Japón

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Japón
Titel USA: Japón
Genre: Drama
Farbe, Mexiko/Spanien, 2002

Kino USA: -
Kino Deutschland: 5. Juni 2003
Laufzeit Kino: 122 Minuten, FSK o.A.



Inhalt Ein namenloser Mann hinkt durch das mexikanische Hochland, auf einer Reise, die seine letzte sein soll. Er hasst sich und hat genug vom Leben. Er sucht die Einsamkeit der Berge, um sich auf den Tod vorzubereiten.

In einem kleinen Dorf findet er Unterschlupf bei Ascen, einer alten Witwe, die etwas abseits in einer Steinhütte lebt. Ihr Neffe jedoch will sie aus der Hütte vertreiben.

Vorsichtig entwickelt sich zwischen dem Mann und Ascen eine Beziehung. Gleichzeitig kämpft er jedoch mit seinem Drang nach Selbstzerstörung und seinen Gefühlen für Ascen und dem Wunsch, ihr zu helfen.


Darsteller & Stab Darsteller: Alejandro Ferretis (Der Mann), Magdalena Flores (Ascen), Yolanda Villa (Sabina), Martín Serrano (Jean Luis), Rolando Hernández (Der Richter), Bernabé Pérez (Die Sängerin), Carlos Reygadas Barquín (Der Jäger), Fernando Benítez (Fernando),

Stab:Regie: Carlos Reygadas • Produzenten: Carlos Reygadas für NoDream Cinema • Drehbuch: Carlos Reygadas • Vorlage: - • Filmmusik: Arvo Pärt, Dimitrij Schostakovitsch, Johann Sebastian Bach • Kamera: Diego Martínez Vignatti • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alejandro Reygadas • Schnitt: Carlos Serrano Azcona, Daniel Melguizo, David Torres • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Gilles Laurent • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 12/2003: Beeindruckendes, mit Laien gedrehtes Erstlingswerk, das die kargen Lebensverhältnisse und die grandiose Landschaft in betörende Bilder und Töne von geradezu halluzinatorischer Wirkung fasst. Die Themen Tod, Sexualität und Erlösung führt der Film mit mitunter drastischen Mitteln vor, bettet sie aber stets schlüssig und nachvollziehbar in die archaischen Kreisläufe ein.

Rhein-Zeitung, 6. Juni 2003: Reygadas hat Bilder gefunden, die lange im Gedächtnis bleiben. Zu ebenso spartanischen wie grandiosen Großaufnahmen oder Panorama-Schwenks hören wir Musik von Arvo Pärt oder Bach. Dieser Film hat eine rar gewordene religiöse Dimension, eine starke Erlösungssehnsucht.

Cinema 06/2003: Schaue und genese! Ein Film wie eine Bildtherapie für verzagte Zuschauergemüter.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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