Die Blume des Bösen

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Die Blume des Bösen
Genre: Familiendrama
Farbe, Frankreich, 2003

Kino Deutschland: 24. Juli 2003
Laufzeit Kino: 104 Minuten, FSK -



Inhalt Die Familie Charpin-Vasseur.Gut situiert, schöner Garten, schönes Haus. Alles in einem kleinem Ort in der Nähe von Bordeaux. Sie, eine ambitionierte Lokalpolitikerin, er, ein im Ort angesehener Apotheker. Aber was stimmt zwischen ihnen nicht?

Ist es nur der Parteifreund der Gattin, der stört? Oder des Ehemanns offenkundiges Interesse auch an anderen, möglichst jüngeren Frauen? François, der Sohn, kommt aus Amerika zurück. Die Begrüßung zwischen ihm und seiner Schwester fällt äußerst liebevoll, fast leidenschaftlich aus.

Aber warum ist er ins Ausland gegangen, warum kommt er jetzt wieder? Die ältere Tante, oft betont gut gelaunt, bekocht die Familie besonders gern mit Lieblingsgerichten und scheint für Sorgen und Nöte aller da zu sein.

Aber: Wer schreibt anonyme Briefe, die die Familie Charpin-Vasseur eines unaufgeklärten Verbrechens beschuldigen? Was geht wirklich vor in diesem Haus? Was ist hier passiert?


Darsteller & Stab Darsteller: Nathalie Baye (Anne), Benoît Magimel (François), Suzanne Flon (Tante Line), Bernard le Coq (Gérard), Mélanie Doutey (Michèle), Thomas Chabrol (Matthieu)

Stab:Regie: Claude Chabrol • Produzenten: Marin Karmitz • Drehbuch: Caroline Eliacheff, Louise L. Lambrichs • Vorlage: - • Filmmusik: Matthieu Chabrol • Kamera: Eduardo Serra • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Monique Fardoulis • Kostüme: Mic Cheminal • Make Up: - • Ton: Pierre Lenoir, Thierry Lebon • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 15/2003: Eine von Claude Chabrol mit hintergründigem Schmunzeln dargebotene, mildaltersweise Variante seines Lieblingsthemas von der Dekadenz der Bourgeoisie, der er eine unschuldig-junge Liebe als Hoffnungsträger entgegensetzt. Schnörkellos fotografiert und von einem bis in die Nebenrollen überzeugenden Ensemble gespielt, bietet der Film intelligent-hintergründige Unterhaltung.

Urs Jenny, Der Spiegel 30/2003: Das Raffinierte, auch absichtsvoll Konstruierte in Die Blume des Bösen besteht darin, wie die Handlung, während sie vorwärts geht, Schritt um Schritt rückwärts über drei Generationen und sechs Jahrzehnte eine von Inzest und Mord geprägte Familienchronik aufrollt. (...) Doch im Übrigen bekommt, wer Chabrol bestellt, auch diesmal wohl temperierten und gepflegten Chabrol serviert.

Peter Claus, Rhein-Zeitung (25. Juli 2003): Chabrol serviert die Gruselmär genüsslich. Die Köpfe rollen wie nebenbei. Gevatter Tod trippelt und tänzelt durch die Szenerie. (...) Chabrol hat seine Inszenierung als heiteres Chanson arrangiert: handwerklich perfekt und schauspielerisch exzellent, von Stars wie Nathalie Baye und Benoît Magimel sehr charmant und sehr leicht umgesetzt.

Cinema 08/2003: Die gallige Demontage einer feinen Sippe ist Chabrols 51. Film - und einer seiner amüsantesten.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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