Ganz und gar

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Titel Deutschland: Ganz und gar
Genre: Tragikomödie
Farbe, Deutschland, 2003

Kino Deutschland: 5. Juni 2003
Laufzeit Kino: 93 Minuten, FSK 6



Inhalt Der Draufgänger und Mädchenschwarm Torge lebt rücksichtslos seine jugendliche Unbekümmertheit, bis er bei einem Unfall ein Bein verliert, was nicht nur ihn, sondern auch seinen Freundeskreis gehörig ins Stolpern bringt.

Seine seelische Verletzung überspielt Torge mit Zynismus und tut meist, als wäre gar nichts geschehen. Doch der Alltag mit seinen großen und kleinen Katastrophen holt ihn ein und langsam beginnt Torge zu begreifen, dass es Zeit wird, sich dem Leben und auch seinen Gefühlen zu stellen.


Darsteller & Stab Darsteller: David Rott (Torge), Mira Bartuschek (Lisa), Hanno Koffler (Micha), Maggie Peren (Geli), Oliver Boysen (Holger), Diana Amft (Alex), Herbert Knaup (Manfred), Ruth Glöss (Annerose)

Stab:Regie: Marco Kreuzpaintner • Produzenten: Viola Jäger, Molly von Fürstenberg, Harald Kügler • Drehbuch: Maggie Peren • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Daniel Gottschalk • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Dunja Campregher • Kostüme: Tina Meister • Make Up: - • Ton: Florian Niederleithinger • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Auf charmante und tragikomische Weise beschreibt Ganz und gar die spannendste, gefährlichste und gleichzeitig prägendste Zeit unseres Lebens. Die Zeit im Leben junger Menschen, in der aus Träumen Tatsachen werden - oder Albträume. Die Zeit der Entscheidungen, der ersten wirklichen Triumphe und Niederlagen - die Zeit des Erwachsenwerdens.

Cinema 06/2003: Bewundernswert sicher erzählen Drehbuchautorin Maggie Peren und der 26-jährige Regiedebütant Marco Kreuzpaintner ihre bittersüße Geschichte von sechs Freunden und ihrem Weg ins Erwachsenendasein. Ganz und Gar ist ein Film, der den Widerspruch von Alltag und Abenteuer aufhebt. Und er zeigt, dass es mehr Kompromisslosigkeit, Leidenschaft und Mut zum Risiko erfordert, seine Sehnsüchte umzusetzen, als bis in alle Ewigkeit nur von ihnen zu träumen. "Leben ist das, was passiert, während man anderes plant", sprach John Lennon. Dieser Film beweist es.

TV Today 12/2003: Ein bleischwerer Problemfilm? Nix da: Ganz und Gar beleuchtet bei aller Tragik ungemein liebevoll all die Probleme, die die jungen Leute eben so mit sich bringen: Liebe, Frust, Familienstress. Eine herzliche Geschichte über das Erwachsenwerden - mit lauter sympathischen Figuren.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung, 6. Juni 2003): Zwar ist der Handlungsverlauf des Films leicht vorhersehbar und das Happy End unnötig konventionell. Doch ein ordentlicher Achtungserfolg vor allem beim jungen Kinopublikum hat dieses Debüt allemal verdient.

film-dienst 12/2003: Postpubertäre Tragikomödie, deren unausgegorene Inszenierung durch das berührende Spiel der beiden Hauptdarsteller ein wenig ausgeglichen wird.

Filmplakat
Szenenfoto
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