The Gathering

Produktionsnotizen

Anmerkung des Regisseurs "Als begeisterter Genre-Filmer machte mir die Arbeit an The Gathering Freude, übertrug mir gleichzeitig aber auch eine gewisse Verantwortung.

Denn ich verfügte über unendlich viele Möglichkeiten zum Stimmungsaufbau und zur Strukturierung einer Geschichte, die die Erwartungen sowohl erfüllen als auch übertreffen sollte.

Ich genoss die Herausforderung, restriktiv zu arbeiten und der schnellen Entwicklung des emotionalen Dramas gerecht zu werden. Wir sorgen uns alle um unsere Kinder, unsere Zukunft und die Richtung, die unsere seltsam sensationslüsterne Gesellschaft eingeschlagen hat.

Mitten hinein in diese Unsicherheit trifft The Gathering - eine verstörende Ahnung, ein beängstigendes ?Was wäre, wenn?' rund um einige unserer schlimmsten Befürchtungen."

Die Entstehungsgeschichte von The Gathering Der englische Produzent Marc Samuelson und sein in den USA arbeitender Bruder Peter Samuelson gehören bereits zur fünften Generation einer im Filmbusiness tätigen Dynastie. Bei der Produktion von The Gathering kam besonders das gemeinsame Augenmerk der Brüder auf qualitativ hochwertige Filme zum Tragen.

"Die Idee zu The Gathering entstand bereits vor einigen Jahren," erinnert sich Marc Samuelson. "Die Autoren Ileen Maisel und Anthony Horowitz entwickelten die Grundidee während Ileens Zeit bei Paramount Pictures in London.

Anthonys Entwurf unterschied sich zwar nicht viel vom endgültigen Drehbuch, dennoch durchlief das Projekt in der Zwischenzeit einen langwierigen Prozess. Am Ende landeten wir glücklich bei Granada Film, doch zuvor mußsten wir bei mehreren Studios durch die Produktionshölle gehen.

Man schrieb das Drehbuch wieder und wieder um, mit dem Ergebnis, dass wir jetzt wieder da stehen, wo wir am Anfang waren und ein Drehbuch verfilmt haben, das sich kaum von Anthonys Original unterscheidet." Drehbuchautor Anthony Horowitz bemerkt, dass seine lebenslange Vorliebe für Horror und eine altmodische Geschichte über "unerklärliche Geräusche in der Nacht" ihn zu The Gathering inspirierten.

"Ich liebe es, wenn ich mich fürchte und ich liebe es ebenso, andere Leute zu erschrecken. Ich liebe die Dunkelheit - solange sie in einer kontrollierten Situation stattfindet - wie etwa in einem Film, Buch oder Theaterstück."

"Das Projekt nahm seinen Anfang damit, dass die Menschen schreckliche Dinge einfach lieben," fährt Horowitz fort. "Irgendetwas im Menschsein, in unserer Psyche treibt uns dazu, dass wir wenig angenehme Dinge ansehen wollen. Warum etwa halten wir an, um Unfälle zu beobachten, wenn wir im Auto sitzen?

Diese Gedanken bildeten den ursprünglichen Antrieb, schließlich ist ja die Idee, sich einen Horrorfilm im Kino anzuschauen, Teil dieser Wahrheit. Sobald das Publikum diesen Film sieht, gehört es gewissermaßen selbst zu The Gathering.

Horowitz gibt zu, quasi "sein halbes Leben lang" von The Gathering besessen gewesen zu sein. Er schrieb das Drehbuch ziemlich schnell, und die Puzzlestücke fügten sich problemlos zu einem Ganzen, doch die nächste Stufe erwies sich als äußerst langwierig.

"Ein Zeitspalt öffnete sich, innerhalb der Jahre kamen und gingen mehrere Drehbuchautoren, bevor alles zu dem zurückkehrte, was ich am Anfang geschrieben hatte." Horowitz denkt an diese Odyssee, während er auf den Stufen der 1st Century Church in den Elstree Film Studios sitzt. "Das Gefühl, wieder hier zu sein, ist seltsam, denn schließlich war diese Kirche meine erste Inspiration."

"Der Grundgedanke des Films trägt die Geschichte sehr stark," erklärt Horowitz. "Ich entfernte mich nie weit davon. Die Ausschmückung erwies sich wie das Beladen eines fahrenden Zugs und das Schreiben fiel mir nie schwer. Selbst als ich bei Entwurf 309 angelangt war, kamen mir immer noch neue Ideen."

Als schließlich Brian Gilbert mit an Bord des Projekts genommen wurde, hatten Marc und Peter Samuelson, Anthony Horowitz und Pippa Cross von Granada Film schon mehrmals am Skript herumgedoktert.

"Aber in dem Moment, in dem ein Regisseur das Ruder übernimmt, erreicht man automatisch ein anderes Entwicklungsstadium. Denn dann hat man es mit einen Mal nicht mehr nur mit gedrucktem Papier zu tun," bemerkt Cross.

Das Casting Schon zu Beginn seiner Arbeit an The Gathering bestand Andy Horowitz darauf, die Figur der Cassie von einer Schauspielerin mit Intelligenz und Integrität verkörpern zu lassen.

"Es sollte eine bekannte amerikanische Schauspielerin sein, doch die Rolle erforderte Klugheit und nicht nur den typischen babe-Faktor. Schließlich geht es hier nicht um ein Slasher-Movie mit Mädchen in Nachthemden, die von Leuten mit Messern verfolgt werden! Christina Ricci gehört zu den wenigen Darstellerinnen, die mir dazu einfallen."

Ricci hatte bereits für den Part der Cassie zugesagt, als Regisseur Brian Gilbert sich dem Team von The Gathering anschloss. "Christina Riccis Mitwirkung erwies sich für mich als große Motivation. Ich lernte sie vor vielen Jahren kennen, als sie noch sehr jung war und halte seither große Stücke auf sie.

Sie besitzt bemerkenswertes Star-Potenzial und vermag es, das Publikum für das jeweilige Thema zu interessieren und es glaubhaft darzustellen. Egal wie unvorhersehbar das Thema oder von welchem Standpunkt aus sie ihre Arbeit aufnimmt, stets umgibt sie ein gewisses Geheimnis, das andere Darstellerinnen entweder nicht so leicht abrufen können oder es einfach nicht derart vorteilhaft einzusetzen vermögen. Das kann man nicht analysieren. Dieses Talent besitzt sie einfach."

Während der Dreharbeiten beeindruckte die Hauptdarstellerin ihren Regisseur umso mehr. Neben ihrer offensichtlichen Begabung, ihrer Leinwandpräsenz und dem schauspielerischen Instinkt erinnert sich Gilbert vor allem an ihr "bemerkenswertes Expertenwissen" über die technische Seite des Filmemachens.

Weil sie quasi auf Filmsets aufwuchs, fühlt sich Christina Ricci an kaum einem anderen Ort mehr zu Hause und so verfügt sie über ein erstaunliches Insiderwissen in Sachen Filmemachen. Gilbert entsinnt sich besonders an einen Vorfall: "In einer Szene sollte sie die Treppen eines alten Landhauses in Oxfordshire heruntergehen.

Wegen des Drehplans mußsten wir die Sequenz in zwei Teilen filmen. Als wir sechs Wochen später zurückkehrten, fragte der Kameraassistent Ricci, ob sie sich an ihren genauen Ort auf der Treppe erinnern könne. Ohne mit der Wimper zu zucken, antwortete sie ?Ja, ich stand auf der fünften Stufe von oben, der dreizehnten von unten.'"

Für Peter Samuelson erwies sich das Casting als unglaublich aufregend. "Christina Ricci zählt zu den talentiertesten und interessantesten jungen Darstellerinnen überhaupt. Erstaunlicherweise ist sie erst 21, hat aber bereits etwa 27 Filme gedreht! Die Arbeit mit ihr macht unglaublich Freude, sie ist absolut professionell und weiß genau, was sie tut.

Das ganze Projekt kam erst ab dem Zeitpunkt in Schwung, als Christina Ricci zugesagt hatte. Sie sah sich in diesem Film und verstand, warum wir so überzeugt von ihr als Idealbesetzung waren. Christina Ricci strahlt etwas leicht Düsteres aus, dessen sie sich sehr wohl bewusst ist, und das in vielen ihrer früheren Filme gut zur Geltung kam."

Die Samuelsons und Brian Gilbert kannten den populären jungen walisischen Darsteller Ioan Gruffudd schon von einem ihrer früheren Projekte. Denn sie übertrugen ihm bereits die Rolle eines der Liebhaber des Schriftstellers in Oscar Wilde.

"Seither ist sein Ansehen sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik enorm gestiegen. Doch wir hielten den Kontakt zu ihm stets aufrecht," erzählt Produzent Marc Samuelson. "Wie Christina Ricci verfügt auch Ioan Gruffudd über eine helle und eine dunkle Seite.

Genau das suchten wir für den Darsteller, der Dan spielen sollte. Bei einem Thriller um übersinnliche Phänomene mußs man besonders darauf achten, wirklich gute, ernsthafte Schauspieler einzusetzen. Denn sie müssen absolut glaubwürdig, ohne Ironie spielen."

"Wir bekamen für jede Rolle unseren Wunschkandidaten," schwärmt Marc Samuelson. "Stephen Dillane spielt seinen Simon fantastisch - er zählt zu Englands meistbeschäftigten Darstellern. Auch Kerry Fox verfügt über enormes Talent, mit ihr wollten wir seit Ewigkeiten arbeiten.

Ich denke, sie geben im Film ein großartiges Paar ab. Simon Russell Beales Theaterkarriere läuft bestens, deshalb war es eine regelrechte Glanzleistung, ihn zur Arbeit an einem Spielfilm zu überreden. Nicht zuletzt brilliert Robert Hardy als Bischof."

Das Produktionsdesign von The Gathering "Der Film besitzt eine gewisse zeitlose Qualität," verdeutlicht Produzent Peter Samuelson. "Man versetzt sich immer mehr in die psychologische Dimension der Geschichte hinein. Deshalb spekulieren wir auf ein breiteres, anspruchsvolleres Publikum. Ich hoffe, die Leute kommen zufrieden und gleichzeitig zu Tode erschrocken aus dem Kino. Aber nicht nur, weil wir ein Gemetzel angerichtet haben."

Als Drehbuchautor, der ein Projekt lange Jahre im Kopf mit sich herumgetragen hatte, betritt man das Set des Films, das Produkt all dieser enormen Anstrengungen, mit einem Gefühl der Angst.

Anthony Horowitz beschreibt seine Gefühle. "Der Look des Films entspricht weitgehend dem, was ich mir erhofft und vorgestellt hatte. Zu den Annehmlichkeiten der Arbeit an diesem Projekt zählte, auf das Set gehen zu können und das Gefühl zu haben, die Bilder aus meiner Imagination zu betreten.

Alles sah exakt so aus, wie ich es mir gewünscht hatte. Als ich dann schließlich die Mitglieder von The Gathering kennen lernte, fand ich sie ziemlich gruselig und unheimlich."

Auf seine Lieblings-Horrorfilme angesprochen, nennt Horowitz Das Omen und Wenn die Gondeln Trauer tragen. "Weil unser Regisseur Brian Gilbert weniger als reiner Horror-Filmer als durch seine künstlerischeren, tiefgründigeren Werke bekannt wurde, bedeutet es auch, dass The Gathering meines Erachtens einen klassischeren, solideren Look erhält."

Auch Christina Ricci stimmt diesem Eindruck zu. "Ich fühle mich immer sicherer bei jemandem, der gegen seinen typischen Stil inszeniert, als bei jemandem, der alles schon millionenfach zuvor gemacht hat und in jedem Film genau dasselbe tut.

Ich empfand Brian Gilbert als sehr gute Wahl und er hat seinen Job toll gemacht. Das Ganze wirkt sehr reichhaltig, detailliert und dramaturgisch gehaltvoller. Durch die Veränderungen, die er vorgenommen hat, bekommt das Werk eine ganz neue Bedeutung."

Das gesamte Team von The Gathering ließ sich von klassischen Horrorfilmen wie Das Omen und Wicker Man inspirieren. Die gesamte Tradition britischer Horror- und Geisterfilme ist im historischen England, in alten Kirchen und dunklen theologischen Geheimnissen verwurzelt.

"Der Film besitzt eine spirituelle, übersinnliche Komponente. Darüber hinaus spielt Verrücktheit und der Aufruhr gegen das moderne England eine Rolle," verdeutlicht Brian Gilbert.

"Mein Hauptaugenmerk lag auf dem Spannungsaufbau," erklärt Gilbert. "Beim Filmemachen sieht man tatsächlich nur die Spitze des Eisbergs. Wenn aber darunter keine Basis existiert, spürt es das Publikum. Es mußs mehr geben, als vordergründig zu erkennen ist.

Damit der Horror funktioniert, mußs eine vollständige komplexe Realität erkennbar sein, auf die der Zuschauer hingewiesen und die allmählich aufgedeckt wird. Das erweist sich für alle als wesentlich befriedigender."

"Ich versuchte, das Werk trotz der fantastischen Komponenten so plausibel wie möglich zu gestalten," fügt Gilbert hinzu.

Gilbert, der für gewöhnlich ungern über den Look und den Stil seiner Filme spricht, glaubt daran, die Werke für sich sprechen zu lassen. "Meine visuellen Einflüsse kommen aus der Kunst, von Gemälden, Bildern, Fotografien und dem Kino.

Die meisten Regisseure richten sich stilmäßig nach dem, was ihnen selbst gefällt. Schließlich gibt es keinen speziellen Grund dafür, eine Farbe, eine Schattierung oder einen speziellen Farbgebrauch vorzuziehen."

"Mir genügte oftmals schon eine Nahaufnahme als starkes visuelles Element. Bei Christina Ricci und Ioan Gruffudd braucht man meist nicht mehr, um den erwünschten Effekt zu erzielen."

"The Gathering mag zwar die vertraute Bildsprache des Horror- bzw. Thrillergenres benutzen, doch mußs ich ganz ehrlich zugeben, nie zuvor etwas derartiges gesehen zu haben," schwärmt Brian Gilbert.

"Stets wird auf die Geisteshaltung der jeweiligen Zeit eingegangen und ich hoffe, das Publikum fühlt sich ebenso gefesselt und berührt wie ich, als ich das Skript zum ersten Mal las und sofort auf das einzigartige Grundkonzept ansprach."

Die Dreharbeiten Für die neunwöchigen Dreharbeiten reiste das Team von The Gathering zu einer Reihe von atemberaubenden Schauplätzen in ganz England. Für das fiktive Dorf Ashby Wake benötigte man einen idyllischen englischen Ort.

Die renommierte Motivsucherin Emma Pill schaffte es überraschenderweise, das in Oxfordshire gelegene Dorf Northleach für zwei Wochen zu buchen. Die dortigen Bewohner und Geschäftsleute erwiesen sich nämlich als überaus kooperativ. Viele Einheimische verpflichtete man als Statisten für die Jahrmarkt-Szene und das örtliche Pub diente als Basis für die Dreh-Pausen.

Emma Pill hatte die Gemeinde Northleach entdeckt, als sie im April 2001 auf Location-Suche durch England reiste. "Ich sollte ein bezauberndes Dorf finden, bei dem man bereits beim Betreten Gänsehaut bekam."

Die Idee bestand darin, dass der Ort ein Gefühl dunkler Mächte hervorrufen sollte, die unter einer schönen und idyllischen Fassade lauerten. "Wir arbeiteten hart daran, dass dies auch funktionierte, denn Northleach entsprach einfach absolut unseren Anforderungen. Doch die Dreharbeiten bedeuteten auch einen großen Einschnitt ins tägliche Leben.

Denn die Szenen, die wir dort filmen wollten, konzentrierten sich auf das Ortszentrum, die Haupteinkaufsgegend und die dazugehörigen Parkplätze. So mußsten wir mit den verschiedenen Ladenbesitzern und Geschäftsleuten sprechen und sie alle auf unsere Seite bringen."

Doch die Einheimischen empfingen die Crew mit offenen Armen und mehr als 600 Menschen reagierten auf einen lokalen Casting-Aufruf, um sich zur Verfügung zu stellen.

Auch vom PR-Standpunkt aus erwiesen sich die Filmarbeiten in Northleach als Volltreffer, denn örtliche Würdenträger schrieben Dankesbriefe an Produzent Marc Samuelson, in denen sie ihm zum reibungslosen und störungsfreien Ablauf der Produktion gratulierten.

Und obwohl die Produktion für eine Szene, in der ein Lieferwagen explodiert, den Großteil von Northleach mit einer beinahe zehn Zentimeter dicken Schicht aus weißem Staub, Kies und einer Art Papierbrei überzog, wurde Hauptdarstellerin Christina Ricci gefragt, ob sie nicht im nächsten Jahr das Dorffest eröffnen wolle.

Vor etwa fünf Jahren, als sich Emma Pill für eine andere Produktion auf Location-Suche befand, entdeckte sie vor den Toren Oxfords die Wytham Abbey. "Ich erkannte in dem Gebäude die perfekte Location. Ein Schriftsteller lebt dort mittlerweile mit seiner Familie. Er zeigte sich anfangs nicht interessiert.

Ich gab ihm trotzdem meine Nummer und suchte weiter. Plötzlich aber bekam ich aus heiterem Himmel einen Anruf, in dem er mich für ein Gespräch zu sich bat. Ich schnappte mit also Produktionsdesignerin Caroline Amies und wir fuhren hin.

Sie war von dem Bauwerk auf Anhieb begeistert und weil die Besitzer am nächsten Tag nach Frankreich verreisen wollten, kam Brian Gilbert noch in der selben Nacht vorbei, um es sich anzuschauen."

Die Dreharbeiten in Wytham Abbey brachten einen unerwarteten Bonus mit sich. Emma Pill fährt fort: "Als ich das Drehbuch in Locations aufteilte, gab es auch eine Szene, für die wir ein Maisfeld brauchten.

Wytham Abbey erwies sich zufälligerweise als Volltreffer, denn gleich neben dem Haus erstreckt sich ein von der Oxford University für wissenschaftliche Zwecke genutztes Maisfeld. Das war schon beinahe unheimlich."

Zum Schluss zog der gesamte Produktionstross auf die Isle of Man. Die Insel avancierte in den letzten Jahren zu einer beliebten Location, nicht zuletzt weil die Isle of Man Film Commission gegründet wurde, die in Spielfilme investiert.

Die Samuelsons verfügen dank ihrer letzten Produktion GABRIEL & ME (2001, Regie: Udayan Prasad), die ebenfalls auf der Insel Man stattfanden, bereits über gute Kontakte zu Filmminister David North sowie zu Steve Christian und Hilary Dugdale von der Isle of Man Film Commission.

Die in der Irischen See vor der Nordwestküste Englands gelegene Insel gehört zwar zu Großbritannien, verfügt aber über eine eigene Regierung und Währung. Neben finanziellen Überlegungen bot die Insel durch ihre vielfältigen Landschaftsbilder und das Mikroklima weitere Vorteile für die Produktion.

Mit The Gathering drehte Christina Ricci bereits ihren vierten Film in Großbritannien und avanciert somit beinahe zu einer Ehren-Britin. "Ich habe in den letzten drei Jahren eine Menge gedreht, deshalb habe ich mich schon daran gewöhnt.

Vieles kommt mir bekannt vor und ich habe jetzt schon öfter mit den selben Leuten zusammengearbeitet. Wenn man ständig zwischen zwei Städten pendelt, kommt einem alles nicht mehr so fremd vor. Hier zu leben und zu arbeiten ist schon fast Normalität für mich. Doch ich bin mir sicher: Wenn ich mir ein Apartment in London kaufen würde, dann kriege ich hier nie wieder einen Job!"

Obwohl Ricci während ihrer Karriere eine Reihe von Grusel- und Horrorfilmen gedreht hat, ist sie im wirklichen Leben keineswegs frei von Furcht. "Ich habe vor allem Möglichen Angst... ich hasse die Dunkelheit, mag keine Spinnen und kriege Panik, wenn ich spät nachts durch die U-Bahn-Station laufen mußs."

Trotz der gruseligen Ausrichtung des Films erwies sich die Arbeitsatmosphäre zwischen Cast und Crew keineswegs als kühl. "Es war großartig," schwärmt Christina Ricci. "Ioan und ich verstanden uns super.

Auf der Isle of Man gingen wir nach Drehschluss immer ins Fitnessstudio. Auch mit Kerry Fox hat es toll geklappt. Wir mußsten einmal zusammen einen gesamten Drehtag im Auto ausharren - da haben wir die meiste Zeit geraucht und Kekse gegessen!"

Szenenfoto
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