Zur Sache, Schätzchen

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund •

Titel Deutschland: Zur Sache, Schätzchen
Titel USA: -
Genre: Komödie
Schwarzweiß, Deutschland, 1968

Kino USA: -
Kino Deutschland: 4. Januar 1968
Laufzeit Kino: 80 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 5. März 2003
Video Deutschland: 4. April 2000
Laufzeit DVD/Video: 77 Minuten



Inhalt Der verschlafen-dynamische Nichtstuer Martin lebt faul, das Leben genießend in seiner Münchner Bude vor sich hin und beglückt die Welt mit pseudo-philosophischen Sprüchen. Als er auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein, sondern legt sich schlafen. Am nächsten Tag hat er Geburtstag und sein Freund und "Manager" Henry kommt bei ihm vorbei. Nur mühsam gelingt es ihm, Martin zum Aufstehen zu bewegen.

Martin und Henry streifen durch die sommerheiße Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden. Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen mit frechen Sprüchen und sinnlosen Antworten. Die beiden laufen wieder davon. Sie gehen ins Schwimmbad, um in Ruhe "geniale" Schlagertexte zu dichten, die sie bis zum Nachmittag bei ihrem Arbeitgeber Block abliefern sollen. Doch Martin hat kein Interesse an der Beschäftigung.

Er lernt Barbara, eine knackige aber wohlbehütete Tochter aus gutbürgerlichem Hause, kennen, als sie in eine Glasscherbe tritt. Barbara und Martin gehen in den Zoo, wo sie für kurze Zeit eine kleine Ziege entführen. Bei dem anschließenden Spaziergang kommen sie sich näher. Martin erklärt Barbara, was es mit der Vokabel "Fummeln" auf sich hat. Frech und frisch und gar nicht fromm fummelt sich der arbeitsscheue Schwabinger an die wohlbehütete Bürgerstochter ran ...

Inzwischen treibt sich Henry auf einer dekadenten Party herum. Barbara und Martin durchstreifen immer noch die Gegend, bis sie von der Polizei aufgegriffen werden. Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so dass beide fliehen können.

In Martins Wohnung kommt es zwischen den beiden zu einer schüchternen Annäherung, bis sie miteinander schlafen. Zur gleichen Zeit erreicht die Party bei Block ihren Höhepunkt. Nachdem Barbara wieder nach Hause gegangen ist, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Martin und seiner Freundin Anita. Als die Polizei auftaucht, provoziert Martin sie solange mit einer ungeladenen Waffe, bis ein Polizist schießt. Leicht verletzt wird Martin abgeführt.

"Es wird böse enden ..."


Darsteller & Stab Darsteller: Werner Enke (Martin), Uschi Glas (Barbara), Henry van Lyck (Henry van Busch), Inge Marshall (Anita), Helmut Brasch (Viktor Block), Rainer Basedow (Wachhabender)

Stab:Regie: May Spils • Produzenten: Peter Schröder für Peter Schamoni Produktion • Drehbuch: May Spils, Werner Enke • Vorlage: - • Filmmusik: Kristian Schultze • Kamera: Klaus König • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ulrike Fröhner, Heidi Genée, May Spils • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Clemens Brendel, Horst Weiser • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Der Kultfilm mit der knackigen Uschi Glas in der weiblichen Hauptrolle traf den Zeitgeist voll ins Auge! Regisseurin May Spils und Produzent Peter Schamoni legten mit dieser Komödie eine Erfolgsspur, in die bis heute nur Der Schuh des Manitu passt.

Lexikon des internationalen Films: Leichthändig inszenierter Erstlingsfilm; eine intelligente und streckenweise amüsante zeitkritische Glosse, in der selbstironische Kritik und das Verlangen nach menschlichen Beziehungen unüberhörbar sind. Auch in der Rückschau bleibt der Film einer der wenigen wirklich unterhaltsamen Autorenfilme.


Hintergrund
  • Deutscher Filmpreis 1968: Filmband in Gold für Dialoge (an May Spils und Werner Enke)
  • Deutscher Filmpreis 1968: Filmband in Gold für den besten Nachwuchsdarsteller (an Werner Enke)
  • Goldene Leinwand 1968
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