Was Mädchen wollen

Produktionsnotizen

Produzentin Denise Di Novi ließ sich vom märchenhaften Charme der romantischen Komödie Was weiß Mama von Liebe? mit Sandra Dee und Rex Harrison inspirieren und entwickelte daraus Was Mädchen wollen: Ein aufgewecktes Mädchen möchte mit 17 endlich eine Beziehung zu ihrem Vater aufbauen, den sie nie kennen gelernt hat.

"Wahrscheinlich träumt jedes Mädchen von ihrem Märchenprinzen", sagt Di Novi, die auch anrührende Liebesgeschichten wie Nur mit dir und Message in a Bottle - Der Beginn einer großen Liebe produziert hat. In Was Mädchen wollen geht es ebenfalls um ein Girl, das sich einen Märchenwunsch erfüllen möchte, aber der Prinz, den sie sucht, ist ihr Vater."

Das Mädchen heißt Daphne Reynolds, ein energischer, sehr selbstständiger Teenager, gespielt von Amanda Bynes, dem Star der aktuellen Komödienserie What I Like About You. Außerdem moderiert sie für den Sender Nickelodeon The Amanda Show. "In den USA ist Amanda Bynes bei allen Kids und Eltern bestens bekannt", sagt Produzent Bill Gerber, dessen Kinder keine Folge der "Amanda Show" auslassen.

"Sie ist sehr aufgeweckt und brilliert mit ihrem komödiantischen Timing. Als wir uns wegen des Spielfilms erstmals trafen, war sie erst 15 - ganz selten findet man in diesem Alter jemanden, der schon so erwachsen ist und eine derart ausgeprägte Begabung mitbringt."

"Wenn Amanda einen Raum betritt, steigt die Stimmung sofort", fügt Produzent Hunt Lowry hinzu, der die Produktionsfirma Gaylord Films/Pandora leitet. "Der Slapstick liegt ihr im Blut, und mit ihrem respektlosen Charme spielt sie sich sofort in die Herzen unserer Zuschauer."

"Wie Amanda steht Daphne an der Schwelle zur Erwachsenenwelt", sagt Regisseurin Dennie Gordon, die sich bei den Filmemachern mit ihren ausgefeilten Episoden zur erfolgreichen Comedy-Serie Ally McBeal profilierte. "Sie ist mit allen Wassern gewaschen, wirkt aber nie ordinär. Als das Mädchen von nebenan, das mit beiden Beinen auf der Erde steht, hat sie sich ihre Unschuld bewahrt."

Daphne ist bei ihrer Hippie-Mutter Libby in New York City aufgewachsen. "In ihren Träumen stellt sie sich vor, bei ihrem Vater zu leben", erklärt Bynes. "So lange sie ihn nicht kennen lernt, fehlt etwas in ihrem Leben, ein wichtiger Teil ihrer Identität - gerade in einem Alter, in dem sich ihre Persönlichkeit formt und die Weichen für die Zukunft gestellt werden."

Daphne kennt zwar die romantische Liebesgeschichte zwischen ihrer Mutter und dem smarten Briten Henry, der ihr das Herz gebrochen hat. Aber Libby hat bewusst entschieden, ihre Tochter ohne sein Wissen und ohne Unterstützung aufzuziehen.

"Weil Libby ihre Tochter liebt, will sie ihr die Enttäuschung ersparen und erzieht sie lieber allein", sagt Kelly Preston, die selbst zwei Kinder hat und als lebhafte Libby viel von ihrer eigenen ansteckenden Lebensfreude einbringt. "Sie hat es immer abgelehnt, Daphne und ihren Vater zusammenzubringen, weil sie der irrigen Annahme ist, er habe sie vor fast 20 Jahren im Stich gelassen - und eine ähnliche Erfahrung möchte sie Daphne nicht zumuten."

Doch eines Tages beschließt Daphne spontan, ihren Vater zu besuchen. Diese Eingebung hat sie auf einer Hochzeitsfeier in New Jersey, wo sie kellnert und Libby mit ihrer Band auftritt. "Daphne hat schon auf zahllosen Hochzeiten als Bedienung gearbeitet, und wieder einmal beobachtet sie, wie die Braut mit ihrem Vater traditionell den Tanz eröffnet: Daphne wünscht sich, das eines Tages selbst zu erleben", erzählt Bynes. "Plötzlich nimmt diese Sehnsucht eine sehr konkrete Form an, und so beschließt sie, ihren Dad aufzusuchen."

Im Gepäck hat sie nur ein Foto ihres Vaters und seinen Namen: Henry Dashwood. Damit fliegt sie nach London, um ihren Traum zu verwirklichen. "Sie reagiert sehr spontan, ohne an die Konsequenzen zu denken", sagt Bynes. "Ich interpretiere das als Daphnes Selbstsicherheit: Sie ist sehr tapfer, sie weiß, was sie will, und packt den Stier bei den Hörnern."

"Wir möchten durchaus nicht den Eindruck vermitteln, dass jeder amerikanische Teenager ruhig mal von zu Hause ausreißen darf", beschwichtigt Gordon. "Aber Libby hat viel Verständnis für die Entscheidung ihrer Tochter. Begeistert ist sie wahrlich nicht, aber sie sieht ein, dass Daphne unbedingt ihren Vater kennen lernen will. Besser könnte Libby ihre Mutterliebe nicht ausdrücken: Sie lässt Daphne die Freiheit, ihren Traum zu verwirklichen."

"Mehr als alles andere müssen Kinder die Liebe ihrer Eltern spüren", stellt Executive Producer Alison Greenspan fest. "Wer geliebt wird, ist auch stark genug, erwachsen und selbstsicher zu werden."

Weil Daphne Libbys stilles Einverständnis voraussetzen kann, kämpft sie sich tapfer durch den englischen Regen - ein böses Omen -, steigt in einer Jugendherberge ab und freundet sich mit dem charmanten britischen Musiker Ian (Oliver James) an, der ihr London zeigt. Schnell findet sie heraus, dass ihr Vater der bekannte Politiker Lord Henry Dashwood ist, der im derzeitigen Wahlkampf um einen Platz im Parlament kämpft.

"Henry ist ein braver Junge", beschreibt Colin Firth seine aristokratische Rolle. "Er hat nie etwas Skandalöseres angestellt als sich in Libby zu verlieben. Jetzt, fast 20 Jahre später, will er den politischen Traum seines Vaters umsetzen, und er hat sich verlobt, weil man ihm diese Verbindung nahe gelegt hat."

Seine wohl populärste Rolle spielte Firth als der steife Rechtsanwalt Mark Darcy in der erfolgreichen Liebeskomödie Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück. Dazu Di Novi: "Colin wirkt als reservierter Adliger absolut überzeugend, doch unter dieser Schale schlägt ein großes Herz. Er kann ungeheuer viel allein mit seinen Augen, mit seinem äußerst subtilen Mienenspiel, mit seiner Gestik ausdrücken."

"Colin ist ein Meister der Zurückhaltung", stimmt Gordon zu. "Seine Integrität, sein Sexappeal runden Henry Dashwoods Charakter ab. Für mich gab es bei der Besetzung keine Alternative."

Weil Daphne ihren Vater unbedingt kennen lernen will, aber an der Torwache des großen Anwesens nicht vorbei kommt, klettert sie kurzerhand über die Gartenmauer. Entsprechend wirbelt ihr überraschender Auftritt die Familie ganz gehörig durcheinander.

Kein Wunder, dass "Henry wie vom Donner gerührt ist, als das 17-jährige amerikanische Girl mit einem Foto von ihm auftaucht und sich mit ,Hallo, ich bin deine Tochter' vorstellt", erzählt Firth. "Die Menschen in seiner Umgebung gehen automatisch davon aus, dass seine politischen Gegner ein Komplott schmieden, um ihn zu erpressen oder zu ruinieren."

Doch Henry erkennt in Daphne sofort Libby wieder - und er erinnert sich an den schmerzlichen Verlust, den er nie richtig verwunden hat. Denn wie Libby geht auch er seit 17 Jahren von falschen Voraussetzungen aus: Libby glaubt, er habe sie verlassen, weil sie seinen Ansprüchen nicht genügte; Henry mußs annehmen, dass sie ging, weil sie ihn nicht liebte. Tatsächlich hielt die Familie Dashwood das Hippie-Mädchen als Schwiegertochter für untragbar und verbannte es nach Amerika - und all das ohne Henrys Wissen.

"Als Libby ihn verließ, hat Henry sich in sein Schneckenhaus verkrochen", sagt Greenspan. "Seine eigenen Ambitionen verdrängte er völlig - jetzt passt er sich ganz dem an, was andere von ihm erwarten."

"Er reagiert sehr förmlich", beschreibt Firth Henrys plötzliche Konfrontation mit seiner Tochter. "Er kann seine Vatergefühle nur äußerst schwer ausdrücken. Ihm fehlt dafür ganz einfach das Vokabular."

Nicht nur Henry mußs sich mit Daphnes unerwarteter Ankunft arrangieren: Seine Verlobte, die gesellschaftliche Aufsteigerin Glynnis, und ihre unverschämte Tochter wollen sie auf der Stelle loswerden. Anna Chancellor wurde mit ihrem Auftritt als Henrietta in Vier Hochzeiten und ein Todesfall international bekannt - sie spielt Daphnes intrigante zukünftige Stiefmutter.

"Glynnis ist eine Kombination aus First Lady und böser Stiefmutter", erzählt Chancellor begeistert. "Für ihre sehr ehrgeizigen Pläne würde sie vor keinem noch so schnöden Winkelzug zurückschrecken. Sie manipuliert Henrys Leben und seine politischen Entscheidungen zu ihrem Vorteil, ist derzeit mit ihm verlobt, um sich alsbald mit dem Status und der Macht des Dashwood-Clans zu schmücken. Für Glynnis läuft alles wie geschmiert - bis Daphne auftaucht."

"Wahrscheinlich fühlt sich Glynnis von weiblicher Konkurrenz in Henrys Leben bedroht - vor allem, weil es sich um seine Tochter handelt", bemerkt Bynes. "Sie will Henry heiraten, und Clarissa soll das schönste Mädchen auf dem Ball der Dashwoods sein."

Die sorgfältig eingefädelten sozialen und politischen Intrigen von Alastair Payne werden durch Daphnes Auftauchen ebenfalls gefährdet: Payne ist Henrys wichtigster politischer Berater, er managt seine Geschäfte - und praktischerweise ist er außerdem Glynnis' Vater. Diesen gewieften Politiker spielt Jonathan Pryce, der zu Englands renommiertesten Bühnen- und Filmschauspielern zählt.

"Aus Paynes Sicht hätte nichts Schlimmeres passieren können, als dass mitten im Wahlkampf das Produkt einer früheren Liebesbeziehung von Henry über den großen Teich hereingeschneit kommt", sagt Pryce. "Dieses unberechenbare amerikanische Mädchen läuft Gefahr, in alle möglichen Fettnäpfchen zu treten, die Henry seinen Wahlsieg kosten könnten - wodurch auch Payne seinen Einfluss verlieren würde."

Henry erkennt dieses Risiko - trotzdem heißt er Daphne in der Dashwood-Residenz willkommen. Daphne möchte sich willig in das von der Öffentlichkeit ständig beobachtete Leben ihres Vater integrieren und hastet von einem Debütantinnenball zum nächsten, von Tea-Partys zu Regatten - was der etwas linkischen jungen Amerikanerin natürlich sehr schwer fallen mußs.

"Sie will sein Herz gewinnen, also trägt sie Abendkleider und Brillanten-Tiara, tritt als Debütantin auf", verrät Gordon. "Gleichzeitig bewegt sich Henry auf einem sehr schmalen Grat: Er möchte seine Tochter kennen lernen, darf aber auch seinen Wahlkampf nicht vernachlässigen. Er nimmt seine Aufgaben sehr ernst, will das Richtige tun und gerät dadurch in einen schweren Konflikt."

Daphne ist ebenfalls hin- und hergerissen. Laut Bynes "fühlt sich Daphne zunächst von der Welt ihres Vaters abgestoßen, vor allem, als sie Glynnis und Clarissa kennen lernt. Sie fühlt sich wie ein Fremdkörper, der das Leben der Dashwoods durcheinander bringt. Sie will auch gar nicht dazugehören, begreift aber dennoch, dass sie sich anpassen mußs, wenn sie ihrem Vater näher kommen und an seinem Leben teilhaben will."

Leider verkehren sich Daphnes Bemühungen zunächst meist ins Gegenteil - was nicht nur ihr, sondern vor allem Henry schadet. "Die widerwillige Debütantin wagt es, bei der Royal Fashion Show in Jeans zu erscheinen, und sorgt auf einer Party für einstürzende Altbauten, als sie zusammen mit Ians Band eine Villa durch rockige James-Brown-Rhythmen zum Erbeben bringt", erklärt Gordon. "Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, tut, was ihr gefällt, trägt, was ihr passt. Das komplizierte Konstrukt der High-Society-Etiquette ist ihr völlig fremd. Dadurch wirbelt sie viel Staub auf."

Für Reichtum und gesellschaftliche Stellung hat Daphne herzlich wenig übrig - dafür legt sie umso mehr Wert darauf, Henry näher zu kommen. Also engagiert sie ihren Verbündeten Ian als moralischen Ratgeber im Allgemeinen und Leiter ihrer Debütantinnen-Blitzausbildung im Besonderen. "Ian ist ein ehrlicher Typ, der an Daphne gerade ihre Aufrichtigkeit und Direktheit schätzt", sagt Bynes.

"Er hat zwar nicht viel Geld, tritt aber ständig bei High-Society-Veranstaltungen auf - er kann ihr beibringen, wie man sich auf gesellschaftlichem Parkett bewegt. Er zeigt ihr London und gibt ihr in genau dem Moment Geborgenheit, als sie sich so unwohl fühlt wie nie zuvor."

Den smarten Ian spielt der Brite Oliver James - James wiederum fungierte während der Dreharbeiten als unerschütterlicher Fremdenführer für Partnerin Amanda Bynes. "Sie ist wunderbar", sagt James über Bynes. "Wir haben uns bestens verstanden, was uns beiden zugute kam. Ich spielte meine erste Filmrolle, sie kam ganz allein aus den Staaten herüber. Wir haben toll zusammen gearbeitet und sind gute Freunde geworden."

Gordon entdeckte den Newcomer James beim Vorsprechen in London. "Die Ansprüche für diese Rolle waren ungewöhnlich hoch, denn unser Wunschkandidat sollte nicht nur Charisma haben und schauspielen können, sondern auch noch singen", erinnert sie sich.

"Als Oliver vorsprach, sang er einen Song der Red Hot Chili Peppers ohne Begleitung - er hat eine Stimme wie ein Engel. Ich dachte: ,So etwas gibt es doch gar nicht - wo ist der Pferdefuß? Bestimmt kann er nicht spielen.' Dann sprach er die Szene vor und verblüffte uns erneut. Ich habe sofort in Burbank angerufen und alle aus dem Bett geholt: ,Wir haben gerade unseren Ian gefunden.'"

Wie aufrichtig und ehrlich Ian ist, wird an der Frage deutlich, die er Daphne bei der Vorbereitung auf ihren Debütantinnenball stellt: "Warum passt du dich an, wenn es dir doch vorbestimmt ist, dich von der Masse abzuheben?" Aber Daphne hat sich in den Kopf gesetzt, genau die Tochter zu werden, die Henry sich ihrer Meinung nach wünscht.

Während sie sich bemüht, sowohl den väterlichen als auch ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, damit seine Liebe zu erringen und so die widrigen Umstände zu überwinden, die sie trennen, öffnet er ihr allmählich sein Herz. "Daphne sorgt für eine frische Brise in Henrys Leben - die hat er 17 Jahre lang vermisst", formuliert es Greenspan.

"Er fühlt sich durch sie nicht nur an Libby erinnert, sondern auch an seine Jugend, an die unbeschwerten Tage mit seiner großen Liebe."

"Was mir an dieser Geschichte besonders gut gefällt: Auch der Vater gewinnt ein neues Stück Lebenserfahrung durch seine Tochter", sagt Di Novi. "Wer Kinder hat, lernt eine ganze Menge. Und die unverfälschte Aufrichtigkeit, ihre Direktheit erinnern den Vater daran, wer er selbst eigentlich sein möchte."

Eine erste Ahnung von dem jugendlichen Heißsporn, in den sich Libby vor langer Zeit verliebt hat, bekommt Daphne während einer wichtigen Regatta-Veranstaltung: Daphne legt sich mit einem grabschenden Verehrer an und löst damit einen kleinen Skandal aus. In diesem Moment reagiert Henry instinktiv und spontan: Er schwingt sich mit Daphne auf Ians Motorrad und braust mit ihr davon, um den Paparazzi zu entkommen.

Was Firth beim Drehen dieser Szene erlebte, empfand er allerdings als gar nicht heldenhaft. "Ich mußste die Erfahrung machen, dass eine einzige Motorrad-Fahrstunde nicht ausreicht, wenn man anschließend nicht auch zwei Wochen ständig trainiert - jedenfalls war ich zehn Minuten lang davon überzeugt, alles wunderbar im Griff zu haben ... bis ich dann auf der Nase lag", verrät er. "Ich bin mit hohem Tempo einen Berg hochgebrettert und fiel dann bei drei Kilometer pro Stunde einfach um. Auf der Rückfahrt verlor das Motorrad verschiedene Einzelteile."

Die Aufsehen erregende Flucht schweißt Vater und Tochter noch enger zusammen, doch Henry wird von Payne und Glynnis reichlich unter Druck gesetzt, damit er sich zusammenreißt und den Verpflichtungen des Namens Dashwood nachkommt. Irgendwann platzt ihm dann der Kragen.

"Es kommt der Zeitpunkt, an dem er seine Pflichten und die Familientradition nur noch als ernsthafte Bedrohung seines Glücks empfindet", sagt Firth. "Henry fordert zunächst von Daphne: ,Als Mitglied dieser Familie mußst du Opfer bringen. Ich mußs das genauso wie du.' Dadurch wird spontanes Handeln aber praktisch unmöglich gemacht. Für Spaß ist kein Platz."

Daphne reißt sich zusammen, hält sich an die Regeln, unterdrückt ihre vitale Persönlichkeit - doch dieses Opfer schlägt ihr nicht nur auf die Stimmung, auch ihre knospende Beziehung zu Ian wird dadurch ernsthaft gefährdet. Inzwischen kommt Libby nach London, um ihre Tochter vor dem Schicksal zu bewahren, das ihr vor vielen Jahren ebenfalls drohte, um dann vor Ort allerdings zu merken, dass sie in Daphnes Selbsterfahrungstrip hineingerissen wird.

"Libby glaubte felsenfest, sie hätte Henry bei ihrer Abreise aus England ein für allemal hinter sich gelassen", sagt Preston. "Doch dann erlebt sie, wie nahe sich Tochter und Vater gekommen sind, wie sehr er Daphne liebt, und dadurch kommen wieder sehr starke Gefühle in ihr hoch, die sie völlig verdrängt hatte."

"Bei ihrem Abenteuer sucht Daphne nicht nur die Begegnung mit ihrem Vater, um sich selbst zu finden, sondern sie facht auch die märchenhafte Liebesaffäre ihrer Eltern wieder an", bemerkt Gordon. "Die ganze Familie erlebt, dass es durchaus zweite Chancen im Leben geben kann - man mußs sie nur beim Schopf packen."

Eigentlich will Daphne ihren Vater treffen, im Grunde lernt sie aber vor allem sich selbst kennen. "Am Ende arrangiert sich Daphne mit ihrer Persönlichkeit und ist sehr zufrieden mit sich", sagt Bynes abschließend. "Sie mußs sich gar nicht verändern, um ihrem Vater zu gefallen. Oder sonst jemandem. Sie ist genauso, wie sie sein sollte."

Als Daphne diesen Prozess der Selbsterkenntnis glücklich abschließt, erkennt auch Henry, dass er einen wesentlichen Teil seiner Persönlichkeit viel zu lange unterdrückt hat. "Seine Pflichten, die vielen Formalien lassen ihm überhaupt keine Luft zum Atmen, und letztlich befreit er sich durch die Beziehung zu seiner Tochter aus dieser Misere", sagt Firth.

"Henry war zunächst sehr steif und reserviert - aber er verwandelt sich in einen sensiblen Menschen, der seine Gefühle auch mitteilen kann", verrät Bynes. "Von Daphne lernt er, dass man auch mal laut, lustig und unangepasst sein darf, wenn das der Persönlichkeit entspricht. Hauptsache, man ist ehrlich zu sich selbst und bleibt seinem Herzen treu."

Als sie ihren Traum schließlich aufgibt, merkt Daphne, dass die Realität eindeutig vorzuziehen ist. "Unser Film bestätigt die zeitlose Erkenntnis, dass die Menschen sich nichts vormachen sollten - und anderen auch nicht", sagt Greenspan.

Man kann also in diesem modernen Märchen einige wichtige Lektionen lernen, mit denen jeder Jugendliche konfrontiert wird. "In der Romanze, Komödie, all dem Herzeleid und Glück sind einige fundamentale Erkenntnisse verankert", glaubt Di Novi. "Wie wichtig es ist, dass Vater und Tochter liebevoll miteinander umgehen, welche entscheidende Rolle die Eltern im Leben eines Kindes spielen; wie wichtig es ist, dass Eltern Opferbereitschaft zeigen, wenn sie gute Eltern sein wollen."

"Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst Vater bin", überlegt Gerber. "Aber ich kenne das Drehbuch auswendig, habe den Film inzwischen hundertmal gesehen, und trotzdem steigen mir am Ende immer die Tränen in die Augen."

Wie Daphne hat auch Bynes ihren Auslandsaufenthalt als eine große Herausforderung und fruchtbare Erfahrung erlebt. "Ich war in dem Alter, in dem man abenteuerlustig ist und gern neue Leute kennen lernt. Aber ich hätte mir nicht träumen lassen, wie lustig - und wie anstrengend - das werden würde. Am Ende war ich völlig fertig!" lacht sie. "Doch es war toll, die Daphne zu spielen. Wir haben uns gegenseitig zu Höchstleistungen angestachelt."

Was Mädchen wollen: Britische Kostbarkeiten "Viele junge Amerikaner träumen von einer Europareise - wenn das klappt, ist das oft genug das erste große Abenteuer", stellt Di Novi fest. "Ganz entscheidend war, den Film vor Ort in England zu drehen und nicht im Studio oder sonstwo - denn nur das echte London entfaltet den Zauber, von dem so viele Menschen träumen."

Hunt Lowry sieht das ähnlich: "England übernimmt eine sehr wichtige Hauptrolle in unserem Film: seine prächtigen Villen, das Stadtbild, das Parlament. Diesen Film hätten wir nirgendwo sonst auf der Welt drehen können."

Schon bevor das Studio überhaupt grünes Licht gab, war Gordon so leidenschaftlich von ihrer Idee besessen, "Was Mädchen wollen" in England zu drehen, dass sie auf eigene Kosten nach London reiste, um Colin Firth für die Rolle zu gewinnen und Hunderte von möglichen Schauplätzen zu fotografieren.

Di Novi gibt lachend zu, dass auch das gesamte Filmprojekt auf dieser Reise erst einmal erwachsen werden mußste: "Uns Amerikanern geht es in England sozusagen wie einem Fisch auf dem Trockenen. Wir mußsten zum Beispiel erst erklären, warum wir am 4. Juli Heimweh bekamen. Aber insgesamt gab es einen schönen, sehr regen Austausch der beiden Welten, und was wir erlebten, bestätigt nur, dass Teenager überall in der Welt Teenager sind."

Gordon und ihr Team begannen die Dreharbeiten zu "Was Mädchen wollen" am 5. Juni 2002 vor einer der schönsten privaten Villen in Großbritannien: West Wycombe Park in Buckinghamshire, eine Stunde von der Londoner Innenstadt entfernt. Im Laufe der neun Drehwochen entdeckte die überraschte Crew in London und Umgebung jede Menge verborgener Schätze.

Die Aufnahmeleiter Nicholas Daubeny und Robin Higgs hatten gerade die anstrengenden Dreharbeiten zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens abgeschlossen und konnten jetzt ihre Ortskenntnisse unter Beweis stellen, indem sie einige markante Schauplätze in London und in den Landkreisen drum herum auswählten.

Hauptdrehort war West Wycombe Park, der die Residenz der Dashwoods (innen und außen) doubelte. Der See eignete sich für eine unvergessliche Szene zwischen Ian und Daphne, und im Park wurden auch zwei opulente Hochzeitsfeste ausgerichtet.

West Wycombe Park befindet sich im Besitz der Denkmalspflege-Institution National Trust und ist für Besucher geöffnet. Natürlich waren die begeistert, als sie merkten, dass sie mitten in Dreharbeiten zu einem Film geraten waren!

Auf diesem Anwesen leben Sir Edward Dashwood und seine Frau, Lady Lucinda, mit ihren kleinen Kindern - die Familie war nicht nur Gastgeber des Filmteams, sondern gestattete auch die Verwendung ihres Namens im Film. Der Name "Dashwood" spielt in der englischen Geschichte eine berühmte Rolle: ein Vorfahr der Dashwoods gründete den Hellfire Club für Gentlemen, der im 19. Jahrhundert für manchen Skandal sorgte.

"Unsere Suche nach dem Dashwood-Anwesen erwies sich als ebenso kompliziert wie die Besetzung der Schauspieler", verrät Gordon. "Denn wir stellten ganz präzise Anforderungen: Das Haus sollte düster, einschüchternd und kolossal wirken - dann aber zunehmend freundlichere Züge annehmen, sobald Daphne dort einzieht.

Zum Beispiel erscheint der Himmel nach Daphnes Einzug blauer, die Blumen blühen leuchtender. Das Landhaus ist etwa 500 Jahre alt, sein wunderbarer Anstrich, die opulenten Gold- und Ockertöne, erlaubten uns, das Haus im Sonnenlicht regelrecht erstrahlen zu lassen.

Gordon weiß, wem sie verdankt, dass die Villa - und ihre Vision von Daphnes Reise - in so traumhafte Bilder umgesetzt werden konnten: dem Kameramann Andrew Dunn. "Ich habe Andrew ins Team geholt, weil mich seine Art des Geschichtenerzählens begeistert", sagt sie. "Seine bisherigen Arbeiten von Auf immer und ewig - A Cinderella Story über Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen bis Gosford Park machen deutlich, dass er für unsere Zwecke der ideale Mann ist."

"Andrew ist ein Könner", fügt Greenspan hinzu. "Er sorgt im Film für eine wunderbare, prachtvolle Optik. Als Daphne das Haus betritt, erstrahlt es in neuem Licht, und Andrew weiß, wie man diese Wirkung auf der Leinwand erzielt."

Weil viele Szenen in "Was Mädchen wollen" auf dem gesellschaftlichen Parkett Londons spielen, bemühten sich die Filmemacher um besonders opulente und verschwenderisch ausgestattete Drehorte. Und man kann sich kaum einen prächtigeren Schauplatz vorstellen als Painted Hall in der Royal Naval Academy of Greenwich, wo die Royal Fashion Show stattfindet, jene erste gesellschaftliche Veranstaltung, die Daphne erlebt.

Die Royal Naval Academy in Greenwich gehört heute zum Campus der University of Greenwich. Auf dem Grund und Boden der Royal Naval Academy stand früher der Greenwich Palace, in dem Heinrich VIII. sowie seine Töchter Mary und Elizabeth zur Welt kamen. Die Painted Hall ist inzwischen herrlich restauriert und zählt zu den Meisterwerken englischer Barockmalerei.

Die Kapelle der Royal Naval Academy dient als Schauplatz einer von Henry Dashwoods Wahlveranstaltungen. Schon lange spielt sie in der britischen Seefahrer-Tradition eine bedeutende Rolle. Eine Inschrift besagt: "Der Glaube ist Ausdruck dessen, was wir erhoffen, und der Beweis für das, was wir nicht sehen."

Ein entscheidendes Problem war mit einem Schlag gelöst, als die Filmemacher eine viertägige Dreherlaubnis für das Lancaster House erhielten, in dem heutzutage Feste der hohen Politik und wichtige internationale Konferenzen ausgerichtet werden. (Lancaster House befindet sich unmittelbar neben Clarence House, der Residenz der verstorbenen Queen Mother - sie soll jetzt die Londoner Residenz Seiner Königlichen Hoheit, des Prince of Wales, werden.) Um die Drehgenehmigung für dieses prestigeträchtige Gebäude zu bekommen, trank Gordon Tee mit dem Vicar.

Mehrere Tage lang wurde im Royal Air Force Halton gedreht, dem einstigen Wochenendhaus von Lionel de Rothschild. Nach Lionels Tod erbte sein Sohn Alfred das Anwesen und baute dort von 1879 bis 1883 Halton House, eines der ersten Gebäude mit elektrischem Strom und Zentralheizung. Im Keller befinden sich ein Vorläufer der modernen Sauna und ein Eintauchbecken.

Zwei weitere Drehtage führten das Team nach Henley am Ufer der Themse, wo die jährliche Henley-Regatta einen Höhepunkt der gesellschaftlichen Veranstaltungen in England darstellt.

Im Londoner East End gestaltete das "Was Mädchen wollen"-Team den geschäftigen Borough Market derart um, dass er eine Straße in der New Yorker Chinatown doubeln konnte - sogar schmiedeeiserne Feuertreppen wurden installiert. Ein Coffee-Shop verwandelte sich in ein chinesisches Restaurant - was eines Sonntagmorgens einen Anwohner sehr verwirrte, als er sich die übliche Koffein-Ration holen wollte!

In der letzten Drehwoche reiste ein kleines Filmteam zusammen mit Colin Firth und Kelly Preston per Charterflug nach Marokko, um drei Tage lang in und um Quarzazate in den Ausläufern der Sahara zu drehen.

Was Mädchen wollen: Schicke Outfits Unter Leitung von Kostümbildnerin Shay Cunliffe stellte die Kostümabteilung einen umfangreichen Fundus eleganter Abendkleider und Accessoires zusammen, die von der Festgesellschaft auf mehreren opulenten Festen getragen werden - allein die Juwelen stellen einen Schatz kostbarer Preziosen dar, auf den jeder König stolz wäre.

Die funkelnden Schmuckstücke sind das "i"-Tüpfelchen der prachtvollen Filmausstattung - dank der großzügigen Unterstützung durch den renommierten Juwelier Bulgari, der Schmuck im Wert von etlichen 100.000 Dollar zur Verfügung stellte. Allein das Halsband, das Anna Chancellor trägt, kostet fast 100.000 Dollar.

Cunliffe besorgte traumhafte Roben bei den berühmtesten Londoner Schneidern und kleidete Hunderte von Statisten für die zahlreichen Tanzveranstaltungen und Events des Films ein. Viele dieser "Statisten" spielen sich selbst - sie sind Mitglieder der High Society, die solche Prachtkleider auch zu tragen verstehen und sich entsprechend zu benehmen wissen. Beim Ball im Lancaster House treten ein Guinness, ein Rothschild und ein Nachbar des Prince of Wales auf!

"Als ich das Drehbuch las, dachte ich sofort: ,Da gibt es viele Gelegenheiten für traumhafte Abendgarderoben!'" verrät Cunliffe. "Ich war begeistert, weil ich die Geschichte durch Kleider erzählen darf. Beispielsweise konstruiere ich einen deutlichen Gegensatz zwischen dem amerikanischen Girl und dem Fantasie-England des Films, indem ich es mit der Realität nicht so genau nehme: Im Film darf Daphne als einzige Blue Jeans tragen.

Ich stellte mir Daphne in tollen, hüftengen Jeans vor, die völlig abgetragen und unten ausgefranst sind. Aber heutzutage tragen die jungen Leute in aller Welt solche Jeans, also mußste ich ein Machtwort sprechen: ,In meinem Film trägt niemand Jeans!' Nur sie allein läuft in Turnschuhen und Jeans herum, an denen alles Mögliche herumbaumelt."

Jede der Festveranstaltungen bekam ihren speziell ausgeprägten Haute-Couture-Akzent. "Bei der Henley-Regatta haben wir uns ganz auf rot-weiß-blaue Outfits im Seemannslook konzentriert. Jeder Event erhält einen besonderen Schwerpunkt", verrät Cunliffe. "Der erste Ball soll eher langweilig wirken und fast in die Hose gehen - da trägt jedermann altmodische Kleidung. Daphnes Debütantinball orientiert sich an ,My Fair Lady', wirkt aber deutlich schicker, da gibt es viele Schwarzweiß-Töne und funkelndes Silber."

Auch auf ganz subtiler Ebene unterstützt Cunliffe mit Nadel und Schere wichtige Eigenschaften der Hauptfiguren. "Glynnis trägt Kleider, die sie sehr einschnüren - das entspricht der eisernen Hand, mit der sie Dashwood im Griff hat. Sie trägt auffällige goldene Halsketten, und auf dem letzten Ball ein wunderbares Perlen-Collier. Die Kleider ihrer Tochter Clarissa fallen durch recht aggressive Mieder auf, die ihre Einstellung spiegeln, und ihre Freundinnen stecken alle in Miedern, die mir wie kleinen Fangzähne vorkommen."

Was Mädchen wollen: Musik Eine wichtige Rolle in "Was Mädchen wollen" spielt auch der Soundtrack - die mitreißende Filmmusik setzt sich aus neuen und bekannten Liedern zusammen. "Bei diesem Projekt mußsten wir zahlreiche Songs schon vor den Dreharbeiten aufnehmen, weil Oliver und Kelly Preston viele von ihnen vor der Kamera singen", sagt Gerber.

Er beschreibt damit die Methode, nach der man die Tracks im Studio aufnimmt, um sie dann während der Dreharbeiten als Playback zu verwenden, wobei die Darsteller lippensynchron zur Musik agieren. "Die Musik spielt im Film eine wesentliche Rolle."

"Die Zusammenstellung der Tracks erwies sich bei diesem Film als recht kompliziert, denn wir wollen mit unserem Film alle Altersgruppen ansprechen", verrät Gordon. "In unserer Mischung gibt es aktuelle Hits von The Donnas bis Craig David, Rock-Klassiker wie The Clash und romantische Themen alter Schule à la Frank Sinatra für die Liebesszenen.

Die Auswahl fiel uns schwer, aber schließlich einigten wir uns auf 15 bereits etablierte Lieder, sieben Songs, mit denen die Stars vor der Kamera auftreten, und 37 traumhafte Musikstücke unseres Filmkomponisten Rupert Gregson-Williams."

Kelly Preston war zuvor noch nie öffentlich als Sängerin aufgetreten - sie gibt ihr Debüt mit Cover-Versionen der beliebten Titel "Heaven Is a Place on Earth", "Shout!" und des Celine-Dion-Hits "Because You Loved Me".

"Mir war gar nicht klar, dass ich als Sängerin auftreten sollte, aber als man mich darum bat, habe ich gesagt: ,Ich versuch's!'" erzählt Preston begeistert. "Das hat riesig Spaß gemacht. Sowohl im Aufnahme- als auch im Tanzstudio habe ich mehr davon gehabt, als ich mir das erträumen konnte."

"Wir hatten keine Ahnung, welche Qualitäten Kelly als Sängerin mitbringt", sagt Gordon. "Wir gingen zunächst automatisch davon aus, dass sie ein Gesangsdouble benötigen würde. Aber Kelly hat sich derart intensiv vorbereitet, dass sie alle Songs selbst singen konnte. Tag und Nacht hat sie im Studio geprobt - das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen."

"Sowohl für Libbys als auch für Ians Band haben wir eine ganze Reihe von Songs aufgenommen", sagt Gerber. "Cover-Versionen von ,What a Wonderful World' und ?Have I Told You Lately That I Love You', aber auch ein paar sehr schöne Originalkompositionen. Debra Baum überwachte die Musikproduktion, sie arbeitete in London schon in der Vorbereitungsphase mit englischen Musikern und Produzenten. Sie hat einen unschätzbaren Beitrag geleistet."

Der Filmneuling Oliver James ist Profi-Sänger - er darf mit mehreren Songs im Film auftreten. "Über Oliver könnte ich stundenlang erzählen. Er hat echtes Talent, steht am Anfang einer großen Karriere", sagt Baum, die staunte, wie intensiv sich James um jedes Detail bemühte.

"Er konnte nicht Gitarre spielen, mußste also zumindest ein paar Akkorde einstudieren, denn er legte größten Wert darauf, dass seine Auftritte überzeugend wirken. Zur Vorbereitung mit Oliver standen uns nur ein paar Tage zur Verfügung, er mußste auf die Schnelle seine Texte lernen, Fahrstunden mit dem Motorrad nehmen und fünf Lieder einstudieren, und dazu gehören ein paar wirklich komplizierte Klassiker.

In buchstäblich zwei Stunden hat er alle fünf Songs aufgenommen - sie alle kommen bei seinen Auftritten vor der Kamera zum Einsatz. Er hat nicht nur die aktuellen und neu geschriebenen Songs wunderbar gesungen, sondern er zeigt auch bei den Cover-Versionen der Klassiker von Frank Sinatra, Louis Armstrong und James Brown eine erstaunliche Leistung. In jedem Bereich wurde er unseren Ansprüchen mehr als gerecht."

Bei einem Song, den er aufnehmen sollte, war James vorübergehend etwas nervös. "In einer Szene beschließen Daphne und Ian, eine äußerst langweilige Party mit dem James-Brown-Titel ,Get Up Offa That Thing' ordentlich aufzumischen", berichtet James. "Doch von diesem Song hat es seit James Brown keine Cover-Version gegeben, also stand ich letztlich auch nicht unter Druck, weil es keine Vergleichsmöglichkeit gab."

Zwei der von James für den Film aufgenommenen Songs sind auf dem "Was Mädchen wollen"-Soundtrack zu hören: "Long Time Coming" und "Greatest Story Ever Told", außerdem "London Calling" von The Clash, Craig Davids "What's Your Flava", Meredith Brooks' "Crazy" und "Half Life" von Duncan Sheik.

Szenenfoto
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