Bollywood Hollywood

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Titel Deutschland: Bollywood Hollywood
Titel USA: Bollywood Hollywood
Genre: Komödie
Farbe, Canada/Indien, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 26. Juni 2003
Laufzeit Kino: 105 Minuten, FSK 12



Inhalt So ein Millionär hat's schwer! Besonders im kalten Toronto wenn er indische Wurzeln besitzt und sich indischen Traditionen verpflichtet fühlt. Wie Rahul Seth, der mit seiner Mutter Ruby Seth und Großmutter im Dauerclinch liegt, weil er seine weiße Freundin Kimberly, zu allem Überfluss auch noch ein Popstar, ehelichen möchte.

Da schlägt das Schicksal erbarmungslos zu: Kimberly kommt bei einem Unfall ums Leben. Mummy ji sieht ihre große Stunde endlich gekommen. Statt Rahul bei dessen Trauer beizustehen, packt sie die Gelegenheit beim Schopf, um ihren Sohn auf den "rechten" Weg zu bringen.

Sie droht damit, die Hochzeit seiner (schwangeren!) Schwester Twinky platzen zu lassen, sollte er nicht schnellstens "ein nettes indisches Mädchen" für sich finden.

In seiner Not flüchtet sich Rahul in die nächste Bar, um seinen Kummer - ganz unindisch - in Hochprozentigem zu ertränken. Doch bevor er sich so richtig seinem Leid hingeben kann, spricht ihn die hübsche Sue an und fragt, ob er Gesellschaft braucht. Und wie er sie braucht - könnte Lisa dem Aussehen nach doch tatsächlich aus Ost-Indien stammen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Rahul Khanna (Rahul Seth), Lisa Ray (Sue (Sunita) Singh), Moushumi Chatterjee (Mummy ji/Ruby Seth), Dina Pathak (Grandma ji), Kulbushan Kharbanda (Mr. Singh), Ranjit Chowdhry (Rocky), Jessica Paré (Kimberly), Rishma Malik (Twinky), Jazz Mann (Bobby), Arjun Lombardi-Singh (Go (Govind))

Stab:Regie: Deepa Mehta • Produzenten: David Hamilton • Drehbuch: Deepa Mehta • Vorlage: - • Filmmusik: Sandeep Chowta • Kamera: Douglas Koch • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: Ritu Kumar, Anne Dixon • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: In Bollywood Hollywood wirft Deepa Mehta einen augenzwinkernden Blick auf das Leben der indischen Gesellschaft in der kanadischen Diaspora. Stereotypen werden gezeigt, nur um entmystifiziert zu werden; Traditionen proklamiert, nur um herausgefordert zu werden.

film-dienst 13/2003: Ein eher alberner Versuch, indisches Bollywoodkino für westliche Zuschauer zu erschließen. Die allzu unentschiedene Inszenierung kümmert sich weder um die Figuren noch um jene Show-Qualitäten, die das Genre reizvoll machen.

cinema 07/2003: Einfallslose Satire auf das indische und das US-Kino - so fad wie abgestandenes Curry.


Hintergrund Bombay (mittlerweile Mumbai) ist für die indische Filmindustrie das selbe wie Hollywood für sein nordamerikanisches Pendant - so wurde die Bezeichnung Bollywood für das indische Kino geprägt. Bollywoods Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1913, als der erste Stummfilm über die Leinwand flimmerte. Die Industrie schafft einen enormen Output.

In jedem Jahr werden schätzungsweise 500 Filme in Indien veröffentlicht, darunter etwa die Hälfte in Bollywoods "Muttersprache" Hindi. Doch die Sprache erweist sich stets als minimales Hindernis. Das Kino verbindet indische Auswanderer von Mumbai über Dakar, Dubai, New York, Toronto und zahllose andere Großstädte.

Wie auch in Hollywood, folgt man im zeitgenössischen Bollywood Konventionen, die in zeitlosen Filmklassikern festgelegt wurden.

Filmplakat
Szenenfoto
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