Werner - gekotzt wird später

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Werner - gekotzt wird später
Genre: Zeichentrick
Farbe, Deutschland, 2002

Kino Deutschland: 17. Juli 2003
Laufzeit Kino: 80 Minuten, FSK 6



Inhalt Hoch oben, wo der Norden am flachsten ist, sitzen Werner, Andi und Eckat zusammen und würfeln. Diesmal geht es um einen hohen und ungewöhnlichen Einsatz - die absolute Herrschaft oder die totale Unterwerfung. Denn der Sieger wird zum "Könich" gekrönt - und der Könich darf bestimmen. Werner gewinnt das Spiel und erteilt seinen neuen Untertanen Andi und Eckat den ersten Befehl: Der Könich will Urlaub machen! Und zwar auf Korsika - Flachköpper machen!

Ganz gegen den Willen von Eckat, der eigentlich zur Arbeit gehen und seinen Meister Röhrich nicht allein lassen will, fahren die drei in ihrem alten Taunus los. Und wie nicht anders zu erwarten, wird die Reise in den Süden zum großen Abenteuer. Zuerst bricht der mit all den Belustigungsutensilien im Gepäck überforderte Taunus zusammen und wird kurzerhand von einem letzten Könichstreuen gegen ein Oldsmobile eingetauscht.

Der neu "angeschaffte" Ami-Schlitten wird dann erst einmal richtig schnell gemacht. So schnell, dass die beiden Polizisten Bruno und Helmut, vom Vorbesitzer des Oldsmobile auf Werners Spur gehetzt, gar keine Chance gegen den Könich und sein Volk haben. So wenig Chance, wie in der Heimat das Friesenhaus gegen Meister Röhrich und seine Grundsanierungs-Vorstellungen ...


Darsteller & Stab Sprecher: Klaus Büchner (Werner), Andi Feldmann (Andi und Meister Röhrich), Rötger Feldmann (Röhre), Kulle Westphal (Eckat), Heinz Schenk (Tankstellenomi), Bertram Hiese (Präsi), Thomas Struck (Hüpi), Michael Lott (Herbert), Lilo Wanders (Frau Glör), Otto Sander (Erzähler)

Stab:Regie: Michael Schaack • Produzenten: Bernd Eichinger, Herman Weigel • Drehbuch: Rötger Feldmann, Andi Feldmann • Vorlage: - • Filmmusik: Jan Peter Genkel • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Sascha Wolff • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Peter Claus, Rhein-Zeitung (18. Juli 2003): Der Film überrascht in der Charakterisierung der Figuren mit einigen sensiblen Momenten: Werner & Co. sind keine Flachfiguren mehr, sondern pralle Typen. Viele der Dialoge zielen nicht nur sicher auf Pointen, sondern enthalten auch Zeichen auf Emotionen der Helden - und das ist neu für einen "Werner"-Film. Eingefleischte "Werner"-Fans müssen aber keine Angst haben, dass ihre Kultfigur zum Weichei umgemodelt wurde. (...) Die Erwartungen an einen deftigen Zeichentrick-Ulk werden voll erfüllt.

TV Today 15/2003: Die Luft ist raus - der einstige Kultchaot ist zum wandelnden Fäkalwitz degeneriert. Peinlich, peinlich. Bölkstoff her! Den öden Kram mußs man sich schönsaufen.

film-dienst 15/2003: Ohne Timing, dafür aber mit umso zotigeren Gags müht sich die Geschichte mit abgenutzter Bier- und Proll-Romantik über die Zeit.

Cinema 08/2003: Platthumor aus der norddeutschen Tiefebene: lecker, aber hart am Verfallsdatum.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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