Autofocus

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Paul Schrader • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Autofocus
Titel USA: Autofocus
Genre: Tragikomödie
Farbe, USA, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 26. Juni 2003
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 16



Inhalt Nichts erträumt sich der erfolgreiche Radio-DJ Bob Crane mehr, als bei der Öffentlichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Schneller als erwartet erfüllt sich der Traum für den selbsterklärten Saubermann und braven Familienvater: Mit der Hauptrolle in der Serie "Ein Käfig voller Helden" wird er 1965 über Nacht zum Star.

Doch der neue Ruhm hat auch eine Schattenseite: Mit seinem neuen Freund John Carpenter, einem gerissenen Videotechniker, erliegt er fast allabendlich der Versuchung, mit immer neuen Frauen nicht nur ins Bett zu steigen, sondern das Liebesspiel auch stets auf Video festzuhalten.

Selbst als nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Karriere den Bach hinunterzugehen drohen, erkennt Crane nicht, wie gefährlich, lebensgefährlich seine Sucht nach Sex, Lügen und Video tatsächlich ist ...


Darsteller & Stab Darsteller: Greg Kinnear (Bob Crane), Willem Dafoe (John Carpenter), Rita Wilson (Anne Crane), Maria Bello (Patricia Crane), Ron Leibman (Lenny), Bruce Solomon (Feldman), Michael Rogers (Richard Dawson), Kurt Fuller (Werner Klemperer), Christopher Neiman (Robert Clary/LeBeau)

Stab:Regie: Paul Schrader • Produzenten: Scott Alexander, Larry Karasewski, Todd Rosken, Pat Dollard, Alicia Allain • Drehbuch: Michael Gerbosi • Vorlage: Roman: The murder of Bob Crane von Robert Graysmith • Filmmusik: Angelo Badalamenti • Kamera: Fred Murphy • Spezialeffekte: - • Ausstattung: James Chinlund • Schnitt: Kristina Boden • Kostüme: Julie Weiss • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Die lange geheim gehaltene Sexsucht Cranes dient als Ausgangspunkt für eine furiose Filmbiografie, die auf ironische und unterhaltsame Weise die selbstzerstörerischen Leidenschaften eines getriebenen Mannes beleuchtet und den Wandel der sexuellen Mores in den späten 60er und frühen 70er Jahren untersucht. In den Hauptrollen brillieren Greg Kinnear (Besser geht's nicht) und Willem Dafoe (Spider-Man) als im Strudel von Sex, Lügen und Video gefangene Freunde, die nicht von ihrer Obsession loskommen können. Ein Meisterwerk, das auf den Filmfestivals von Toronto und San Sebastian bereits mit tosendem Beifall bedacht wurde.

film-dienst 13/2003: Meisterliche Milieu- und Zeitstudie über den gesellschaftlichen Aufbruch der westlichen Welt und seine Kehrseiten, die am Schicksal Canes die Dialektik von Selbstfindung und Realitätsverlust entfaltet. Dabei kann die Roman-Adaption auch als verschlüsselte Parabel über die Geschichte des "New Hollywood" gelesen werden.

cinema 07/2003: Ein Saubermann verliert die Kontrolle über seine Triebe - fesselndes Porträt eines Süchtigen.

Filmplakat
Szenenfoto
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