publikum unsicher ist, desto besser funktioniert die Geschichte."

"Know Buddy Cares" - Dr. Buddy Rydell Ein weiterer Vorteil der Kombination zweier so außergewöhnlicher Stars wie Adam Sandler und Jack Nicholson war es, so Allen Covert, dass die beiden andere Talente wie ein Magnet anzogen. So konnte man für die Rolle von Daves Freundin Linda mit Marisa Tomei einen weiteren Oscar®-Gewinner verpflichten.

"Das Schöne daran, dass Marisa die Linda spielt, ist, dass sie alles auf ganz natürliche Weise real wirken lässt. Man glaubt sofort, dass wir ein Paar sind, das schon einiges miteinander durchgemacht hat", erzählt Adam Sandler.

Durch Lindas Augen sieht das Publikum erstmals die Symptome von Daves Problemen. "Dave ist ein echt netter Typ. Manchmal ist er fast ein bisschen zu nett", berichtet Tomei. "Er fühlt sich überaus unwohl, wenn er in der Öffentlichkeit seine Zuneigung für mich zeigen soll. Selbst ein kleines, zärtliches Auf-Wiedersehen bereitet ihm Schwierigkeiten. Anstatt mich zu küssen, schüttelt er mir die Hand."

"Linda ist ein liebes Mädchen, und die beiden sind wirklich ineinander verliebt", erläutert Sandler. "Aber er hat Angst vor dem nächsten Schritt, weil er glaubt, er habe sie nicht verdient, und dass sie enttäuscht von ihm ist, weil er mit seiner Karriere nicht vorankommt. Ich glaube, er fragt sich die ganze Zeit, ob sie ihn nicht verlassen könnte."

Nicht einfacher macht die Dinge Andrew, der auf Daves offensichtliche Passivität und seine Angst vor Konfrontationen setzt und sich so oft wie möglich in der Nähe Lindas aufhält, die in vergangenen College-Tagen seine Freundin war. "Ich spiele einen reichen Dilettanten, der nicht von Linda ablassen kann", sagt Andrew Covett. "Aber ich bin kein aggressiver Typ. Ich bin nur da, um zu zeigen, dass es auch andere Alternativen gibt."

"Dave gibt vor, es würde ihn nicht stören, dass Linda diesen Andrew zum Freund hat, aber es nagt mehr und mehr an ihm", sagt Sandler. "Wie andere Menschen im Umfeld von Dave erkennt auch Andrew dessen Schwäche ganz instinktiv und schlägt seinen Vorteil daraus."

John Turturro, den man bereits im vergangenen Jahr in der Erfolgskomödie Mr. Deeds (2002) an der Seite von Adam Sandler erlebte, wurde als Chuck besetzt - eines der höchst explosiven Mitglieder von Daves Wut-Therapie-Gruppe -, den man mit gutem Gewissen als exaktes Gegenteil von Dave beschreiben kann. "Chuck ist der größte Albtraum in dieser Gruppe", meint Adam Sandler. "Er ist ein Mann, der mit seinem Zorn immer und stets vollkommen in Einklang ist."

Doktor Buddy stellt Dave dazu ab, sich auch außerhalb der Gruppensitzungen mit Chuck abzugeben. Das Ergebnis ist absolutes und absolut komisches Chaos. Auch hier funktionierte die Chemie zwischen zwei sehr unterschiedlichen Typen perfekt, sagt Peter Segal: "Wie in Mr. Deeds zeigen Adam und John, dass ihre unterschiedliche Energie wunderbar zueinander passt. John ist ungeheuer hilfsbereit, ungeheuer einfallsreich, ungeheuer intensiv. Wie bei Adam versuchten wir eine Reihe von Einstellungen in Folge und ließen die Kamera einfach laufen."

Die Besetzung wird von einer Reihe von Schauspielern mit ausgeprägtem Sinn für Komik komplettiert. Dazu gehören "Saturday Night Live"-Veteran Kevin Nealon (als Daves hinreißend unfähiger Anwalt), Luis Guzmán (als überkandideltes Mitglied der Wut-Therapie-Gruppe), der Oscar®-nominierte John C. Reilly (als Arnie Shankman, Daves ehemaliger Kindheitserzfeind, der mittlerweile ein buddhistischer Mönch geworden ist), Woody Harrelson (als Transvestit Galaxia) und Heather Graham (als wunderschöne Frau, die Dave auf Geheiß von Doktor Buddy aufreißen soll). "Sie alle haben schon in Komödien gearbeitet - das ist ein Genre, das sie verstehen", sagt Allen Covert. "Die können alle auf Knopfdruck urkomisch sein."

Sogar die Gaststars des Films wie der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani oder der legendäre Football-Coach Bobby Knight passten sich perfekt an den verrückten Ton des Films an. "Ich hatte nicht den blassesten Schimmer, dass Bobby Knight überhaupt komisch sein kann", gesteht Allen Covert. "Als ich seine Frau danach befragte, antwortete sie: ,Oh ja, deshalb habe ich ihn doch geheiratet.'"

Bei der Vorbereitung für die Regie des Films besuchte Peter Segal einige richtige Wut-Therapie-Gruppen. "Sicher ist der Film zunächst einmal eine lupenreine Komödie, aber mir war es dennoch wichtig, dass DIE WUTPROBE die Art von Behandlung, der sich Menschen mit Wutproblemen unterziehen müssen, ansprechend und real dargestellt", berichtet Segal. "Ich wollte Spaß beim Erzählen der Geschichte haben, gleichzeitig aber auch sicherstellen, dass wir dem Thema gerecht werden."

Als er einem Therapeuten zuhörte, wie er die Symptome dieser Art von disfunktionalem Verhalten aufzählte, stellte Segal zu seinem großen Schrecken fest, "dass neun von zehn davon auf mich zutrafen". Er lacht: "Da war alles dabei: von aufgestauter Feindseligkeit, während ich im Verkehr festsitze, bis zu dem Umstand, dass ich Menschen nicht erzähle, wie ich mich tatsächlich fühle."

Um zur Authentizität der von Adam Sandler dargestellten, überaus passiven und nach außen sehr gefasst wirkenden Figur des Dave Buznik beizutragen, ließ sich Segal von einer bestimmten Frau inspirieren, die er als "das rein äußerlich netteste Mädchen, aber innerlich völlig psychopathisch" beschreibt: "Als sie darüber redete, warum man ihr den Besuch dieser Therapiegruppen verordnet hatte, wurde einem sofort klar, dass sie auch dorthin gehörte. Sie wirkt ganz ruhig und kontrolliert, aber von einem Moment zum nächsten kann sie völlig durchdrehen. Sie beschrieb es folgendermaßen: ,Ich bewegte mich von glücklich zu zornig und ließ auf dem Weg einfach das ,traurig' aus.'"

DIE WUTPROBE wurde in New York und Los Angeles gedreht. Während er sich vor Ort im Osten befand, stellte Regisseur Segal sicher, dass einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von New York City bei den wichtigsten Szenen des Filmes zum Einsatz kamen. Eine Szene mit Dave und Buddy auf dem Weg zu Daves Arbeit wurde auf der Queensboro Bridge gedreht, die Queens mit Manhattan verbindet (und Simon & Garfunkel's berühmten "59th Street Bridge Song", besser bekannt als "Feeling Groovy", inspirierte). "Ich fand einfach, dass die Szene dadurch visuell interessanter und die Spannung erhöht werden würde, wenn Dave und Buddy während des Berufsverkehrs mitten auf der Brücke anhalten würden, um ,I Feel Pretty' anzustimmen - eine von Doctor Buddys unkonventionellen Entspannungstechniken."

Als die Produktion Kontakt mit der New York City Film Commission aufnahm, wurde den Filmemachern mitgeteilt, dass die Drehmöglichkeiten auf der Brücke extrem limitiert waren: "Wir konnten nur zu Sonnenaufgang an einem Sonntagmorgen drehen. Auf Grund von terminlichen Schwierigkeiten standen aber weder Adam noch Jack zur Verfügung."

Ein zweites Drehteam wurde losgeschickt, um die nötigen Außenaufnahmen abzuwickeln, während die eigentliche Szene dann in Los Angeles vor einer Blue Screen mit Nicholson und Sandler gedreht wurde. "Das war sogar noch besser", erinnert sich Segal. "Es wäre wirklich schwierig gewesen, zwei Schauspielern eine akzeptable Gesangsperformance zu entlocken, während sich hinter ihnen der Verkehr fast bis nach Queens zurückstaut."

Noch extremere Hindernisse erwarteten die Filmemacher beim Dreh des Showdowns im Yankee Stadium. Das - in diesem Fall fiktive - Spiel zwischen den Yankees und den Red Sox wäre normalerweise unter Garantie ausverkauft gewesen. Aber aus Gründen zeitlicher und finanzieller Vernunft war es unmöglich, für diese Szenen 50.000 Menschen ins Stadion zu lassen. "Wir setzten etwa 3.500 Statisten und 1.200 Pappfiguren ein", gesteht Segal. "Der Rest war Arbeit von Sony Imageworks."

Sonys Spezialeffekt-Abteilung setze so genannte "wire frames" ein - also menschenähnliche Computerfiguren, die dann überzeugend in Wesen mit Fleisch und Blut transformiert wurden, um die Illusion eines Stadions randvoll mit Baseballfans zu erzeugen.

Danach erschien die allerletzte Szene im Central Park wie ein Kinderspiel. Aber nicht einmal Sony Pictures Imageworks konnte etwas gegen die drückende 35-Grad-Hitzewelle ausrichten, die Manhattan ergriffen hatte, hartnäckige Fans aber nicht davon abhielt, sich zum Dreh der Szene zu versammeln, so dass Segals Drehmöglichkeiten massiv eingeschränkt waren. "Wir brauchten sämtliche Ersatzkostüme für diese Szene auf", erinnert sich Segal. "In dem Moment, in dem die Schauspieler sie anzogen, waren sie auch schon durchgeschwitzt. Es war eine sehr einfache Szene, aber Jack und Adam werden es bestätigen, wenn ich sage, dass jeder von ihnen etwa fünf Kilo Gewicht dabei verloren hat."

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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