L.I.E.

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: L.I.E.
Titel USA: L.I.E.
Genre: Drama
Farbe, USA, 2001

Kino USA: -
Kino Deutschland: 12. Juni 2003
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK -



Inhalt L.I.E. führt den Zuschauer in die Welt des 15jährigen Howie, der, durch die Langeweile eines amerikanischen Vororts geprägt, mit seiner Clique in fremde Häuser einbricht. Obwohl es nur um den Kick des Verbotenen geht, machen sie ihre Sache gut. Gary, der Anführer der Gruppe, is Howies bester Freund.

Es ist Garys Idee, in das Haus eines älteren Mannes, den sie alle nur "Big John" nennen, einzusteigen. Diesmal geht es leider schief, sie werden ertappt und können nur mit knapper Not entkommen.

Doch kurze Zeit später ist ihnen Big John bereits auf der Spur. Howie erkennt, dass Big John und Gary mehr verbindet als dieser harmlose Einbruch. Er entdeckt, dass Gary etwas vor ihm verborgen gehalten hat, ein anderes, geheimes Leben.

Die Liaison, die Big John und Gary zu einander hatten, war eine Sex-for-Pay-Beziehung: Sex für Geld. Howie ist fasziniert von dieser dunklen Seite Garys, zum ersten Mal realisiert er, dass es ein anderes Leben jenseits der Fesseln von Schule und dieser scheinbar vorherbestimmten Vorstadt-Idylle geben kann. Und er entdeckt, dass seine Gefühle für Gary tiefer gehen als die zu seinen anderen Freunden.

Doch Gary findet eine Möglichkeit, den verhassten Ort zu vlerassen und Long Island für immer den Rücken zu kehren. Howie fühlt sich im Stich gelassen und bleibt mit seinem Scherz allein zurück.

Howies Vater Marty, ein Bauunternehmer, der nicht ganz legalen Geschäften nachgeht, ist zu sehr mit sich und seiner Freundin beschäftigt, um zu merken, dass sein Sohn leidet und Probleme hat. Als Marty schließlich wegen seiner krummen Geschäfte vom FBI verhaftet wird, steht Howie vollkommen alleine da, bis Big John auftaucht und ihm hilft.

Doch was motiviert Big John wirklich? Und wie viel kann ein 15jähriger Junge ertragen?


Darsteller & Stab Darsteller: Paul Franklin Dano (Howie Blitzer), Brian Cox (Big John), Billy Kay (Gary), Bruce Altman (Marty Blitzer), James Costa (Kevin Cole), Tony Michael Donnelly (Brian), Walter Masterson (Scott), Marcia DeBonis (Beraterin), Adam LeFevre (Martys Anwalt)

Stab:Regie: Michael Cuesta • Produzenten: Rene Bastian, Michael Cuesta, Urs Hirschbiegel, Valerie Romer • Drehbuch: Michael Cuesta, Steve Ryder • Vorlage: - • Filmmusik: Pierre Földes, Kane Platt • Kamera: Romeo Tirone • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Elise Bennett • Schnitt: Eric Carlson • Kostüme: Daniel Glicker • Make Up: Persefone Karaksota • Ton: David Alvarez • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 12/2003: Deprimierendes, aber sensibel erzähltes Drama einer verlorenen Jugend, die keine materiellen Sorgen hat, aber in einer kulturlosen Umwelt aufwächst. Auch der Umgang mit dem Nebenthema Pädophilie ist kunstvoll und einfühlsam zugleich gestaltet.

Cinema 06/2003: Kühl inszeniertes, inhaltlich bedenkliches Drama, das auch exzellente Darsteller nicht retten.

Zitty (Berlin): Eindringlich und einfühlsam (...) berührend und provozierend.

Hamburger Morgenpost: Mehr als ein Geheimtipp!

Die Welt: Ein ganz großer Wurf!

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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