Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Produktionsnotizen

Wir haben das Schicksal selbst in der Hand Terminator 3 - Rebellion der Maschinen ist die lange erwartete dritte Episode in einer der innovativsten und gefeiertesten Filmserien Hollywoods, die der Autor und Regisseur James Cameron mit seinem Kult-Hit Terminator aus der Taufe gehoben hatte.

Mit dem enorm erfolgreichen Sequel Terminator 2 - Tag der Abrechnung definierte Cameron die Mischung aus Science-Fiction- und Actionfilm neu und etablierte - zusammen mit seinem Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger - eine der bekanntesten und beliebtesten Figuren der Filmgeschichte.

"Egal, wo auf der Welt ich mich gerade befinde", sagt Schwarzenegger, "und egal, welchen Film ich in den letzten zwölf Jahren promotet habe - die Leute fragen mich immer: ?Wann drehen Sie den nächsten Terminator? Sie müssen einen neuen Terminator drehen. Bitte, Arnold, spielen Sie noch einmal den Terminator.'"

"Der Terminator ist eine Ikone geworden", bemerkt Produzent Mario F. Kassar. "Die Figur bringt die seltene Qualität mit sich, dass man immer mehr von ihr sehen will. Man will, dass er gewinnt. Man will, dass er überlebt."

"Der Terminator ist möglicherweise die berühmteste Figur in der Geschichte des Kinos", meint Jonathan Mostow, der Regisseur von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen.

"Arnolds einzigartige Darstellung und der Look der Figur sind so ikonisch - die schwarze Lederjacke, die Stiefel, die Sonnenbrille. Ich kenne keine einzige Filmfigur, bei der man überall auf der Welt nach ihrer Garderobe fragen kann. ?Welche Klamotten trägt Figur XY?' - Die Leute wissen es nicht. Aber die Ausstattung des Terminators kennen sie."

Durch die Begeisterung der Zuschauer auf der ganzen Welt hat das Terminator-Franchise spektakuläre 550 Millionen Dollar weltweit eingespielt, wurde auf Video und DVD zu einem phänomenalen Erfolg und hat sogar Attraktionen in den Universal-Vergnügungsparks in Hollywood, Florida und Japan inspiriert.

"Der Terminator ist eine großartige Figur, die es sogar geschafft hat, die letzten zwölf Jahre zu überdauern, in denen kein Terminator-Film gedreht wurde", bemerkt Produzent Andrew G. Vajna. "Er hat einen so positiven Eindruck bei den Menschen hinterlassen, dass diese selbst das Franchise am Leben erhalten haben."

"Das Bemerkenswerte an Arnold ist, dass er den Erfolg und die Erscheinung seiner Figur ebenso enthusiastisch feiert wie die Fans", erklärt Mostow. "Das Publikum spürt den Spaß und die Begeisterung, mit der Arnold den Terminator spielt."

"Es ist eine große Ehre und ein großes Vergnügen, Teil eines Franchise zu sein, das so eine universelle Wirkung hat", sagt Schwarzenegger. "Die Geschichte kann von jedem verstanden werden, egal, welchen nationalen oder kulturellen Hintergrund er hat.

Durch die Entwicklung der technischen Möglichkeiten in den letzten Jahren kann jeder die Angst nachvollziehen, dass die Maschinen eines Tages die Macht übernehmen, dass sie auch in der Realität immer schlauer und stärker werden und tatsächlich irgendwann die Menschen ersetzen können."

Vajna ist der Ansicht, dass die Terminator-Prämisse - künstlich intelligente Maschinen entwickeln ein Selbstbewusstsein und stürzen die Menschheit in einen Krieg - für die Zuschauer heute relevanter und provokativer ist als je zuvor.

"Wir alle hängen mehr und mehr von Computern ab - von der Stromversorgung bis hin zur Autosteuerung. Je mehr wir uns in die Hand von Maschinen begeben desto, größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Kontrolle verlieren. Was passiert, wenn sie anfangen zu denken? Was passiert, wenn sie sich gegen uns wenden? Dieses Szenario, kombiniert mit der Faszination der Menschen für das Phänomen der Zeitreisen und für die Möglichkeit, die Zukunft zu verändern, ist wahrhaft Angst einflößend und endlos unterhaltsam."

Ebenso unwiderstehlich für die Zuschauer, so Kassar, sei der Status des Terminators als der ultimative Antiheld des Kinos. "Der Terminator wird in seinem Handeln nicht von moralischen Skrupeln beschränkt", erklärt er.

"Wenn er ein Auto braucht, nimmt er sich eins, reißt die Kabel aus den Amaturen und fährt los. Die Freiheit, so etwas zu tun, ist sehr verlockend - das Publikum lebt solche Fantasien durch den Terminator und kann sich vorstellen, wie es sein könnte, nicht nach den Gesetzen und moralischen Kodexen leben zu müssen, die unser Verhalten einschränken."

Schwarzenegger freute sich sehr darauf, ein weiteres Mal die überlebensgroße Figur zu spielen, und die Produzenten Kassar und Vajna waren ebenfalls leidenschaftlich bei der Sache, Terminator 3 - Rebellion der Maschinen auf die Leinwand zu bringen. Aber die zwölfjährige Geschichte von T2 bis hin zum dritten Terminator-Film ist fast ebenso episch wie die Filmserie selbst.

Nachdem sie im Jahr 1989 beschlossen hatten, beruflich getrennte Wege zu gehen, erneuerten Kassar und Vajna jene Partnerschaft, die einst durch die astronomischen Einspielzahlen von Kino-Erfolgen wie Total Recall - Die totale Erinnerung und der Rambo-Serie zur Legende in Hollywood geworden war.

Die Produzenten erwarben von Carolco Pictures 50 Prozent der Rechte am Terminator-Franchise, nachdem Kassars frühere Firma Insolvenz anmelden mußste, und sicherten sich die zweiten 50 Prozent von Gale Anne Hurd, der Produzentin von Terminator und ausführenden Produzentin von T2.

"T2 war so aufregend, so überschäumend, was Story, Action und Spezialeffekte angeht - die Aufgabe, damit gleichzuziehen oder es gar zu übertreffen, stellte uns vor ein riesiges Problem", gibt Vajna zu, der als Produzent für den Golden-Globe-Gewinner Evita und als ausführender Produzent für den Blockbuster Die Hard: With a Vengeance Stirb langsam - jetzt erst recht verantwortlich war.

"Aber als wir feststellten, dass die Rechte zu erwerben waren, und sich uns damit die Möglichkeit bot, den Film zu machen, fühlten wir uns geradezu verpflichtet, es zu tun."

"Du mußst einfach daran glauben, dass du es schaffst, und dieses Ziel dann auch verfolgen", sagt Kassar, der neben Terminator 2 - Tag der Abrechnung auch als ausführender Produzent an den Kinohits Basic Instinct und Universal Soldier beteiligt war. "T2 war eine ähnliche Situation. Es hat ewig gedauert, bis wir ihn fertig hatten, aber er war jede Mühe wert."

"Als Andy und Mario zu mir kamen und mir die Idee vorstellten, den dritten Terminator-Film unabhängig zu finanzieren und zu produzieren, wusste ich instinktiv, dass dies genau das richtige Projekt für Intermedia ist", gibt Moritz Borman zu Protokoll, seines Zeichens ausführender Produzent und Vorsitzender von Intermedia, der größten unabhängigen Produktions- und Finanzierungsfirma in der Filmbranche.

"Natürlich war ich mir der weltweiten Popularität des Terminators wohl bewusst, und mit Arnold als Aushängeschild stürmt diese Popularität buchstäblich in die höchsten Höhen."

Eine Schlüsselkomponente bei der Vorbereitung von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen - und, laut Vajna, die schwierigste Entscheidung der Produzenten - war, den richtigen Regisseur zu finden, der in der Lage war, ein Drehbuch umzusetzen, das dem Franchise treu bleibt und dem Mythos gleichzeitig ein neues, elektrisierendes Kapitel hinzufügt.

James Cameron hatte es abgelehnt, eine zweite Terminator-Fortsetzung zu drehen, und wollte sich stattdessen lieber auf neue Projekte konzentrieren.

"Natürlich ist Jim ein fantastischer Regisseur, der auf eine glorreiche Vergangenheit mit dieser Figur zurückblicken kann", sagt Vajna. "Wir standen vor der Aufgabe, einen Regisseur zu finden, der in der Lage war, sich der Herausforderung zu stellen, eine interessante Geschichte zu erzählen und dabei die visuellen Effekte nicht zu vernachlässigen. Wir wussten, dass Jonathan Mostow auf dem Sprung ist, den Durchbruch als großartiger Regisseur zu schaffen."

Beeindruckt von Mostows perfekter Inszenierung der beiden Actionthriller Breakdown und U-571, war Kassar überzeugt, dass er genau der Richtige war, die Regie von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen zu übernehmen - besonders, nachdem sich Mostow mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft als Kenner der Terminator-Serie geoutet hatte.

"Jonathan kann hervorragend mit der Story umgehen und ist ein riesiger Fan der Terminator-Filme. Wir wussten, dass wir es ihm anvertrauen konnten, die Charaktere und das Franchise auf ein neues Niveau zu heben."

"Ich liebe an den ersten beiden Terminator-Filmen, dass sie so voller Pathos und Gefühl sind und dies mit absolut zeitgemäßer Action, visuellen Effekten und vor allem mit einer großartigen Geschichte verbinden", begeistert sich Mostow.

"Ich versuche erst gar nicht, in die Fußstapfen von James Cameron zu treten, ich bin ein Fan seiner Terminator-Filme wie alle anderen auch. Also habe ich versucht, einen Film zu schaffen, den ich als Fan dieses Phänomens gern im Kino sehen würde."

Da er nicht wieder mit James Cameron zusammenarbeiten konnte, legte auch Arnold Schwarzenegger Wert auf einen Regisseur, der mit der Geschichte ebenso gut klarkommen würde wie mit Spezialeffekten epischen Ausmaßes. Außerdem sollte er ähnlich gut mit den Schauspielern umgehen können wie Cameron.

"Es war uns ungeheuer wichtig, dass der Regisseur jemand ist, der die Schauspieler gut dirigieren kann, denn es gibt in diesen Filmen etliche verschiedene Techniken der Schauspielerei", bemerkt Schwarzenegger.

"Jonathan ist dazu fähig, jeden einzelnen Aspekt des Films zu überschauen, von den visuellen Effekten und der Story bis hin zu den großen Stunts. Aber er ist auch in der Lage, aus einem Schauspieler die beste Performance zu kitzeln. Er hat keine Hemmungen, zu sagen: ?Hey, Moment, warte mal! Lass uns das noch mal machen - ich glaube, das kannst du besser!'"

Nach meinem ersten Treffen mit Arnold wusste ich, dass wir kreativ auf gleicher Augenhöhe waren, was den Film betrifft", erinnert sich Mostow. "Arnold war total begeistert davon, wie ich die technischen Aspekte des Films ausführen und, was noch wichtiger war, wohin ich mit der Geschichte und den Figuren wollte."

"Wenn die Leute aus Terminator 3 - Rebellion der Maschinen kommen", weissagt Schwarzenegger, "werden sie nicht nur sagen: ?Wow, die Effekte waren atemberaubend!', oder: ?Die Action war gigantisch!' Sie werden auch sagen: ?Die Story war bewegend. Die Geschichte wird auf eine fantastische Weise erzählt, sie ist emotional und sehr dramatisch.'

Jonathan hat bei der Entwicklung des Drehbuchs fantastische Arbeit geleistet. Zusammen mit den Autoren Mike Ferris und John Brancato hat er ein Skript geschaffen, das smart, aufregend und in vielerlei Hinsicht packend ist."

Die Geschichte, die Figuren, die Besetzung Als er die potenzielle Richtung eines dritten Kapitels der Terminator-Erzählung erforschte, sah Regisseur Jonathan Mostow zahllose Möglichkeiten, wie er die Geschichte im heutigen Los Angeles ansiedeln konnte - zehn Jahre nachdem der Terminator John Connor und dessen Mutter Sarah half, den "Tag der Abrechnung" zu verhindern.

"Zehn Jahre sind vergangen, seit wir die Figuren zum letzten Mal gesehen haben", sagt Mostow. "Das schuf für mich als Filmemacher viele interessante Gelegenheiten, eine Geschichte zu erzählen, die sich in einem Universum bewegt, das wir alle kennen und lieben - aber mit Figuren, deren Leben nun an einem psychologisch anderen Punkt ist."

Schwarzenegger fand Gefallen an der Möglichkeit, erneut die Figur der mysteriösen früheren Killermaschine zu spielen, die in Terminator 2 - Tag der Abrechnung wiederkehrt, um John Connor und seine Mutter Sarah zu beschützen.

"Ich weiß, dass die Menschen auf der ganzen Welt auf diesen Film warten, aber ich setze mich deswegen nicht unter Druck", meint er. "Ich weiß, was ich tun mußs, damit der Terminator so wird, wie er sein mußs - ein starker, Angst einflößender, lustiger, interessanter Held. Der Schlüssel dazu ist, dass mein Verhalten wie das einer Maschine wirken mußs, nicht wie das eines menschlichen Wesens."

"Weil meine Figur nicht der gleiche Terminator ist, der in T2 zurück in die Zeit geschickt wurde, mußs er nun wieder menschliches Verhalten erlernen", sagt Schwarzenegger zum T-500, den er in Terminator 3 - Rebellion der Maschinen spielt.

"Er mußs die Nuancen der Sprache lernen, das Interagieren mit den Menschen. Das mußs ich so spielen, als sei es für mich eine völlig neue Erfahrung. Das eröffnete dem Humor im Film viele Möglichkeiten."

"Der Terminator ist eine einzigartige Figur, die es erlaubt, spannende Szenen mit einem Schuss Comedy zu brechen und dann die Spannung neu aufzubauen, ohne den Fluss der Geschichte zu unterbrechen", erläutert Mostow. "Arnold hat die fantastische Gabe, sich selbst mit einer Art Humor darzustellen, die das Publikum sehr genießt."

Um diesen Humor zu erreichen und gleichzeitig Spannung zu erzeugen, lenkten Mostow und die Drehbuchautoren Mike Ferris und John Brancato die Story von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen an einen Punkt, an dem Schwarzeneggers technisch überholtes Terminator-Modell gegen die aktuellste und gefährlichste Waffe von Skynet antreten mußs: die T-X, ein hoch entwickeltes metallenes Endoskelett, das von einer Hülle aus flüssigem Metall umgeben und außen als wunderschöne Frau getarnt ist.

Ausgestattet mit einer Plasma-Kanone und der Fähigkeit, sowohl ihre äußere Gestalt verändern als auch andere Maschinen kontrollieren zu können, ist sie schlicht und ergreifend stärker, schneller, smarter, raffinierter und unzerstörbarer als der überholte T-101.

Die T-X wird in der Zeit zurückgeschickt, um den Job zu erledigen, den ihr Vorgänger in T2, der T-1000, nicht zu Ende bringen konnte: John Connor töten, um den diabolischen Plan der Maschinen verwirklichen zu können.

"Die einzige Möglichkeit, die Rebellion der Maschinen in der Zukunft stattfinden lassen zu können, ist die Vernichtung von John Connor", erinnert Schwarzenegger. "Die Mission des Terminators ist es, die T-X an der Erfüllung ihrer Aufgabe zu hindern. Aber weil sie ihm technisch so überlegen ist, weiß der Terminator, dass sie Einfluss auf seine Programmierung und seine Mechanismen nehmen kann. Und das macht sie extrem gefährlich."

Die Suche nach einer Schauspielerin, die die unbezwingbare T-X spielen könnte, erwies sich als schwierige Aufgabe. "Vor allem mußste sie das Publikum überzeugen können, dass sie in der Lage ist, den Terminator in einem körperlichen Zweikampf zu schlagen", gibt Mostow zu Protokoll. Zehntausend Schauspielerinnen sprachen in acht Ländern und allen größeren US-Städten für die Rolle vor.

"Bevor wir mit den Castings begannen, dachte ich mir: Wie schwer kann's denn sein, einen Roboter zu spielen?", grinst der Regisseur. "Aber ich habe gelernt, dass es für einen Schauspieler die wohl schwierigste Rolle ist, einen Roboter darzustellen. Man mußs seine emotionalen Regungen unter Kontrolle haben, eigentlich mußs man sie absolut unterdrücken. Davon ist sogar die Art und Weise betroffen, wie man geht. Ein Roboter hat keinen speziellen Gang. Ein Roboter ist eine perfekte Maschine, die sich in einer sehr geschmeidigen Weise bewegt."

Zusätzlich zu den emotionalen und physischen Anforderungen, die Mostow an seine Hauptdarstellerin hatte, suchte er nach einem "unverbrauchten Gesicht", nach einer Schauspielerin, zu der das Kinopublikum noch keine Beziehung hat.

Das war der richtige Augenblick für Kristanna Loken, die 2001 durch ihre Rolle in der TV-Serie Philly bekannt wurde. "Kristanna bringt ein faszinierendes Aussehen und das Gefühl mit, dass sie nicht von dieser Welt ist", schwärmt Produzent Mario Kassar.

"Kristanna ist eine fabelhafte Schauspielerin, die alle physischen Voraussetzungen für die Rolle erfüllt", pflichtet ihm Mostow bei. "Sie ist sehr abenteuerlustig. Sie hat keine Hemmungen, sich in raue, turbulente Situationen zu stürzen. All das passte perfekt zu dieser Figur."

"Wir haben uns zahllose Frauen angesehen, aber Kristanna war mit Abstand die beste und talentierteste", lobt Schwarzenegger. "Bei ihrem Vorsprechen machte sie Bewegungen, die für einen Menschen fast unmöglich waren. Gleichzeitig blieb ihr Gesicht völlig ausdruckslos - und dies schien ihr überhaupt keine Mühe zu machen. Genau das war der Schlüssel zu ihrer Figur."

Loken genoss die Herausforderung, einen Terminator zu spielen, der mit mehr als nur eingebauten Waffen und künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. "Das Großartige an der T-X ist, dass sie auch ihre Weiblichkeit und bestimmte Attribute einsetzen kann, um an ihr Ziel zu kommen - die früheren Terminatoren hatten diese Möglichkeit nicht", sagt sie.

"Darüber hinaus war es ein tolles Training, eine Figur zu spielen, die sich durch eine so intensive Körperlichkeit ausdrückt."

"Es ist echt ungewohnt, einen Schurken zu sehen, der so gut aussieht wie Kristanna", bemerkt Schwarzenegger. "Die Figur reizt jeden Mann - er möchte mit ihr zusammen sein, aber er weiß genau, dass sie ihn auf die hinterhältigste Art und Weise vernichtet, wenn er sie berührt."

Gleichzeitig mußste John Connor ein weiteres Mal damit klarkommen, dass zwei Terminatoren sein Leben bestimmen. "John Connor kann nicht damit rechnen, dass die T-X ihre Mission abbricht, und er kann auch den Terminator nicht von seiner Aufgabe abbringen. Also steckt er in der Mitte eines hoch explosiven Kampfes", beschreibt Mostow.

Mit der Rückkehr des Terminators und seiner neuen Nemesis mußs sich John Connor erneut einem inneren Kampf stellen. Obwohl der "Tag der Abrechnung" (der in den beiden ersten Terminator-Filmen auf den 29. August 1997 datiert war) ohne besondere Ereignisse kam und ging, lebt Connor im Untergrund - keine ständige Adresse, kein Telefon, keine Kreditkarte.

Er vermeidet öffentliche Orte, an denen Überwachungskameras eingesetzt werden. Es gibt für die Maschinen keine Möglichkeit, ihn aufzuspüren. "Connor ist sich nicht sicher, ob er die Zukunft wirklich verändert hat", erklärt Mostow.

"Also lebt er ein defensives Leben. Er könnte so normal leben wie jeder andere, aber das wird von seiner eigenen Paranoia verhindert. Als er den Terminator wiedersieht, ist das eine Bestätigung dessen, wie er sein Leben in den vergangenen zehn Jahren gelebt hat - und gleichzeitig eine alarmierende Erkenntnis, was die Zukunft für ihn bereithält."

Bei der Besetzung der Rolle des 22-jährigen John Connor suchte Mostow nach einem Schauspieler, der den inneren Kampf der Figur vor dem epischen Hintergrund einer Geschichte um Leben und Tod ausdrücken konnte.

"Connor wird sehr stark von dem existenziellen Dilemma bestimmt, das er in sich spürt. Also brauchten wir einen Schauspieler, der all das Pathos, die Gefühle und die Schwermut glaubhaft verkörpern konnte", sagt der Regisseur.

"Es ist sehr schwer, einen Schauspieler zu finden, der erst 22 oder 23 Jahre alt ist und dem man trotzdem abnimmt, dass er die Last der ganzen Welt auf seinen Schultern tragen kann. Genau das war es, was mich bei Nick Stahl überzeugt hat. Er vermittelt genau dieses Gefühl. Er hat eine Ernsthaftigkeit in seiner Person, die er wunderbar in die Figur übertragen konnte."

"Wir hatten unglaublich viele Schauspieler, aus denen wir auswählen mußsten, und Nick stand weit über allen anderen", pflichtet ihm Produzent Andy Vajna bei. "Er fühlte sich sehr wohl dabei, der Figur eine neue Richtung zu geben."

"Ich wusste, dass ich auf meine Art und Weise einen Zugang zu der Figur finden mußste", bemerkt Stahl, der mit seiner famosen Darstellung in dem Oscar®-nominierten Drama In The BedroomIn the Bedroom die Filmemacher beeindruckt hatte.

"Er lebt eine einsame, isolierte Existenz und ist schockiert, dass der Krieg, den er als Kind verhindert hat, offensichtlich nicht abgewendet ist - sondern weiterhin eine sehr ernste, unmittelbare Bedrohung darstellt."

Zu Connors umfangreichem Vermächtnis zählt auch die Erinnerung an seine Mutter Sarah, die in den ersten Terminator-Filmen von der Schauspielerin Linda Hamilton verkörpert wurde. Mostow und die Autoren Ferris und Brancato überlegten sorgfältig, wie sie diese Figur am besten in die Geschichte einbauen konnten.

"Mike, John und ich haben entschieden, dass Sarahs Präsenz auf eine Weise in dem Film spürbar sein sollte, die man so nicht erwartet", orakelt Mostow.

Seine Mutter ist tot und seinen Vater hat er nie gekannt. John Connor ist allein auf der Welt - fast allein. "Der einzige erwachsene Mann, der ihn jemals beschützt hat und ihm als Mentor zur Seite stand, ist ein Killer-Cyborg aus der Zukunft. Also erzählt ihm nichts von psychologischen Problemen", scherzt Mostow.

"Der Terminator ist die einzige Vaterfigur im Leben von John Connor", meint auch Schwarzenegger. "Er ist von den Dingen geprägt, die er von dem vorigen Terminator in T2 gelernt hat, der immer bei ihm geblieben ist. Neben seiner Mutter war der Terminator die einzige Person, die nicht nur sein Leben gerettet hat, sondern ihm auch den Mut und die Kraft gegeben hat, auf sich allein gestellt zu überleben."

Eine weitere wichtige Figur in Connors Leben - wie er im Lauf der Geschichte feststellen wird - ist gleichzeitig eines der primären Ziele der T-X: Kate Brewster, eine konservative junge Tierärztin, die mit ihrem Verlobten ein ruhiges Leben führt - bis sie in eine höchst außergewöhnliche Situation hineingerät.

"Als wir das Drehbuch entwickelten, hatte ich das Gefühl, dass wir eine Figur brauchen, die innerhalb der Geschichte die Sichtweise des Publikums widerspiegelt", erklärt Mostow. "Das war die Geburtsstunde von Kate Brewster, einer sehr nüchternen, bodenständigen jungen Frau, die brutal aus ihrer Stabilität gerissen wird.

Die Figur mußs sich im Verlauf des Films einer herzzerreißenden, schwierigen Wandlung unterziehen. Ich brauchte eine Schauspielerin, die die kraftvolle, dramatische Entwicklung von Kate glaubhaft verkörpern konnte."

Mostow besetzte diese Schlüsselrolle mit der Schauspielerin Claire Danes.

"Ich war sehr glücklich, dass ich jemanden spielen durfte, der so einfallsreich, selbstsicher und clever ist wie Kate", sagt Danes, die zuletzt in dem Oscar®-nominierten Drama The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit in den Kinos zu sehen war.

"Sie mußs sich einer großen Gefahr stellen, aber sie geht damit gut um, denn sie hat einen sehr starken, positiven Charakter, den man Frauen präsentieren kann. Meiner Meinung nach ist eines der wundervollen Dinge bei den Terminator-Filmen, dass die Action von echtem Drama unterstützt wird. Die Charaktere haben Dimension und Tiefe und die Beziehungen, die sie eingehen, haben alle einen tiefen Sinn."

Wie die Geschichte von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen enthüllen wird, entwickelt sich die Beziehung der beiden Streithähne Kate und John in eine explosive und unvorhergesehene Richtung.

"Wir haben uns zahllose Schauspieler angesehen, die für die Rollen von John Connor und Kate Brewster vorgesprochen haben, und es ist das Verdienst von Jonathan Mostow, dass wir Nick und Claire besetzt haben", sagt Kassar. "Die Chemie zwischen den beiden ist absolut perfekt."

Über die Produktion Der ehrgeizige, 100 Tage umfassende Drehplan für Terminator 3 - Rebellion der Maschinen wurde ab dem 24. April 2002 an Locations in und um Los Angeles in die Tat umgesetzt.

"In der ersten Drehnacht kam Arnold aus seinem Trailer. Er trug sein Terminator-Kostüm - die Lederjacke, die Sonnenbrille und seine Waffe", beschreibt Mostow. "Er ging auf den Set, um seine erste Szene zu drehen, und ich drehte mich um und sagte zu dem Team: ?Schaut mal, jetzt machen wir einen Terminator-Film.'"

Schwarzenegger beeindruckte die Filmemacher, die Schauspieler und die Crewmitglieder überdies mit seiner fantastischen körperlichen Form und seiner präzisen Vorbereitung.

"Als wir mit dem Dreh begannen, hatte Arnolds Körper exakt die gleichen Dimensionen wie bei T2", sagt Mostow über Schwarzenegger, dessen schwarze Lederjacke aus dem Film ihm immer noch passt wie angegossen. "Das sind keine Spezialeffekte, sondern gutes, altmodisches Training."

"Ich habe mich sehr auf die Arbeit gefreut, die notwendig war, um wieder in die gleiche Form zu kommen wie bei den ersten Terminator-Filmen", bemerkt Schwarzenegger über sein tägliches, zwischen drei und fünf Stunden umfassendes Trainingsprogramm während der Vorbereitungszeit (um während der Produktion des Films in dieser physischen Verfassung zu bleiben, trainierte er täglich während seiner Mittagspause).

"Das Training, die Proben, die Vorbereitung auf die Stunts - all das war ein echtes Vergnügen für mich."

Schwarzenegger ist der Ansicht, dass die Figur ebenso gut zu ihm passt wie die physische Form, die er für die Rolle perfektioniert hat. "Die erste Szene, die ich in dem ersten Terminator-Film drehte, war eine Nachtszene und ich saß in einem Polizeiwagen", erinnert er sich.

"Meine Augenbrauen waren abrasiert, und ich benutzte Haar- und Make-up-Effekte, um zu simulieren, dass ich durch Feuer gelaufen sei. Da kam Jim Cameron auf mich zu und sagte: ?Es ist, als ob du diese Figur schon seit Jahren spielst - du hast den Terminator verinnerlicht.'

Genau so fühlte ich mich am Set von Terminator 3 - Rebellion der Maschinen. In der ersten Drehnacht hatte ich das Gefühl, ich stehe schon seit einem halben Jahr vor der Kamera. Ich habe es geliebt, noch einmal diese Figur zu spielen."

Wie immer nahm der Schauspieler die Herausforderung an, so viel Stunts wie nur irgend möglich selbst zu drehen. "Wegen meines ständigen Trainings und der Gewichtheberei in meinem Leben", sagt Schwarzenegger, "bin ich immer auf den physischen Aspekt dieser Filme vorbereitet. Und ich genieße diese Herausforderung. Für mich ist jeder Stunt wie ein neues, aufregendes Abenteuer."

Einige der kompliziertesten, präzise choreografierten Stunts kommen während einer furiosen Hochgeschwindigkeitsverfolgung vor, in der die T-X mit einem 90 Tonnen schweren Kranwagen durch die Straßen rast, den Kranarm in einen Feuerwehrwagen und dann in ein Gebäude aus Glas schwingt - während der Terminator mit seiner typischen Hartnäckigkeit an dem Kran hängt.

Diese spektakuläre Sequenz, die Mostow und sein Stuntkoordinator Simon Crane entwickelt hatten, wurde in einem Straßenzug gefilmt, der 400 Meter lang war und von Grund auf auf dem Boeing-Gelände in Downey, Kalifornien, gebaut wurde.

14 Kameras wurden aufgestellt, die einfangen sollten, wie der Terminator an dem Kranarm hängt und in das Glas-Gebäude gerammt wird, denn es gab - wie bei vielen Stunts für diese Sequenz - keine Möglichkeit für einen zweiten Take.

"Bei jedem Film gibt es ein Bild in deinem Kopf, das du nicht mehr loswirst", grinst Schwarzenegger. "Bei Simon Crane werde ich mich immer an die Wochen erinnern, in denen ich an einem Haken dieses riesigen Monsterkrans hing, hinter dem Wagen hergeschleift wurde und gegen irgendwelche Dinge geschleudert wurde. Es war unglaublich. Wir haben wirklich alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, aber manchmal war es verdammt knapp."

"Ohne die Erfahrung und die reibungslose Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen wäre es unmöglich gewesen, einen gefährlichen Stunt in dieser Größenordnung durchzuführen", ergänzt Crane.

Es brauchte vier Wochen Proben und zwei Wochen Drehzeit, um den Höhepunkt des Films - den ersten großen Kampf zwischen dem Terminator und der T-X - zu drehen. Der Kampf, der in einem Waschraum aus Marmor und Stahl stattfand, sollte die brutale Macht dieser 1.400 Kilogramm schweren Maschinen visualisieren, die sich selbst und ihre Umwelt gnadenlos verwüsten - wohlgemerkt: ohne spezielle Kampftechniken.

"Wir haben absichtlich die etablierten Martial Arts bei unserer Kampfchoreografie außer Acht gelassen", sagt Schwarzenegger. "Für den Terminator wäre es Blödsinn, einen Schlag abzublocken - er ist aus Stahl. Wenn ihm die T-X eine reinhaut, bleibt er einfach stehen, steckt den Schlag weg und wirft sie durch die nächste Wand."

"Was den Heldenmut des Terminators ausmacht, ist Folgendes", bemerkt der Produzent Hal Lieberman: "Wenn er gegen die T-X kämpft, weiß er, dass er unterlegen ist. Aber dennoch kämpft er weiter, weil er nicht anders kann. Er ist darauf programmiert, John Connor zu verteidigen - bis zum Ende, wenn es nötig ist."

Kristanna Loken schätzt die Erfahrungen, die sie mit Arnold Schwarzenegger beim Dreh der explosiven Actionszenen sammeln konnte.

"Es ist toll, mit Arnold zusammen Kampfszenen zu drehen", sagt sie. "Er weiß, was er will und was gut aussieht. Er hat tolle Ideen und unglaublich viel Erfahrung. Es war für mich eine unschätzbare Lern-Erfahrung."

"Arnold hat ein unglaubliches Selbstbewusstsein, das er mit in die Figur und an den Set bringt", bemerkt Nick Stahl. "Jeder Arbeitstag war für mich aufregend. Arnold ist sehr fokussiert, aber er hat auch ganz gerne Spaß. Diese Einstellung färbte auf jeden in der Besetzung und in der Crew ab."

"Noch größer als Arnold Schwarzenegger, das geht überhaupt nicht", meint auch Claire Danes.

"Er ist schon in Shorts und Sandalen ein eindrucksvoller Kerl - ganz zu schweigen von seinem Terminator-Kostüm. Für mich war es absolut surreal, mich selbst in einer Szene mit jener Figur wiederzufinden, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne."

"Ich wusste, dass es physisch sehr anstrengende Dreharbeiten werden würden", meint Nick Stahl, der sich für den Film einem Waffentraining unterziehen mußste und lernte, Motorrad zu fahren. "Aber ich hatte keine Ahnung, dass ein solcher Film so viele Takes braucht. Ich mußste dabei sehr geduldig sein."

"Ich habe fast einen Monat gebraucht, um zu akzeptieren, dass wir hier einen Actionfilm drehen", scherzt Claire Danes. "Ich habe mich ständig gewundert, warum ich die ganze Zeit so außer Atem war."

Glaubt man Schwarzenegger, haben Stahl und Danes ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Nick und Claire zu arbeiten. Sie haben beide viel Energie und scheuten vor keiner zusätzlichen Gefahr zurück. Auch wenn der Job wirklich verdammt hart war."

Bei der Vorbereitung auf ihre Rolle als Skynets gefährlichster und technisch hoch entwickelter Killer-Cyborg trainierte Kristanna Loken vor Beginn der Dreharbeiten sechs Wochen lang täglich hart und intensiv.

"Ich wollte die Kraft der T-X authentisch darstellen, also mußste ich sichergehen, dass meine physische Stärke optimal war", sagt Loken, zu deren Vorbereitung Gewichtheben, Waffentraining, die israelische Kampfkunst Krav Maga und das Studium mit einem Mimik-Lehrer zählten, der ihr half, die maschinenartigen Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster einzuüben.

"Ich habe während meiner Trainingseinheiten Arnold vor Augen gehabt, und das spornte mich an", lacht sie. "Ich habe mir ständig gesagt: ?Okay, du schaffst es, du schaffst es!' Ich liebe es, an meine Grenzen zu gehen, damit etwas im Film so großartig wie möglich aussieht. Das Training war für mich ungeheuer wichtig. Ich habe eine Menge Muskelmasse aufgebaut, und mein Körper hat sich sehr verändert."

"Kristanna war unglaublich", lobt Schwarzenegger. "Sie ist in ihrer Rolle aufgegangen und überzeugt 100-prozentig."

Loken zögerte nicht, als ihr Mostow eröffnete, sie solle für den Film eine "Geburtsszene" spielen, in der die Terminatoren aus der Zukunft in der Gegenwart ankommen - und zwar nackt. In Lokens Fall sollte die T-X im Schaufenster einer schicken Boutique in Beverly Hills ankommen.

"Wie kann man die Gelegenheit nicht nutzen, sich nackt auf dem Rodeo Drive zu präsentieren? Es kann einfach nicht mehr schräger kommen", lacht Loken. "Ich habe den Moment so genossen, als wir die Szene drehten. Ich hockte da in Lauerstellung und dachte mir: ?Wow! Ich bin ein Terminator in einem Terminator-Film!'"

"Für die Nacht, in der wir die Ankunft der T-X drehten, hatte ich mehr Anfragen von Leuten, die mich am Set besuchen wollten, als an jedem anderen Tag", scherzt Mostow.

Vom Absperren und Neugestalten des berühmten Rodeo Drive für die Ankunft der T-X bis hin zur Erschaffung der retro-futuristischen Anlage Crystal Peak für das Finale des Films arbeitete der Produktionsdesigner Jeff Mann eng mit Mostow zusammen, um für Terminator 3 - Rebellion der Maschinen Sets zu entwerfen, die auf keinen Fall ein Imitat der vorigen Terminator-Filme sein sollten.

"Jonathan wollte, dass die Ausstattung der Story dient", sagt Mann, "und er wollte einen überzeugenden Sinn für die Realität inmitten dieser unwirklichen Geschehnisse. Meine Aufgabe war es, die Umgebung reichhaltig und einzigartig zu gestalten und sie dennoch real darzustellen."

Während der viermonatigen Vorbereitungszeit gestalteten und erbauten Jeff Mann und seine 350-köpfige Mitarbeitercrew Sets in sechs Hallen in den Los Angeles Center Studios im Herzen von L.A. Drei weitere gewaltige Sets errichteten sie auf dem Boeing-Gelände in Downey, darunter das für die spektakuläre Verfolgungsjagd.

Außerdem erbauten sie auch den Set für die Tierklinik in Sunland. Die Filmemacher wählten "The Cowboy Place", eine legendäre Country-Bar im San Fernando Valley, als Drehort für die Sequenz, in der der Terminator in der Wüste ankommt und in eine nahe gelegene Bar stürmt, um sich Kleider zu besorgen.

Etliche von Schwarzeneggers weiblichen Angestellten wurden als Komparsen für die Szene engagiert. "Wir haben so viele Frauen aus meinem Büro verpflichtet wie nur irgend möglich, sonst wären wir mit der Szene nie zu einem Ende gekommen", lacht Schwarzenegger. Wie sein Hauptdarsteller ging auch Regisseur Jonathan Mostow bei Terminator 3 - Rebellion der Maschinen mit Enthusiasmus und ruhiger Zielstrebigkeit ans Werk. Das schätzten Schauspieler und Crew sehr.

"Ich weiß nicht, wie er das geschafft hat. Der Druck war immens", wundert sich Claire Danes. "Als Fan seiner Arbeit wusste ich, dass ich bei Jonathan in guten Händen war, aber ich hätte nie erwartet, dass er am Set so entspannt und familiär ist."

"Ich habe während der fünf Monate, in denen ich mit ihm gearbeitet habe, kein einziges Mal erlebt, dass Jonathan einmal laut geworden wäre", pflichtet ihr Kristanna Loken bei. "Er ist immer sehr ruhig, offen und legt Wert auf eine harmonische Zusammenarbeit."

Obwohl er bereits zu Beginn der Produktion großes Vertrauen in Mostow setzte, hatte Schwarzenegger durch die Arbeit mit James Cameron an den vorigen Terminator-Filmen doch hohe Erwartungen.

"Nach einer Woche war ich so begeistert von Jonathans Arbeit, dass ich gar nicht mehr auf den Monitor geachtet habe", sagt Schwarzenegger. "Er fragte mich, ob ich mir die Dailys ansehen wolle, und ich habe geantwortet: ?Nein, ich vertraue dir voll und ganz.'"

"Ich bin derselbe Typ, der vor zehn Jahren in Reihe 26 eines Kinosaals saß und sich T2 angesehen hat", sagt Mostow, der die geheimen Drehorte des Films mit dem Code-Namen "York Square" ausschildern ließ - dem Standort eines Kinos, in dem er als Kind sein Taschengeld als Platzanweiser verdient hatte.

"Wenn jemand in einer Zeitkapsel in das Kino gekommen wäre und mir gesagt hätte: ?Jonathan, in der Zukunft wirst du Terminator 3 - Rebellion der Maschinen mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle inszenieren', hätte ich nicht in einer Million Jahren daran geglaubt. Jeden Tag bin ich zur Arbeit gegangen und habe mir gesagt: ?Ich kann's nicht glauben - ich drehe einen Terminator-Film mit Arnold Schwarzenegger!'"

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